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Studentenleben live

Meien erste PK

Von wegen langsam anfangen: An meinen ersten Praktikumstagen beim Radio jagte eine Veranstaltung jagte die nächste. Am dritten Tag stand die erste Pressekonferenz an, im Journalistenjargon liebevoll PK genannt. Verbraucherschutzsenator Mario Czaja sollte die neuen Mietsätze für Sozialhilfeempfänger vorstellen. Ort des Geschehens war, wie bei Pressekonferenzen des Senats üblich, das Rote Rathaus in Berlin.

Zusammen mit meiner Kollegin fuhr ich gespannt zum Alexanderplatz – Laptop, Mikrofon und Kabel im Schlepptau. Dort angekommen mussten wir zunächst unsere journalistische Tätigkeit nachweisen, erst dann ging es in den Pressesaal des Rathauses. Im hinteren Bereich des nüchtern eingerichteten Raumes stand eine Verteilerbox, an der wir das Mikrofon anschlossen. So konnten wir den Ton, also das was Senator und Co. von sich gaben, aufzeichnen, ohne unser Mikro auf dem Podium zu platzieren. Dann ging´s auch schon los: Die Protagonisten betraten den Raum. Mein Kugelschreiber jagte über den Notizblock und notierte jede Aussage der Redner. Parallel ließ ich die Stoppuhr meines Handys mitlaufen und notierte die Zeit, um später beim Schneiden die gewünschten Aussagen schneller zu finden.

Zig Phrasen über Mietobergrenzen und unzählige Berechnungsätze später war alles gefragt und gesagt worden. Den Kopf zugedröhnt mit Zahlen, ging es zurück in die Redaktion. Hier begann die Arbeit erst richtig: Ich wühlte mich durch das Material und zerlegte die knapp halbstündige Tonspur in ihre Einzelteile – eine ganz schöne Puzzle-Aufgabe. Aber ich konnte stolz sein: Einer der geschnittenen Töne lief anschließend in den Nachrichten. Der Aufwand hatte sich also definitiv gelohnt!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Aug 15, 2012
Autor: Leon
Rubrik: studium
Aug 15, 2012

Studentenleben live

Wo hört Europa auf? Oder: Warum so oft nicht das drin ist, was draufsteht

Es ist endlich Sommer und Reisezeit. Eine Zeit, in der vielleicht entspannt, aber auch viel gemeckert wird, vor allem über die Deutsche Bahn. Das scheint sowieso das Lieblingsmeckerthema der Deutschen zu sein. Leider muss ich mich diesmal dazugesellen. Um die Umwelt nicht allzu sehr zu belasten, hatte ich mich entschlossen, meine Reise nach Rom nicht per Billigflieger, sonder per Bahn zu machen. Was ich noch wusste von meiner letzten Reise: Wenn man schon drei Monate vorher bucht, kann man für 39 Euro durch ganz Europa fahren. Ja, das denkt man sich so, bei dem wunderschönen Ticketnamen „Europa-Spezial". Aber Pustekuchen! Dieses Ticket gilt nicht für ganz Europa, sondern nur auf ausgewählten Strecken. Freiburg – Rom gehört leider nicht dazu (warum auch, es will ja auch kein Mensch in die italienische Hauptstadt), Freiburg – Tovarnik hingegen schon. Wie, ihr kennt diese „Metropole" mit ihren 3.000 Einwohnern im östlichen Kroatien nicht? Es gilt also wieder einmal die Devise: Lies das Kleingedruckte!

Auf der Bahnhomepage gibt es eine tolle virtuelle Europakarte. Wenn man auf das entsprechende Land klickt (zum Beispiel Italien), werden einem Strecken vorgeschlagen: München – Verona, Frankfurt – Mailand, München – Bozen. Daraus geht aber nicht klar hervor, für welche Strecken es nun wirklich gilt. Klickt man auf den Unterpunkt „Europa-Spezial Italien", werden auch keine genauen Strecken genannt, sondern: „Mit dem City Night Line erreichen Reisende ab München über Nacht im Schlaf-, Liege- oder Sitzwagen zahlreiche Ziele Italiens, zum Beisoiel Rom, Venedig, Verona oder Florenz." Ja, aber ganz bestimmt nicht für 39 Euro. Es gilt also wohl eher: Es gibt kein Kleingedrucktes und man muss einfach persönlich zum Schalter gehen und fragen.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Aug 13, 2012
Autor: Rose
Rubrik: studium
Aug 13, 2012

Studentenleben live

Keine Zeit für lange Pausen

Mein Auslandssemester ist vorbei, schon geht das nächste Abenteuer los. Das siebte und letzte Semester meines Bachelorstudiums bricht an: das Praxissemester. In den nächsten fünf Monaten werde ich in einem großen Energieversorgungsunternehmen mein Praktikum absolvieren und anschließend für dieses Unternehmen meine Bachelorarbeit verfassen. Schon im Vorfeld gab es hierfür einiges zu organisieren. Die Bewerbungsunterlagen wollten sorgfältig geschrieben werden, das Bewerbungsgespräch musste mit einer entsprechend guten Vorbereitung erfolgreich bewältigt werden. Anschließend stand noch ein wahrer Berg an Papierkram an, denn schließlich benötigte ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Lohnsteuerkarte, meinen Sozialversicherungsausweis, meine Rentenversicherungsnummer und eine eigene Krankenversicherung. Doch ganz entgegen des allgemeinen Klischees vom Behördendschungel Deutschland war die Bearbeitung all dieser Anträge auf Grund der sehr freundlichen und kompetenten Mitarbeiter schnell erledigt. Und so konnte ich doch noch ein paar freie Tage verbringen, bevor ich meinen ersten Arbeitstag als Praktikantin begann.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Aug 9, 2012
Autor: Janine
Rubrik: studium
Aug 9, 2012