interaktiv

Studentenleben live

Es geht hier um die O-Töne!

Autor:
Leon

Rubrik:
studium

07.08.2012

Nachdem ich mich am zweiten Tag des Praktikums immer mehr mit dem Schnittprogramm angefreundet hatte, wartete abends die nächste Herausforderung auf mich: Ich sollte die Nachrichten aufzeichnen und mitscreenen. Klingt simpel, ist es eigentlich auch – zumindest wenn man weiß, was man da genau machen soll. Und ihr ahnt schon: Ich wusste es natürlich nicht.

Bevor ich nachfragen konnte, war die Nachrichtensprecherin schon für die 19-Uhr-News im Studio verschwunden und „meine“ Nachrichten gingen los. Also startete ich erstmal die Aufnahme und schrieb den Inhalt jeder einzelnen Meldung eifrig mit – in der Hoffnung, dass genau damit „mitscreenen“ gemeint war. Nach circa 15 Minuten waren die Nachrichten durch und mein Textdokument fertig. Alles super soweit, oder? Leider nein …

Denn nachdem sie fertig moderiert hatte, kam die Nachrichtensprecherin zu mir und weihte mich in das richtige „Mitscreenen“ ein: Nicht der Inhalt war das Entscheidende, sondern die O-Töne in den Nachrichten! Sprich: Der Ton von Angela Merkel, in dem sie sich zur Eurokrise äußert, war wichtig, nicht das, was der Beitrag noch alles vermittelt hatte. Den ersten „Mitscreen-Auftrag“ hatte ich also gründlich vermasselt. Aber bevor ich lange Trübsal blasen konnte, bekam ich eine neue Chance, um den Fauxpas auszubügeln: Die nächsten Nachrichten standen an! Und diesmal versagte ich nicht, sondern screente die Sendung gekonnt mit

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