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Studentenleben live

Unverständnis

Autor:
Leon

Rubrik:
studium

27.03.2013

In manchen Seminaren frage ich mich wirklich, und das soll jetzt nicht arrogant klingen: Leute, warum seid ihr eigentlich hier? So geschehen in diesem Semester in einem Geschichts-Seminar. Denn: mit circa 35 Leuten war der Kurs zwar picke-packe voll, aber man sollte jetzt nicht glauben, dass sich auch nur annähernd so viele an der Diskussion beteiligt haben, nene. Im Schnitt (und das ist ungelogen) waren an die vier, an guten Tagen vielleicht auch sechs Leute, inklusive mir, in die Debatten involviert. Der Rest saß schweigend da.

Da stellt sich mir in der Tat die Frage, warum man überhaupt kommt, wenn man eh nichts sagt. Klar, manche sind einfach zu schüchtern, das ist wahrscheinlich nur schwer zu ändern. Bei anderen allerdings habe ich auch oft das Gefühl, dass sie das Thema überhaupt nicht interessiert, sondern sie die eineinhalb Stunden einfach nur absitzen. Natürlich habe ich mich auch nicht an jeder Stunde gleich viel beteiligt, aber ich kann schon behaupten, einiges zum Kurs beigetragen zu haben – und das sollte letztendlich (wie ich finde) auch der Anspruch eines jeden Studierenden sein. Ansonsten kann man auch zu Hause bleiben!

Hoffnung machen mir dann Seminare wie das über die deutsche Energiepolitik. Intensive, kontroverse Debatten, die zeigen, dass alle die hier sitzen Bock auf das Thema haben. So sollte es eigentlich immer sein!

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