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Studentenleben live

Koblenz - die Stadt (Teil 2)

Die Geschichte der Stadt geht über 2.000 Jahre zurück, was sie zu einer der ältesten Städte Deutschlands macht und weshalb auch Teile der Stadt zum UNESO-Welterbe gehören. Auch die Gegend um Koblenz kann sich sehen lassen, schließt Koblenz doch an das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal an. Wer aus dem Süden Deutschlands nach Koblenz fährt, kann etliche Burgen auf den Felsen und Bergen sehen, die den Rhein umschließen (hierfür muss man dann aber entweder mit dem Zug fahren oder die Autobahn bei Bingen verlassen). Die wildromantische Landschaft inspirierte auch viele Dichter, unter anderem Clemens Brentano, Heinrich Heine, Schlegel, Goethe, Hölderlin, Kleist und etliche mehr, sich dem Rhein literarisch zu nähern.

Die beliebte Urlaubsgegend bietet viele Möglichkeiten für Ausflüge: So habe ich mir die nahegelegenen Burgen Stolzenfels und Lahneck angesehen, bin mit der Seilbahn auf die Festung Ehrenbreitstein hochgefahren (hier werden übrigens auch oft Veranstaltungen wie Freilichtkino und Konzerte angeboten), habe im Kletterpark Sayn geklettert, habe noch vor, den Geysir in Andernach anzuschauen sowie das Schloss mit seinem Schmetterlingsgarten in Bendorf-Sayn. Außerdem kann man diverse Schifffahrten machen, im Sommer in der Mosel schwimmen (an den dafür ausgezeichneten Stellen) und auf den „Traumpfaden“ wandern (etwa zu Burg und Schloss Eltz). Hier wird es einem bestimmt nicht langweilig.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Apr 2, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Apr 2, 2013

Studentenleben live

Flaschenmanie

Wir alle trinken es – Mineralwasser, Quellwasser und Tafelwasser. Und jeder rennt mit so einer Flasche in der Hand herum. Das erste, was einige Studenten und auch Profs aus ihrer Tasche holen, wenn sie in die Vorlesung oder zum Seminar kommen: ihre Wasserflasche.

Ein halber Liter irgendeiner Standardmarke kostet je nach Ort 30 Cent bis drei Euro, bei uns in der Uni zahle ich für einen dreiviertel Liter 1,35 Euro. Es muss ja auch erst einmal in Plastik- oder Glasflaschen oder Tetrapacks gefüllt werden und dann mehrere hundert oder auch mehrere tausend Kilometer weit transportiert werden. Jeder will daran verdienen. Etwa zehn Prozent seines Umsatzes macht der weltgrößte Konzern für „Lebensmittel“ mit Flaschenwasser, allein in den USA etwa 10 Milliarden Dollar. Kaum eine große Wassermarke, die nicht in den Händen eines Weltkonzerns ist. Für Werbung geben die auch mal gerne zehn Millionen Euro aus, aber es rentiert sich trotzdem.

Dabei hat Stiftung Warentest bei einer Untersuchung von Flaschen- und Leitungswasser festgestellt, dass Leitungswasser hier in Deutschland weit weniger belastet ist, als einige Flaschenwasser, einmal abgesehen von zahlreichen Stoffen, die sich aus dem PET der Plastikflasche lösen können, wie beispielsweise Bisphenol A (BPA), das offenbar wie Östrogen wirkt. Das Flaschenwasser kostet fast tausendmal so viel wie Leitungswasser, dafür zahlt man in Deutschland nämlich etwa einen Cent für sechs Liter. Aber zu unserem Lebensstil „on the go“ passt es eben auch, sich das Wasser einfach in einem der vielen Läden unterwegs zu besorgen. Entspricht es einem natürlichen Bedürfnis, dass wir heute mit etwa 170 Litern pro Kopf und Jahr etwa 800 Prozent mehr Flaschenwasser trinken als noch unsere Eltern?

Ein paar besorgte Studenten haben sich inzwischen spezielle Plastikflaschen gekauft, auf denen extra „bpa-free“ drauf steht, andere füllen ihre Club-Mate-Flasche einfach mit Leitungswasser auf. Aus den USA kenne ich es, dass es in der Öffentlichkeit viele kostenlose Wasserspender gibt, das wäre auch mal eine Maßnahme für meine Uni. Ob die auf so einen Vorschlag eingehen?!

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Mar 28, 2013
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Rubrik: studium
Mar 28, 2013

Studentenleben live

Unverständnis

In manchen Seminaren frage ich mich wirklich, und das soll jetzt nicht arrogant klingen: Leute, warum seid ihr eigentlich hier? So geschehen in diesem Semester in einem Geschichts-Seminar. Denn: mit circa 35 Leuten war der Kurs zwar picke-packe voll, aber man sollte jetzt nicht glauben, dass sich auch nur annähernd so viele an der Diskussion beteiligt haben, nene. Im Schnitt (und das ist ungelogen) waren an die vier, an guten Tagen vielleicht auch sechs Leute, inklusive mir, in die Debatten involviert. Der Rest saß schweigend da.

Da stellt sich mir in der Tat die Frage, warum man überhaupt kommt, wenn man eh nichts sagt. Klar, manche sind einfach zu schüchtern, das ist wahrscheinlich nur schwer zu ändern. Bei anderen allerdings habe ich auch oft das Gefühl, dass sie das Thema überhaupt nicht interessiert, sondern sie die eineinhalb Stunden einfach nur absitzen. Natürlich habe ich mich auch nicht an jeder Stunde gleich viel beteiligt, aber ich kann schon behaupten, einiges zum Kurs beigetragen zu haben – und das sollte letztendlich (wie ich finde) auch der Anspruch eines jeden Studierenden sein. Ansonsten kann man auch zu Hause bleiben!

Hoffnung machen mir dann Seminare wie das über die deutsche Energiepolitik. Intensive, kontroverse Debatten, die zeigen, dass alle die hier sitzen Bock auf das Thema haben. So sollte es eigentlich immer sein!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Mar 27, 2013
Autor: Leon
Rubrik: studium
Mar 27, 2013