interaktiv

Studentenleben live

Einführungswoche

Autor:
Miriam

Rubrik:
studium

22.01.2013

Die erste Woche an der Uni ist super. Man sollte echt alles mitmachen, was angeboten wird, um möglichst schnell Anschluss zu finden, Spaß zu haben (auch wenn manche Spiele sehr albern sind) und natürlich auch ausreichend informiert zu sein.

In Koblenz lief es so: Zuerst wurden alle Erstsemester von den Fachschaften und dem Direktor der Uni im großen Hörsaal begrüßt. Wir saßen auf dem Boden, was ja noch ok ist, wenn alle Erstsemester zusammen in einem Raum sind, aber leider setzte sich dieses Phänomen auch in den nächsten Monaten fort. Zum Glück gehört mein Studienfach „Kulturwissenschaft“ nicht zu den ganz großen Studiengängen wie BWL oder Medizin und so herrscht eher selten Platzmangel (vor allem da gegen Ende des Semesters immer weniger Studenten zu den Veranstaltungen erscheinen). Eine befreundete Medizinstudentin hat mir aber erzählt, dass sie die Vorlesung von einem anderen Raum aus via Live-Übertragung anschauen muss. Nach der Begrüßung wurden alle Erstsemester in kleine Gruppen eingeteilt und bekamen einen „Teamer“ (Studenten aus höheren Semestern), der ihnen die Uni zeigte.

Ich habe gehört, dass die Einführungswoche nicht an jeder Uni angeboten wird, was ich sehr schade finde, denn zum einen hilft es bei der Orientierung und zum anderen lernt man sofort ein paar Leute kennen. Ich konnte die ersten Freundschaften schon bei der abendlichen Kneipenrallye schließen.

Als die Einführungswoche vorbei war, war ich echt froh, bei allem dabei gewesen zu sein, weil ich somit schon feste Bezugspersonen gefunden hatte und mich auch auf dem Campus schon ziemlich gut zurechtfand.

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