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Studentenleben live

Genug geprobt — jetzt wird´s ernst!

Ich feilte gerade an den letzten Sätzen meines 15:40 Uhr-Beitrags und überlegte, wie ich die Abmoderation gestalten könnte, als unsere Nachrichtensprecherin mit Zetteln wedelnd auf mich zu kam. „Leon, ich brauche dich im Studio für einen Aufsager!“ - „Wie jetzt? Soll der dann gleich laufen oder was?“ - „Na klar. Also los, auf geht´s!“.

Etwas perplex stand ich auf und ging in Studio B, wo die Nachrichtenaufsager bei uns eingesprochen wurden. Es ging um einen Nachbarschaftsstreit in Charlottenburg, der blutig eskaliert war – welch eine „schöne“ Meldung für meine Nachrichten-Premiere... Die dramatische Thematik ignorierend machte ich mich ans Werk und sprach Satz für Satz ins Mikrofon. Ich versuchte, all das, was ich in den Proben vorher trainiert hatte zu beachten. Denn abends nach meinen Schichten hatte ich zusammen mit unserer Nachrichtensprecherin an meiner Aussprache und Sprachgeschwindigkeit gearbeitet. Die Meldungen, die ich da aufgenommen hatte, waren allerdings nie für die „On-Air-Verwendung“ gewesen. Diese hier schon!

Ich speicherte ab und ging rüber ins Nachrichtenstudio, um den Ton mit der Moderatorin zu besprechen. Sie fand ihn gut und nur zehn Minuten später war es dann soweit: Meine Stimme lief live in den Nachrichten – unglaublich! Dieser Premiere folgten in den nächsten Tagen weitere Aufsager und mit der Zeit wurde ich immer routinierter. Trotzdem: Seine eigene Stimme im Radio zu hören bleibt auch beim achten Mal einzigartig!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Jan 2, 2013
Autor: Leon
Rubrik: studium
Jan 2, 2013

Studentenleben live

Oh, du stressige Weihnachtszeit

Endlose Warteschlangen vor den Umkleidekabinen, mindestens genauso lange Schlangen an den Kassen, verstopfte Kaufhausgänge, gestresste Gesichtsausdrücke – dieses Weihnachtsszenario dürfen wir alle Jahre wieder mit hoffentlich viel Geduld und Nachsicht erleben.

Egal, ob im Privat- oder Karriereleben: Alles läuft auf Hochtouren. Man arbeitet mit vollster Auslastung auf die sehnlich erwarteten Feiertage hin, um sich entspannt zurücklehnen zu können und die Freuden sowie Köstlichkeiten des Weihnachtsfestes zu genießen. Dabei vergisst so manch einer, dass auch solche Tage ein beachtliches Stresspotenzial bieten: Bei den letzten Weihnachtsvorbereitungen für die Feier sowie den ganzen Zwischenfahrten von A nach B bedarf es schließlich unserer ungeteilten geistigen Anwesenheit – sonst geht am Ende noch etwas schief!

Da bin ich ehrlich gesagt sehr froh, dass mir während des Weihnachtsbesuches im Hotel Mama eher wenig abverlangt wird – ein großer Vorteil, wenn man nicht mehr zu Hause wohnt. Ich habe diese Auszeit aber auch sehr nötig: Die Praktikumszeit besingt definitiv vielmehr eine stressige Weihnacht, wobei ich zugeben muss, dass mein Arbeitgeber auch gut dafür sorgt, dass der fröhliche Teil nicht verloren ging: Weihnachtsdeko (inklusive Weihnachtsbaum!), Weihnachtsfeier und Weihnachtsmeetings sind nur einige Dinge, die auch während der „busy, busy“ Xmas-Projekte die nötige Weihnachtsstimmung und -motivation brachten.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Dec 24, 2012
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Dec 24, 2012

Studentenleben live

Wohnheimssuche

Wer in ein schönes Wohnheim will, sollte sich rechtezeitig bewerben. Also nicht erst mit der Zulassung zur Uni, sondern schon Monate vorher (in meinem Fall sechs Monate früher). Vor allem jetzt, wo man so oft in den Nachrichten von Wohnungsmangel für Studenten hört, sollte man diesen Rat beherzigen. Alternativ zum Wohnheim kann man natürlich auch auf den zahlreichen Plattformen im Internet sein Glück versuchen.

Es gibt riesige Unterschiede zwischen den Wohnheimen. In manchen muss man sich das Bad und die Küche mit zehn anderen, in anderen bekommt man alles für sich alleine. Ich habe mich für ein Einzelzimmer beworben, da ich auch manchmal Zeit für mich brauche, in der ich niemanden sehe. Zum Glück habe ich das Zimmer dann noch bekommen, denn die Zusage-Mail war in meinem Spam-Ordner gelandet und ich habe mich gerade noch rechtzeitig gemeldet und bestätigt, dass ich das Zimmer will. Nach einem halben Jahr kann ich nun sagen, dass die Wahl eines Einzelzimmers für mich perfekt war, da ich, wenn mir nach Gesellschaft ist, immer in die WG einen Stock über mir gehen kann. Einmal waren wir in einem anderen Wohnheim und haben die Zimmer gesehen. Mann, war ich froh dort nicht zu wohnen. Die Zimmer wirkten eng und das Fenster war klein. Außerdem gab es nur auf dem Gang Bäder und man hatte nur ein Waschbecken direkt im Zimmer. Ich muss echt sagen, selbst nach einem halben Jahr Wohnen im Wohnheim, bin ich immer noch dankbar, dort einen Platz bekommen zu haben. Das Haus ist modern, großzügig und einfach wohnlich. Es fühlt sich richtig wie eine kleine Wohnung an und ich werde jetzt schon traurig, wenn ich an den Auszug in zewi Jahren denke.

Aber bis dahin genieße ich erst mal!

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Dec 21, 2012
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Dec 21, 2012