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Studentenleben live

Ein Appell für den Praxiseinschub

Nachdem ich mein Studium drei Semester relativ stringent nach Plan verfolgt habe, habe ich in diesem Semester den weisen Pfad des Modulkataloges verlassen. Stattdessen schiebe ich etwas ein, was im Bachelor aus meiner Sicht viel zu wenig Beachtung findet: Praxiserfahrung. Es wird zwar von Seiten der Unis immer wieder betont, dass Praktika und Co. unheimlich wichtig wären, um Grundsteine für das spätere Berufsleben zu legen. Zeit und Raum für selbige lassen sich jedoch schwer mit der starren Struktur der Fächer und der Regelstudienzeit vereinbaren.

Diesen Zustand ignorierend habe ich meine Aktivitäten in Potsdam auf Sparflamme laufen lassen und meine Zeit hauptsächlich in den Redaktionsräumen eines Berliner Radiosenders verbracht. Lobend erwähnt werden muss an dieser Stelle aber auch, dass die Prüfungsordnung für Politikwissenschaftler an meiner Universität immerhin vorsieht, sich ein Praktikum mit bis zu zwölf Leistungspunkten im Schlüsselqualifikationsbereich anrechnen lassen zu können. Das füllt mein Habenkonto im besten Fall mit einem Dutzend Credit Points – für den Nachteil, dass ich vorrausichtlich länger studieren werde als andere.

Aus meiner Sicht ist das allerdings ein Preis, den ich gerne zahle, denn liest man sich Stellenanzeigen heutzutage durch, geht ohne praktische Vorkenntnisse gar nichts. Da bringt es dann auch nichts, wenn man sein Studium wunderbar in sechs Semestern durchgezogen hat, anschließend seinen Master macht und mit 23 oder 24 Jahren merkt „Hoppla, mich nimmt irgendwie keiner, weil ich null praktische Erfahrungen in dem Bereich habe…“. Das sollte man sich meines Erachtens bewusst machen und in seiner Zukunftskonzeption beachten.

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Jul 16, 2012
Autor: Leon
Rubrik: studium
Jul 16, 2012

Studentenleben live

Erstes Urlaubsziel: Schreibtisch

Leute, ich hab es getan: Ich war beim Prüfungsamt und habe meine Bachelorthesis angemeldet! Ich muss sie also nun Mitte August abgeben, sofern ich das Colloquium noch im August abhalten möchte – und das möchte ich ganz unbedingt. Wow! Ich kann euch sagen, dass es ein echt merkwürdiges Gefühl ist, zu wissen, dass man gerade an seiner Abschlussarbeit sitzt und sich damit auch die nächsten acht Wochen intensiv beschäftigen wird. Das ist nämlich der Zeitraum, der die Abgabefrist bestimmt. Einige meiner Kommilitonen haben ihre Thesis bereits eingereicht, wovor ich nur meinen Hut ziehen kann. Ich muss schon sagen, dass ich ein wenig neidisch bin: Sie werden in den nächsten Tagen zum Colloquium antreten und sich damit zum letzten großen Akt ihres Studiums begeben. Danach können sie die freie Zeit genießen und sich im Urlaub von den Strapazen erholen, falls sie nicht schon gleich ins Berufsleben starten. Ich persönlich kann vom Urlaub erst einmal nur träumen: Mein realer Urlaub findet für die kommenden acht Wochen zunächst in „Schreibtischlanien“ statt. Wofür ich danach meine Köfferchen packen werde, steht noch in den Sternen. Ich werde die Urlaubsplanung für die Zeit zwischen Bachelor und Master erst dann beginnen, wenn ich ganz genau weiß, in welcher Stadt ich denn nun mein Studium fortsetzen werde – und das wird erst Mitte August sein. Bis dahin muss ich mich wohl oder übel mit dem kulinarischen Angebot meines Schreibtisches zufrieden geben: Gute Reise!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jul 11, 2012
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jul 11, 2012

Studentenleben live

How to be an opponent?

Die sogenannte „opposition work“ ist eine weitere Prüfungsform, die ich während meines Auslandssemesters kennenlernen durfte. Hierbei geht es darum, die Hausarbeit eines anderen Studenten zu lesen, um eine anschließende „seminar session“ vorzubereiten, in der der Autor die Gelegenheit hat, seine Arbeit zu präsentieren und anschließend auf die Anmerkungen des Opponents einzugehen.

Diese Aufgabe hatte ich gleich in zwei Kursen, sodass ich feststellen konnte, dass jeder Professor eine ganz andere Vorstellung von dieser „opposition work“ hat. In meinem Finanzierungskurs wurde eine hitzige Debatte zwischen dem Opponent und dem Autor verlangt, in der die Schwächen der Hausarbeit direkt angesprochen und diskutiert werden sollten. In meinem „International Management and Leadership“-Kurs hingegen sollte der Opponent als ein kritischer Freund auftreten und lediglich Fragen zur Hausarbeit stellen. Auf diese Weise sollte dem Autor die Möglichkeit gegeben werden, seine Vorgehensweise ausführlich zu erklären und zu reflektieren. Schwächen sollten bei dieser Vorgehensweise nicht direkt angesprochen, sondern in Fragen verpackt werden, um den Autor indirekt auf diese hinzuweisen.

Welche Erfahrungen ich mit diesen beiden Vorgehensweisen machen konnte und welche Form mir am Ende besser gefiel, erzähle ich euch in meinem nächsten Blog.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Jul 9, 2012
Autor: Janine
Rubrik: studium
Jul 9, 2012