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Studentenleben live

Mein Praktikum in Frankreich

Autor:
Inga

Rubrik:
studium

27.02.2013

Es ist nicht ganz einfach einen Praktikumsplatz im Ausland zu finden. Gerade wenn man sich noch in den unteren Semestern befindet, kann es Absagen hageln. Ich kenne Kommilitonen, die daher eine Vermittlungsagentur beauftragt und viel dafür bezahlt haben, denn das Praktikum im Ausland ist Pflichtvoraussetzung für die Zulassung zur Bachelorarbeit. Ich hatte mehr Glück: Ich bemühte eine alte Städtepartnerschaft nach Frankreich und nach einigen Wochen des Wartens, als ich die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte, fand ich plötzlich eine Zusage in meinem Briefkasten. Ich hatte genau eine Woche Zeit den siebenwöchigen Auslandsaufenthalt vorzubereiten, nebenbei den Rest meiner inzwischen zweistelligen Anzahl Klausuren zu schreiben und sofort nach Frankreich zu fahren. Ferien? Pustekuchen!

Aber ich ziehe das Abenteuer sowieso schnöden Ferien vor, obwohl ich mir letztere redlich verdient hätte. Zumindest redete ich mir meine Abenteuerlust ein und zwar ziemlich erfolgreich, denn inzwischen ist schon eine Woche meines Aufenthalts rum. Zwar geht’s erst mal nur darum, im Büro Akten einzutippen, Post zu sortieren und den Kopierer zu bearbeiten, aber dabei kriegt man schon ziemlich viel mit, wenn man Augen und Ohren offen hält. Und es warten noch sechs weitere Wochen auf mich! Und außerdem ist ein französisches Praktikum im Jahr des Elysée-Vertrags ja auch „très symbolique“!

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