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Studentenleben live

Es geht hier um die O-Töne!

Nachdem ich mich am zweiten Tag des Praktikums immer mehr mit dem Schnittprogramm angefreundet hatte, wartete abends die nächste Herausforderung auf mich: Ich sollte die Nachrichten aufzeichnen und mitscreenen. Klingt simpel, ist es eigentlich auch – zumindest wenn man weiß, was man da genau machen soll. Und ihr ahnt schon: Ich wusste es natürlich nicht.

Bevor ich nachfragen konnte, war die Nachrichtensprecherin schon für die 19-Uhr-News im Studio verschwunden und „meine“ Nachrichten gingen los. Also startete ich erstmal die Aufnahme und schrieb den Inhalt jeder einzelnen Meldung eifrig mit – in der Hoffnung, dass genau damit „mitscreenen“ gemeint war. Nach circa 15 Minuten waren die Nachrichten durch und mein Textdokument fertig. Alles super soweit, oder? Leider nein …

Denn nachdem sie fertig moderiert hatte, kam die Nachrichtensprecherin zu mir und weihte mich in das richtige „Mitscreenen“ ein: Nicht der Inhalt war das Entscheidende, sondern die O-Töne in den Nachrichten! Sprich: Der Ton von Angela Merkel, in dem sie sich zur Eurokrise äußert, war wichtig, nicht das, was der Beitrag noch alles vermittelt hatte. Den ersten „Mitscreen-Auftrag“ hatte ich also gründlich vermasselt. Aber bevor ich lange Trübsal blasen konnte, bekam ich eine neue Chance, um den Fauxpas auszubügeln: Die nächsten Nachrichten standen an! Und diesmal versagte ich nicht, sondern screente die Sendung gekonnt mit

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Aug 7, 2012
Autor: Leon
Rubrik: studium
Aug 7, 2012

Studentenleben live

"Til mag´s eher gedeckt"

Auf dem Weg zum Filmset am Gendarmenmarkt wurde ich endlich in unseren Auftrag eingeweiht: Für den neuen Film von Til Schweiger wurden noch Berliner Journalisten gebraucht, die in einer Szene den Hauptdarsteller vor einem Gerichtstermin mit ihren Mikros und Kameras bedrängen sollten.

Am Drehort angekommen, meldeten wir uns zunächst beim Aufnahmeleiter, um den weiteren Ablauf in Erfahrung zu bringen: Insgesamt sollten zwei Szenen mit knapp hundert Statisten gedreht werden – und wir mittendrin! Bis die erste Klappe fiel, wartete allerdings noch eine Kleinigkeit auf uns. Die etwas ausgeflippte Kostümbildnerin nahm uns in Empfang und zeigte sich bei unserem Anblick völlig schockiert: „Also, das, was ihr da anhabt, geht ja gar nicht. Viel zu bunt, viel zu viele Farben. Der Til mag´s eher dunkel und gedeckt.“ Aha, haben wir wieder was gelernt.

Nachdem wir dann in ein passendes Outfit verfrachtet worden waren und die Visagisten uns kameratauglich geschminkt hatten, konnte es losgehen. Stolze vier Stunden drehten wir auf dem zugigen Gendarmenmarkt, begleitet vom ständigen Korrigieren der Film-Crew. Immerhin: Der Maestro persönlich, Til Schweiger, ließ sich auch am Set blicken und gab für eine Szene persönlich die Regie-Anweisungen.

Zusammenfassend kann ich sagen: Ich habe Filmluft geschnuppert, Til Schweiger gesehen UND seine Klamottenvorlieben erfahren – das nenn ich mal eine Bilanz für den allerersten Praktikumstag!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Jul 31, 2012
Autor: Leon
Rubrik: studium
Jul 31, 2012

Studentenleben live

Exzellent oder nicht exzellent, das ist hier die Frage

„Exzellent" kommt vom lateinischen „excellere“ (hervorheben, auszeichnen). Mit der Herkunft eines Wortes fängt bekanntermaßen jeder seriöse Artikel an. Deshalb mache ich das hier auch so.

Was das für das Unileben zu bedeuten hat? Ganz einfach: Manche Unis sind exzellent, manche nicht und manche waren es mal. Und das kam so: 2005 startete die Bundesregierung erstmals ein Förderprogramm für ganz besonders tolle Hochschulen, die Exzellenzinitiative. Einige Unis in Deutschland bekamen nun also den Titel „Elite-Uni" und vor allem: viel Geld für die Forschung.

Darunter war auch die Universität Freiburg. Froh über den Geldsegen wurde das FRIAS gegründet (Freiburg Institute for Advanced Studies). Und was ist das? Das wissen auch die meisten Studis hier nicht so genau. Es ist ein kleines Institut mit fünf Schulen: School of History, Language, Literature, Life Sciences und Soft Matter Research. Die Professoren können dort ganz unter forschen. Was der Vorteil für die Studis ist? Angeblich viele interessante Vorträge (für die nicht geworben wird und für die man sich zum Teil anmelden muss). De facto sehen die meisten aber nichts vom FRIAS. Viele Profs gingen nämlich lieber dorthin und mussten durch Vertretungen ersetzt werden.

All diese Debatten kamen noch mal hoch, als Freiburg seinen Exzellenzstatus verlor. Das war am 15. Juni diesen Jahres. Die Enttäuschung auf Seiten der Professoren war groß. Was wird sich nun ändern für die Studis (außer dass man sich nicht mehr als Studierender einer Elite-Uni vorstellen kann)? Laut einer E-Mail, die unser Prorektor an alle verschickte: nichts. „Als Prorektor für Studium und Lehre an der Universität Freiburg versichere ich Ihnen, dass die Entscheidungen für die dritte Phase der Exzellenzinitiative nicht zu Lasten des Bereichs Studium und Lehre gehen werden".

Ob das stimmt, wird sich zeigen. Wenn ja, dann ist wohl exzellent oder nicht exzellent doch keine Frage.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Jul 24, 2012
Autor: Rose
Rubrik: studium
Jul 24, 2012