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Studentenleben live

Wohnheim "Auf dem Hellen Weyer"

Im Wohnheim habe ich ein Einzel-Appartement gemietet und der Moment, als ich es das erste Mal betrat, war unglaublich spannend. Hier würde ich also für die nächsten drei Jahre wohnen – denn wer hier einzieht, darf automatisch für das gesamte Bachelorstudium hier wohnen, und wer sich im Wohnheimrat engagiert, bekommt sogar noch ein Semester oben drauf. Mein Zimmer ist super! Es ist hell, frisch renoviert und es ist alles da, was man braucht. Auch das Internet ist schon installiert. Aus Facebook kannte ich schon ein Mädchen, das auch im Wohnheim wohnt, und ihre Mitbewohnerin kommt sogar ganz aus der Nähe meines Heimatortes, sodass wir ab und zu zusammen heimfahren können.

Wer in das Wohnheim „Auf dem Hellen Weyer“ ziehen will, muss sich aber so früh wie möglich bewerben, denn die Plätze sind unglaublich begehrt. Klar: zwei Minuten zur Uni, direkter Anschluss an drei Buslinien und dann noch so ein gepflegtes Wohnheim. Gibt es mal ein Problem, schreibt man einfach eine Schadensmeldung, wirft sie beim Hausmeister ein und der kommt dann schnellstmöglich vorbei. Im Wohnheim gibt es drei Waschmaschinen und drei Trockner für alle (an die 400 Bewohner), was aber erstaunlicherweise fast nie ein Problem darstellt.

Außerdem gibt es einen Aufenthaltsraum mit ein paar Sofas, Tischen und Stühlen, in dem man tagsüber lernen oder abends gemeinsam feiern kann. Es ist allerdings nicht so, dass sich alle in ihrer Freizeit dort treffen, er ist meistens leer.

Ich persönlich mag den Ausblick auf die Mosel, bei Tag und bei Nacht, und vor allem im Winter sieht jeder Sonnenaufgang anders aus. Nicht so schön ist allerdings die Hauptstraße direkt am Wohnheim (die andere Seite grenzt an eine ruhige Spielstraße), aber das ist auch schon alles, was mich stört.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Jan 16, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Jan 16, 2013

Studentenleben live

Neues Jahr, neues Projekt

Das Jahr 2013 hat begonnen und mit ihm ein neuer Aufgabenbereich in meinem Praktikum. In diesem Jahr werde ich hauptsächlich an der Konzeption diverser Kampagnen mitarbeiten. Ich kann mich noch sehr gut an eine alte Klausur erinnern, die ich vor etwa einem Jahr bei meinem Marketingprofessor geschrieben habe. Dort ging es um die Neukonzeption einer bekannten Zigarettenmarke. Während meines gesamten Studiums war dies die Klausur, für die ich am wenigsten gelernt hatte. Man könnte sogar fast „gar nicht“ sagen, denn mit auswendig lernen kommt man hier sowieso nicht weiter. Sofern man weiß, was eine Neukonzeption theoretisch beinhaltet, ist man bestens vorbereitet. Kreative Ideen kann man schließlich erst ableiten, wenn man weiß, welche Marke es zu behandeln gilt. Ehrlich gesagt fand ich es sehr schade, dass wir von dieser Art Klausur nur eine einzige geschrieben haben. Nicht nur, weil man dafür nicht lernen musste, sondern vielmehr, weil sie – so merkwürdig sich das jetzt auch anhören mag – großen Spaß gemacht hat.

Umso mehr freue ich mich jetzt natürlich, dass ich meine Kreativität in einem großen Konzeptionsprojekt in meinem Praktikum beweisen kann. Bis Ende dieser Woche soll ich einen ersten groben Entwurf für eine Mailing-Kampagne fertigstellen, der anschließend, nach eingehender Prüfung meiner Vorgesetzten, in die Test- und Realisierungsphase übergeht. Ganz schön aufregend!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jan 15, 2013
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jan 15, 2013

Studentenleben live

Drei Monate voller Höhepunkte

Als die letzte Woche meines Praktikums anfing, hatte ich es noch gar nicht realisiert. Ganze drei Monate waren wie im Rausch vorbeigezogen und hatten sich viel eher wie drei Wochen angefühlt. Wahnsinn! Dass ich so positiv aus dem Praktikum rausging, lag natürlich ganz stark daran, wie ich in die Arbeit in der Redaktion eingebunden worden war. Nämlich voll und ganz. Bereits nach knapp zwei Wochen den ersten Beitrag zu schreiben, auf unzähligen Pressekonferenzen anwesend und letztendlich sogar Aufsager einsprechen zu dürfen, zeugt von dem großen Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde. Natürlich habe ich mir das auch durch gute Leistungen erarbeitet, aber, dass ich soviel Freiraum bekommen habe, spielte eine wesentliche Rolle.

Ehrlicherweise darf ich nicht unterschlagen, dass die drei Monate auch eine sehr arbeitsintensive Phase waren, keine Frage. Nicht selten saß ich länger in der Redaktion als es die Regelarbeitszeit vorsah. Viel Zeit für die Uni blieb da nicht mehr, lediglich ein Modul habe ich letztes Semester absolviert. Aber erstens wurde das von der Redaktion auch wertgeschätzt und nicht als selbstverständlich hingenommen, und zweitens bin ich oftmals auch freiwillig länger geblieben, um noch an ein paar Tönen oder Beiträgen zu basteln.

Am Ende kann ich auf drei Monate voller Höhepunkte zurückblicken. Es war ein unglaublich wertvoller Einblick in die Praxis, den ich allen Studenten nur ans Herz legen kann. Gerade in den theoretisch veranlagten Studienfächern, wie in meinem Fall Politik und Geschichte, ist es Gold wert, schon während des Studiums praktische Erfahrungen zu sammeln. Nur so kann man herausfinden, was man später beruflich machen möchte oder vielleicht auch nicht. Ich jedenfalls könnte mir eine Karriere beim Radio durchaus vorstellen!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Jan 14, 2013
Autor: Leon
Rubrik: studium
Jan 14, 2013