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Studentenleben live

Erstes Semester

Im ersten Semester sind die Fächer größtenteils Pflichtfächer und man hat kaum Wahlmöglichkeiten. Das ändert sich jedoch in den höheren Semestern. Ich belegte die Seminare und Vorlesungen „Einführung in die Kulturwissenschaft“, „Historische Texte zum Kulturbegriff“, „Moderne Texte zum Kulturbegriff“, „Medienlinguistische Text- und Gesprächsanalyse“, „Ethnographische Methode“, „Theorie der Religionen“, „Einführung in die empirische Sozialforschung“ und absolvierte Workshops zu den Themen wissenschaftliches Schreiben, Arbeiten und Lesen.

Am Anfang fragt man sich noch oft, wo das alles hinführen soll, es gibt so viele Grundlagentexte, die man lesen, und Theorien, die man sich aneignen soll, dabei weiß man ja noch nicht mal wirklich, wo die Reise hingeht. Unsere Professoren sagten uns dazu, dass man am Anfang des Studiums sichergehen müsse, dass wir alle dasselbe unter den selben Begriffen verstünden, dass wir uns eine gemeinsame Basis errichten müssten, bevor wir tiefer gehen könnten. Deswegen heißt das wichtigste Mantra im ersten Semester: Hinterfrage nicht zu viel und lass dich erst einmal darauf ein, es hat schon seine Gründe, dass man so viel lesen muss und es wird schon im zweiten Semester weniger. Und: Die Wahlmöglichkeiten werden kommen und somit auch mehr Selbstständigkeit.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Apr 8, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Apr 8, 2013

Studentenleben live

Heute schon an morgen denken

Vorsicht, Leon! Stichwort Plagiat und so! Ja, ich weiß, ich war so dreist und habe mich bei der Überschrift mal an der Kreativität anderer bedient. Denn: Dieser aus der Werbung adoptierte Spruch trifft auf mein bescheidenes Studenten-Dasein perfekt zu. Gestern noch im Einführungstutorium gesessen, muss ich mir heute bereits Gedanken machen, welches Thema meine Bachelorarbeit haben soll. Irre!

Dabei habe ich nicht unbedingt das Gefühl, dass ich bereits der absolute Politikwissenschafts-Crack bin. Aber wie auch? Angesichts von nur drei Jahren Studium und dementsprechend geballter Wissensaufnahme würde das wohl auch an ein Wunder grenzen – Bologna sei Dank. Was ich sagen kann, ist, dass ich meine Kenntnisse mit Sicherheit ausgebaut habe. Doch das unbefriedigende Gefühl, oftmals nur an der Themenoberfläche gekratzt zu haben, besteht auch nach fünf Semestern.

Das ist vielleicht auch ein Grund dafür, dass ich mich auf die Bachelorarbeit freue (mal abgesehen von dem damit verbundenen Stress). Schon in den Semestern davor habe ich gemerkt, dass ich anhand von Hausarbeiten einen viel größeren thematischen Einblick gewinne, als wenn ich mein auswendig gelerntes Wissen in einer Klausur runter rattere.
Insofern ist es zwar verrückt, dass ich jetzt schon bald meine Abschlussarbeit schreibe, aber es wird meinen Wissenspool wieder um ein paar neue Erkenntnisse bereichern. Die Lust ist also da, fehlt nur noch ein gutes Thema ...

 

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Apr 5, 2013
Autor: Leon
Rubrik: studium
Apr 5, 2013

Studentenleben live

Urlaubsvertretung: Vier Wochen auf Hochtouren

Südafrika. Vier Wochen. Safari. Nationalparks. Sonne. Das alles erlebte meine Team-Leiterin vor Kurzem. Ein absoluter Traumurlaub, der für die stressige Weihnachtszeit entschädigen sollte. Ich war wirklich neidisch. Südafrika steht auf der Liste meiner favorisierten Reiseziele nämlich auch ganz weit oben. Kurz vor ihrer Abreise trafen wir uns gemeinsam mit einer Mitpraktikantin zu einem ausführlichen Meeting, um die Organisation und Koordination während ihrer Abwesenheit zu klären. Neben den routinierten Aufgaben standen nämlich auch einige Spezialaufgaben auf dem Programm. Dann war es soweit: Wir trafen uns eines Abends mit ein paar Kollegen zu einem Feierabenddrink in einer Bar und sinnierten über die bevorstehende Zeit. „Ihr bekommt das sicherlich ganz super hin“, hieß es. „Ich bin mir ganz sicher, dass ihr mich gut vertreten werdet.“ Am darauffolgenden Montag begann schließlich das Kapitel „Urlaubsvertretung“. Ich möchte euch jetzt aber nicht im Detail aufzählen, was ich alles an Aufgaben während dieser Zeit erledigt habe. Nein, vielmehr möchte ich euch mein Fazit mitteilen:

1. Ich bin über mich hinausgewachsen: Ich habe eine große Verantwortung getragen und es nicht vermasselt, sondern mit Bravour gemeistert (das habe ich von mehreren Seiten als Feedback erhalten).

2. Ich habe sowohl mein Zeitmanagement als auch meine Selbstorganisation zusätzlich optimiert. Die Urlaubsvertretung hatte natürlich auch ihre Tücken: Plötzlich wollten sehr viele Leute sehr viele Sachen von mir. Das muss man erst einmal vernünftig managen können, und zwar so, dass auch wirklich alle zufrieden sind. Mein Tipp: Prioritäten setzen und kommunizieren!

3. Ich habe meinen Einblick in die Aufgaben verschiedener Personen erweitern können: Zwar bin ich schon seit mehreren Monaten in diesem Unternehmen, aber dadurch, dass ich meine Team-Leiterin vertreten habe, habe ich an mehr Meetings teilgenommen und im Gegensatz zu vorher viel intensiver mit anderen Abteilungen zusammengearbeitet.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Apr 5, 2013
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Apr 5, 2013