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Studentenleben live

Das perfekte Studium

Autor:
Miriam

Rubrik:
studium

11.02.2013

Am Anfang meines Studiums sollte ich einen Text schreiben und erklären, welche Faktoren meiner Meinung nach zu einem perfekten Studium führen.

An erster Stelle steht die Studienwahl, die, wenn sie richtig getroffen wird, den ersten Schritt zum perfekten Studium darstellt. Idealerweise entspricht es dann den eigenen Kompetenzen und Neigungen. Wirklich sicher, ob das gewählte Fach das richtige ist, kann man aber erst im Studium selbst sein.

Des Weiteren hängt das perfekte Studium entscheidend von den Lehrenden ab. Das Thema kann noch so interessant sein. wird es langweilig vorgetragen, hilft oft nicht einmal mehr der gute Wille. Der Dozent sollte anschaulich sprechen, die Studierenden möglichst mit einbeziehen und ihnen das Gefühl geben, nicht in der Masse unterzugehen.

Dies bringt mich zu meinem nächsten Kriterium für ein perfektes Studium: die Größe der Studiengänge. Bei der Begrüßungsveranstaltung für die Erstsemester für das Wintersemester 2011/12 an der Universität Koblenz wurde uns gesagt, dass die Masse gefährlich sein kann, denn sie verleitet dazu unterzutauchen und nur das Nötigste zu tun. Viel besser sind also meiner Meinung nach kleine Studiengänge, in denen eine angenehme Arbeitsatmosphäre herrscht und in denen auf jeden einzelnen Rücksicht genommen werden kann.

Außerdem ist es wichtig, dass der Studierende sein Studium mit Motivation und Freude bestreitet, denn ohne diese wird das Studium schnell zur Farce.

Sicher gibt es auch Themen, die einen nicht so sehr interessieren, doch auch sie gehören zum perfekten Studium (wenn sie nicht überwiegen). Sie zeigen einem, für welche Bereiche des Faches man sich nicht so sehr begeistern kann und helfen einem zu sehen, in welche Richtung man später einmal beruflich gehen möchte. Es gehören also nicht nur Motivation und Freude zu einem perfekten Studium, sondern auch Disziplin und Ausdauer, um weniger angenehme Module erfolgreich zu absolvieren.

Das perfekte Studium sollte nicht nur notenorientiert sein, sondern wie Herr Professor Doktor Klemm sagte, vielmehr ein Kompetenzstudium, in dem man sich ausprobieren und verwirklichen kann, bei dem man die eigenen Stärken entdecken und am Ende befähigt sein soll, genau das zu machen, was zu einem passt.

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