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Studentenleben live

Studiengang Kulturwissenschaft in Koblenz (Teil II)

Der Studiengang hat die Kernprofessuren Ethnologie, Medienwissenschaft und Philosophie. Hinzu kommen Lehrveranstaltungen aus Romanistik, Anglistik, Germanistik, Geschichte, Theologie, Soziologie sowie Kunst- und Musikwissenschaft.

Kulturwissenschaft in Koblenz beschäftigt sich laut der Homepage des Instituts mit der „Analyse kultureller Prozesse und Phänomene – in Gegenwart und Geschichte, in Theorie und Praxis, in Alltag und Beruf, in lokaler wie globaler Perspektive.“ Man betrachtet also verschiedene Kulturräume sowie kulturelle Entwicklungen von verschiedenen Standpunkten aus, untersucht Sprache, Riten, Geschlechterrollen, Werte und Moral, Religion und Weltanschauung.

Wer also denkt, Kulturwissenschaftler würden sich nur mit fremden Ländern befassen und nach dem Studium ausschließlich in Museen arbeiten, täuscht sich. Potenzielle Arbeitsfelder sind unter anderem die Text- und Bildbearbeitung, kulturelle Einrichtungen, Werbe- und Marketingagenturen sowie Pressearbeit, Tourismus, Beratungseinrichtungen für kulturelle Fragen, Erwachsenenbildung, Medien, Eventmanagement, Freizeitwirtschaft und öffentliche Verwaltung. Der Weg dahin führt jedoch über viele Praktika, die einen zusätzlich zum Studium qualifizieren. Denn obwohl ich es toll finde, dass der Studiengang Kulturwissenschaft so interdisziplinär angelegt ist, kann es auch zum Nachteil werden, weil man viele Themen eben doch nur anschneidet. Es liegt an einem selbst, die Themen, die einen interessieren, zu vertiefen und die dazu nötigen praktischen Fähigkeiten in Praktika oder beim Arbeiten zu erlernen.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Nov 30, 2012
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Nov 30, 2012

Studentenleben live

Studiengang Kulturwissenschaft in Koblenz

„Was willst du studieren?“ „Kulturwissenschaft.“ „Hä, was ist das denn? Was willst du denn damit?! Wer braucht denn das?“ Ungefähr so läuft es immer ab, wenn ich nach meiner Studienwahl gefragt werde. Die meisten können sich darunter entweder gar nichts oder nur die Arbeit in einem Museum vorstellen. Sie wissen nicht, dass ungemein viel hinter dem Begriff Kulturwissenschaft steckt.

Zuerst einmal muss ich aber klarstellen, dass die Studiengänge der Kulturwissenschaft in Deutschland sehr unterschiedlich ausgerichtet sind, also informiert euch vorab genau über den Schwerpunkt. Zur Sicherheit habe ich mich für verschieden Studiengänge beworben: Kulturwissenschaften, Kultur – und Medienbildung, Kulturpädagogik, Kulturwissenschaft, Kultur- und Medienpädagogik. Letztendlich wurde ich aber von meiner Wunschhochschule, der Uni Koblenz-Landau, angenommen.

Am Koblenzer Studiengang gefällt mir besonders, dass er so interdisziplinär ausgerichtet ist. Auf der Homepage des Instituts wird der Soziologe Max Weber zitiert, der sagte, dass sich unter „Kulturwissenschaften“ all jene Disziplinen fassen lassen, „welche die Vorgänge des menschlichen Lebens unter dem Gesichtspunkt ihrer Kulturbedeutung betrachten“, also im weitesten Sinne die Literatur-, Geistes- und Sozialwissenschaften.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Nov 23, 2012
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Nov 23, 2012

Studentenleben live

"Forza Italia!"

Als Fußballfan mit dem Traum, Sportjournalist zu werden, hätte ich mir wohl keine bessere Zeit für mein Praktikum aussuchen können. Denn nicht nur der hier schon an anderer Stelle ausführlich thematisierte, dramatische Abstieg von Hertha Berlin, nein, auch die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine fiel in meine Zeit bei „105´5 Spreeradio“. Herrlich!

Die täglichen Pressekonferenzen der deutschen Nationalmannschaft, die Statements der Gegner und all die lustigen Randgeschichten, die so ein Turnier mit sich bringt, durfte ich als Redakteur und Reporter begleiten. So auch vor dem Klassiker Deutschland-Italien. Ein paar Stunden vor dem Anpfiff wagte ich mich in die Höhle des Löwen: in ein italienisches Restaurant voller „Tifosi“ hinter dem Tresen und an den Tischen. Wie es die italienische Gastfreundschaft gebietet, wurde ich von diesen italienischen Fans allerdings nicht mit Ablehnung, sondern mit offenen Armen empfangen. Wobei man sagen muss: An Selbstvertrauen mangelt es den italienischen Fans nun wirklich nicht, wie sekündliche Hinweise auf den Titelgewinn Italiens 2006 in Deutschland bewiesen.

Nachdem ich die Tipps zum Spiel (ihr könnt euch vorstellen in welche Richtung das ging) eingesammelt hatte, wurde es sogar noch „musikalisch“. Der Chef des Restaurants trommelte alle Mitarbeiter samt Köchin zusammen und allesamt brüllten sie voller Inbrunst ein herzzerreißendes „Forza Italia!!!“ in mein Mikrofon. Dass diese unvergleichliche Leidenschaft dann leider auch ein paar Stunden später beim Spiel siegreich unter Beweis gestellt wurde, erlebte ich zum Glück nicht mehr im Kreise dieser Fußball-Verrückten. Denn: Es gibt mit Sicherheit Schöneres als eine Niederlage gegen Italien inmitten von Tifosi zu erleben!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Nov 21, 2012
Autor: Leon
Rubrik: studium
Nov 21, 2012