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Studentenleben live

Wo hört Europa auf? Oder: Warum so oft nicht das drin ist, was draufsteht

Es ist endlich Sommer und Reisezeit. Eine Zeit, in der vielleicht entspannt, aber auch viel gemeckert wird, vor allem über die Deutsche Bahn. Das scheint sowieso das Lieblingsmeckerthema der Deutschen zu sein. Leider muss ich mich diesmal dazugesellen. Um die Umwelt nicht allzu sehr zu belasten, hatte ich mich entschlossen, meine Reise nach Rom nicht per Billigflieger, sonder per Bahn zu machen. Was ich noch wusste von meiner letzten Reise: Wenn man schon drei Monate vorher bucht, kann man für 39 Euro durch ganz Europa fahren. Ja, das denkt man sich so, bei dem wunderschönen Ticketnamen „Europa-Spezial". Aber Pustekuchen! Dieses Ticket gilt nicht für ganz Europa, sondern nur auf ausgewählten Strecken. Freiburg – Rom gehört leider nicht dazu (warum auch, es will ja auch kein Mensch in die italienische Hauptstadt), Freiburg – Tovarnik hingegen schon. Wie, ihr kennt diese „Metropole" mit ihren 3.000 Einwohnern im östlichen Kroatien nicht? Es gilt also wieder einmal die Devise: Lies das Kleingedruckte!

Auf der Bahnhomepage gibt es eine tolle virtuelle Europakarte. Wenn man auf das entsprechende Land klickt (zum Beispiel Italien), werden einem Strecken vorgeschlagen: München – Verona, Frankfurt – Mailand, München – Bozen. Daraus geht aber nicht klar hervor, für welche Strecken es nun wirklich gilt. Klickt man auf den Unterpunkt „Europa-Spezial Italien", werden auch keine genauen Strecken genannt, sondern: „Mit dem City Night Line erreichen Reisende ab München über Nacht im Schlaf-, Liege- oder Sitzwagen zahlreiche Ziele Italiens, zum Beisoiel Rom, Venedig, Verona oder Florenz." Ja, aber ganz bestimmt nicht für 39 Euro. Es gilt also wohl eher: Es gibt kein Kleingedrucktes und man muss einfach persönlich zum Schalter gehen und fragen.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Aug 13, 2012
Autor: Rose
Rubrik: studium
Aug 13, 2012

Studentenleben live

Keine Zeit für lange Pausen

Mein Auslandssemester ist vorbei, schon geht das nächste Abenteuer los. Das siebte und letzte Semester meines Bachelorstudiums bricht an: das Praxissemester. In den nächsten fünf Monaten werde ich in einem großen Energieversorgungsunternehmen mein Praktikum absolvieren und anschließend für dieses Unternehmen meine Bachelorarbeit verfassen. Schon im Vorfeld gab es hierfür einiges zu organisieren. Die Bewerbungsunterlagen wollten sorgfältig geschrieben werden, das Bewerbungsgespräch musste mit einer entsprechend guten Vorbereitung erfolgreich bewältigt werden. Anschließend stand noch ein wahrer Berg an Papierkram an, denn schließlich benötigte ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Lohnsteuerkarte, meinen Sozialversicherungsausweis, meine Rentenversicherungsnummer und eine eigene Krankenversicherung. Doch ganz entgegen des allgemeinen Klischees vom Behördendschungel Deutschland war die Bearbeitung all dieser Anträge auf Grund der sehr freundlichen und kompetenten Mitarbeiter schnell erledigt. Und so konnte ich doch noch ein paar freie Tage verbringen, bevor ich meinen ersten Arbeitstag als Praktikantin begann.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Aug 9, 2012
Autor: Janine
Rubrik: studium
Aug 9, 2012

Studentenleben live

Es geht hier um die O-Töne!

Nachdem ich mich am zweiten Tag des Praktikums immer mehr mit dem Schnittprogramm angefreundet hatte, wartete abends die nächste Herausforderung auf mich: Ich sollte die Nachrichten aufzeichnen und mitscreenen. Klingt simpel, ist es eigentlich auch – zumindest wenn man weiß, was man da genau machen soll. Und ihr ahnt schon: Ich wusste es natürlich nicht.

Bevor ich nachfragen konnte, war die Nachrichtensprecherin schon für die 19-Uhr-News im Studio verschwunden und „meine“ Nachrichten gingen los. Also startete ich erstmal die Aufnahme und schrieb den Inhalt jeder einzelnen Meldung eifrig mit – in der Hoffnung, dass genau damit „mitscreenen“ gemeint war. Nach circa 15 Minuten waren die Nachrichten durch und mein Textdokument fertig. Alles super soweit, oder? Leider nein …

Denn nachdem sie fertig moderiert hatte, kam die Nachrichtensprecherin zu mir und weihte mich in das richtige „Mitscreenen“ ein: Nicht der Inhalt war das Entscheidende, sondern die O-Töne in den Nachrichten! Sprich: Der Ton von Angela Merkel, in dem sie sich zur Eurokrise äußert, war wichtig, nicht das, was der Beitrag noch alles vermittelt hatte. Den ersten „Mitscreen-Auftrag“ hatte ich also gründlich vermasselt. Aber bevor ich lange Trübsal blasen konnte, bekam ich eine neue Chance, um den Fauxpas auszubügeln: Die nächsten Nachrichten standen an! Und diesmal versagte ich nicht, sondern screente die Sendung gekonnt mit

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Aug 7, 2012
Autor: Leon
Rubrik: studium
Aug 7, 2012