interaktiv

Studentenleben live

How to be an opponent?

Autor:
Janine

Rubrik:
studium

09.07.2012

Die sogenannte „opposition work“ ist eine weitere Prüfungsform, die ich während meines Auslandssemesters kennenlernen durfte. Hierbei geht es darum, die Hausarbeit eines anderen Studenten zu lesen, um eine anschließende „seminar session“ vorzubereiten, in der der Autor die Gelegenheit hat, seine Arbeit zu präsentieren und anschließend auf die Anmerkungen des Opponents einzugehen.

Diese Aufgabe hatte ich gleich in zwei Kursen, sodass ich feststellen konnte, dass jeder Professor eine ganz andere Vorstellung von dieser „opposition work“ hat. In meinem Finanzierungskurs wurde eine hitzige Debatte zwischen dem Opponent und dem Autor verlangt, in der die Schwächen der Hausarbeit direkt angesprochen und diskutiert werden sollten. In meinem „International Management and Leadership“-Kurs hingegen sollte der Opponent als ein kritischer Freund auftreten und lediglich Fragen zur Hausarbeit stellen. Auf diese Weise sollte dem Autor die Möglichkeit gegeben werden, seine Vorgehensweise ausführlich zu erklären und zu reflektieren. Schwächen sollten bei dieser Vorgehensweise nicht direkt angesprochen, sondern in Fragen verpackt werden, um den Autor indirekt auf diese hinzuweisen.

Welche Erfahrungen ich mit diesen beiden Vorgehensweisen machen konnte und welche Form mir am Ende besser gefiel, erzähle ich euch in meinem nächsten Blog.

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