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Studentenleben live

HTML für Anfänger

Dieser Titel lässt sich gleichzeitig als Motto meiner ersten Praktikumswoche bezeichnen, denn ich habe damit begonnen, ebendiese Hypertext-Auszeichnungssprache zu lernen. Dazu habe ich von meiner Mentorin zunächst einen HTML-Ausdruck bekommen. Auf den ersten Blick sah es für mich alles andere als strukturiert aus, sondern vielmehr wie das pure Chaos. Erst nachdem ich einen genaueren Blick darauf geworfen hatte, konnte ich nach und nach eine gewisse Struktur erkennen. Mit Hilfe eines Überblicks über die einzelnen HTML-Befehle versuchte ich, das Dokument für meine Begriffe zu entschlüsseln. Danach sah der Ausdruck noch viel unübersichtlicher aus als vorher, da ich jeden Befehl mit einer kurzen Erläuterung versehen hatte. Im nächsten Schritt bekam ich eine bereits vorgefertigte HTML-Datei, an der ich mich austoben durfte. Ich durfte jegliche Sachen einmal ausprobieren, um zu erfahren, wie es sich auf die finale Darstellung auswirkte.

Schließlich war es Zeit für die Herausforderung des Tages: Ich sollte eine HTML-Mail verfassen! Für viele von euch mag es vielleicht keine große Herausforderung mehr sein, aber für mich war es das erste Mal! Eine ganze Weile später war es dann soweit: Ich schickte eine Testmail rum – und siehe da: es funktionierte! Die richtigen Bilder wurden angezeigt und die Verlinkungen ließen sich auch fabelhaft öffnen. Ich war tierisch stolz auf mich und bin mit einem fetten Grinsen im Gesicht quasi nach Hause „geschwebt“. Wenn das mal kein erfolgreicher Praktikumstag war!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Nov 16, 2012
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Nov 16, 2012

Studentenleben live

Mitfahrgelegenheitschaos

Da es ja nicht so einfach war, ein billiges Bahnticket nach Rom zu bekommen (wie ich in meinen Eintrag „Europa-Spezial" ja schon berichtet hatte), hatte ich mich entscheiden mit einer Mitfahrgelegenheit zu fahren. Nicht das ganze Stück natürlich. Aber bis nach Mailand, dachte ich mir, kann ja eigentlich nichts schief gehen. Das ist eine kürzere Strecke als zu mir nach Hause. Wie schön ist es doch, dass Freiburg so weit südlich liegt! Ich war also pünktlich um sechs Uhr früh in Freiburg Haid (für alle, die es nicht kennen: ein Industriegebiet aus dem Bilderbuch). Als das Auto kam, war ich erstmal verwundert. Ein Kleintransporter mit einem Schild „Im Auftrag von Hermes". Das muss ja wirklich ein armer Schlucker sein, wenn er auf seine Paketausfahrtour noch Mitfahrer mitnimmt. Oder ein ganz schlauer Fuchs. Als ich im Auto saß, bemerkte ich den weder kleinen noch feinen Riss in der Frontscheibe. Nach circa zehn Minuten fragte mich mein Fahrer, ob ich mal gucken könnte, ob die Bremslichter gehen. Sie gingen nicht. Auch nach dem Glühbirnenwechsel nicht. Ich hatte ein Ticket für den Zug von Mailand nach Rom um 13 Uhr und ich sah die Zeit förmlich vor meinen Augen verrinnen. Gott sei Dank hatte er den Schaden schon kurz nach Freiburg gemerkt und so viel Mitleid mit mir, dass er mich noch zum Hauptbahnhof fuhr. Dass diese Fahrt für mich ein teurer Spaß wurde, kann man sich denken. Wer Lust hat, kann ja mal bei der Deutschen Bahn gucken, was es kostet auf direktem Weg nach Rom zu fahren. Den Zug in Mailand hatte ich um drei Stunden verpasst. Aber die Strecke durch die gesamte Schweiz, vorbei an den Bergen, am Lago di Lugano und Como (hier wurde Plinius der Jüngere geboren, zu dem ich letztes Semester ein Seminar hatte!) war die Strapazen wert. Der Ausblick war wirklich wunderschön! Und wie mir eine Frau versicherte, die am Freiburger Hauptbahnhof meine Tragödie mitbekam – materieller Verlust ist doch der geringste Verlust, den man haben kann. Man möchte sich gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn wir mit dem Schrottauto auf der Autobahn einen Unfall gehabt hätten.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Nov 12, 2012
Autor: Rose
Rubrik: studium
Nov 12, 2012

Studentenleben live

Unser neuer Uni-Campus — futuristisch, funktional, steril

Seit diesem Semester können wir auch das neue Hauptgebäude unseres Uni-Campus‘ nutzen – das Augusteum. Hier stand vor 500 Jahren noch ein Kloster, mit der Reformation wurde es der Universität übertragen und dann im zweiten Weltkrieg beschädigt. Die SED wollte mit allem Alten brechen und sprengte das Gebäude und die daneben stehende Uni-Kirche vor fast 50 Jahren. Mittlerweile wurden sie aber wieder aufgebaut. Die neuen Gebäude haben die gleiche Silhouette, sehen aber doch ganz anders aus – viel Glas, Stahl und ein paar Fassadensteine. Auf der einen Seite geht es hinunter in die unterirdische Fahrradgarage. Dort ist auf zwei Etagen Platz für vielleicht 1.000 Fahrräder – diebstahlsicher und trocken – sonst würde der Campus in Fahrrädern untergehen. Von dort geht ein Aufzug in dem, was mal der Kirchturm war, hoch zum Audimax oder noch höher zu den Juristen und Wirtschaftswissenschaftlern. Dem Geist der Zeit entsprechend bekommen die natürlich die modernsten Gebäude – wobei Historiker und Philosophen sich hier wahrscheinlich gar nicht wohl fühlen würden. Ganz angenehm ist jedoch die große Halle um das Audimax herum. Ein großer Raum mit himmelragend-hohen weißen Säulen, an einer Wand beeindruckende Grabmale aus der zerstörten Kirche – einer mit Sensenmann und Totenschädel. In einer Ecke befinden sich einige Reihen von Tischen mit integrierten Computern oder mit Steckdosen für den eigenen Laptop. Hier herrscht eine ganz angenehme Atmosphäre. Ich komme gerne her, um in Ruhe etwas zu lesen oder zu arbeiten. Wenn mir mal langweilig wird wirbele ich einfach auf den am Boden festgeschraubten Drehstühlen herum, bis mir schwindelig wird. Ansonsten kommt ja kein Leben in diesen sehr funktionalen, aber auch ziemlich sterilen Ort.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Nov 8, 2012
Autor:
Rubrik: studium
Nov 8, 2012