interaktiv

Studentenleben live

"Zurückfüttern" ?

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

20.06.2012

… oder einfach die gebräuchlichere Bezeichnung „Feedback“. Sobald ein solches Gespräch, sei es mit dem Prof, dem Chef, dem Gruppen- oder dem Abteilungsleiter, bevorsteht, mag es bei so manch einem von uns ganz unterschiedliche – nennen wir es mal – „Symptome“ auslösen: Kribbeln, Gänsehaut, Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Appetitlosigkeit oder aber verstärkter Heißhunger, kalte Hände – kurz gesagt: einfach alles, was die Nervositätskiste so zu bieten hat. Mir stand erst vor einigen Tagen ein solches Gespräch bevor. Es ging um mein Zwischenfeedback zum Praktikum. Die „Vorwarnung“ kam mündlich. Per Outlook erfolgte dann schließlich die offizielle Einladung. So fand ich mich also mit meiner Vorgesetzten in einem sonnendurchfluteten Büro wieder – ein Zeichen? Omen hin oder her: Ich bekam tatsächlich nur Positives zu hören! Ich hatte meine Fähigkeiten eindeutig unter Beweis stellen können: konzeptionelles und ökonomisches Denken, Eigenmotivation und -engagement, Effektivität, Weitblick… Auch die anderen Kollegen hätten ihre Begeisterung und Zufriedenheit geäußert. Was mich jedoch am meisten freute, war das Lob zu meiner Textpassion: Mir hatte schon während meines Praktikums zwischendurch immer mal wieder die Bezeichnung „wahres Texttalent“ die Röte ins Gesicht schießen lassen. Jetzt zum Ende noch einmal die auf den Punkt gebrachte Zusammenfassung zu hören, die auch interkollegiale Äußerungen enthielt, war mindestens genauso toll wie warmer Schokokuchen mit flüssigem Kern. Waaahnsinn! Das, was ich mir schon als kleines Kind erträumt habe, nämlich meine selbst getexteten Formulierungen in der Öffentlichkeit publik zu machen, nimmt nun endlich nach und nach Gestalt an. Es ist das, wozu ich berufen bin – ich wusste es!

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