interaktiv

Studentenleben live

Die Premiere

Autor:
Leon

Rubrik:
studium

13.09.2012

Die ersten Tage beim Praktikum waren geprägt von Premieren: der erste geschnittene Ton, die erste Pressekonferenz oder das erste Telefoninterview. Die Krönung folgte dann in der zweiten Woche: der erste selbst verfasste Beitrag, der im laufenden Programm lief.

Dabei liegt die Schwierigkeit beim Schreiben der Beiträge fürs Radio darin, sämtliche Formulierungen der schriftlichen Sprache hinten anzustellen und so zu verfassen, wie man spricht. Der Text muss flüssig klingen und soll den Hörer nicht mit sperrigen Phrasen oder Fremdwörtern langweilen.

Ein weiteres Kriterium für einen hörenswerten Beitrag ist die Machart des „Teasers“. Dieser kleine Bruder des finalen Beitrags ist mindestens genauso wichtig, wie der letztendlich verfasste Text. Er soll den Hörer über die Werbung oder die nächsten zwei, drei Songs beim Sender halten und kündigt in aller Kürze an, worum es in dem Beitrag (der dann zum Beispiel eine Viertelstunde später läuft) gehen wird. Das A und O dabei ist es, eine gewisse Spannung zu aufzubauen, damit der Hörer Lust auf den Beitrag bekommt und dranbleibt. Ein anderer Baustein ist dann noch der Einstieg in den wirklichen Beitrag. Der sollte ebenfalls Spannung wecken beziehungsweise auf eine gewisse Weise interessant sein und neue Details präsentieren, die der Hörer so noch nicht kannte.

Ihr seht schon: So einfach ist es also nicht, aber ich schlug mich bei meinem ersten Beitrag (laut den anderen Redakteuren) sehr gut und als mein geschriebener Text dann von den Moderatoren im laufenden Programm in die Studio-Mikros gesprochen wurde, war ich natürlich stolz wie Oskar. Die nächste Premiere war gelungen, so konnte es weiter gehen!

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