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Studentenleben live

Zeit für's Kolloquium

Nachdem ich vor kurzem meine Bachelor-Thesis abgegeben habe, steht mir nun die abschließende mündliche Prüfung bevor: das Kolloquium. Für diesen Prüfungsteil ist etwa eine halbe Stunde vorgesehen. Die Hälfte der Zeit werde ich eine Präsentation halten, in der ich die wichtigsten Ergebnisse meiner Bachelor-Thesis präsentiere. Die übrigen 15 Minuten fallen in die Rubrik „Frage und Antwort“, denn meine beiden Prüfer werden mir wahrscheinlich gut auf den Zahn fühlen. Ein Freund, der in Taiwan studiert, fragte mich, ob ich denn sehr aufgeregt sei. Ehrlich gesagt bin ich gar nicht so nervös. Jedenfalls NOCH nicht. Bei ihm in Taiwan ist es wohl so, dass nicht nur zwei, sondern mindestens eine Hand voll von Professoren eine Frage nach der anderen stellen. In diesem Fall würde es mir wahrscheinlich auch anders ergehen. Deshalb bin ich froh, dass mein Kolloquium anders verlaufen wird. Präsentationen haben mir schon immer ganz gut gelegen. Von daher sehe ich der Sache eigentlich ganz gelassen entgegen. Außerdem habe ich die Präsentation auch schon so gut wie ausgearbeitet. Jetzt heißt es also nur noch: üben, üben, üben…

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Sep 7, 2012
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Sep 7, 2012

Studentenleben live

Business as usual? Von wegen!

Es mag Jobs geben, bei denen jeder Arbeitstag nach dem gleichen Muster abläuft. Aufstehen, müde ins Büro taumeln, den PC hochfahren und tippen bis zum Feierabend. „Business as usual“ oder einfach: Monotonie und Langeweile auf ganzer Strecke. Glücklicherweise fällt ein Praktikum beim Radio nicht in diese Kategorie. Aufzustehen und nicht zu wissen, was heute alles passiert – das macht den Reiz dieses Jobs aus. Überraschende Pressekonferenzen oder unerwartete Politiker-Rücktritte können das geplante Programm von einer Minute auf die andere ganz schön durcheinander wirbeln. Das kann stressig sein, aber letztendlich ist genau das der Riesenvorteil des Mediums Radio. Auf aktuelle Geschehnisse schnell zu reagieren, das laufende Programm für Eilmeldungen zu unterbrechen und somit immer nah dran zu sein, ist eine unschlagbare Waffe im Vergleich z.B. zu Tageszeitungen. Diese Aktualität bestimmte auch mein Praktikum und verwandelte jeden Arbeitstag in eine Wundertüte.

Diese erfreuliche (Zwischen-)Bilanz liegt aber auch ganz stark an der Art und Weise, wie ich in die Arbeit der Redaktion eingebunden wurde. Schon nach ein paar Tagen auf Pressekonferenzen geschickt zu werden und somit die Verantwortung für Beiträge in den Nachrichten und dem normalen Programm zu haben, zeugt von Vertrauen und dem Willen, den Praktikanten als vollwertiges Mitglied der Redaktion zu behandeln. Gleichzeitig hat es einen weiteren Vorteil: Langeweile gibt es keine!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Sep 6, 2012
Autor: Leon
Rubrik: studium
Sep 6, 2012

Studentenleben live

Planänderung

Leider habe ich keine Zusage für einen Masterstudienplatz erhalten. Ich sollte vielleicht besser hinzufügen, dass ich mir auch nur drei Unis ausgepickt hatte, an denen ich unbedingt studieren wollte. Alles andere hätte ich als bloße Zeitverschwendung betrachtet. Denn was nützt es mir, wenn ich zwar weiterhin studiere, aber einen Studiengang absolviere, der mich eigentlich nicht im Geringsten interessiert beziehungsweise mich meinem beruflichen Ziel nicht sonderlich näher führt? Aus diesem Grund hatte ich mir im Voraus nur Studiengänge herausgesucht, hinter denen ich wirklich zu 100 Prozent stehe. Leider waren es in Deutschland sehr begehrte Studienplätze mit sehr hohen Anforderungen. Die größte Erschütterung bereitete mir meine Wunsch-Uni in Berlin: Den NC von 1,5 hätte ich zwar unterbieten können, doch leider konnte ich im Vergleich zu den übrigen Bewerbern keine Wartesemester aufweisen, weshalb ich auf der Zulassungsliste weiter nach hinten rutschte und somit nicht mehr unter die Top 40 fiel.

Dies war der Zeitpunkt, um mit Plan B zu starten: Ich werde es zum nächsten Bewerbungstermin ein zweites Mal versuchen. Bis dahin habe auch ich zwei Wartesemester ansammeln können, die mich in Verbindung mit meiner Bachelornote endlich zum Erfolg führen dürften. Das eine Jahr, das ich bis dahin überbrücken muss, werde ich nutzen, um ein wenig mehr Berufserfahrung zu sammeln. Ich bewerbe mich also zum 1. Oktober auf einen Marketing-Job in einem Berliner Unternehmen. Außerdem möchte ich den TOEFL-Test machen, um auf diese Weise meine Qualifikationen weiter auszubauen. Die Welt dreht sich also immer noch weiter: Manchmal muss man eben einen kleinen Umweg machen, um an sein Ziel zu kommen.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Aug 31, 2012
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Aug 31, 2012