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Studentenleben live

Urlaubsvertretung: Vier Wochen auf Hochtouren

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

05.04.2013

Südafrika. Vier Wochen. Safari. Nationalparks. Sonne. Das alles erlebte meine Team-Leiterin vor Kurzem. Ein absoluter Traumurlaub, der für die stressige Weihnachtszeit entschädigen sollte. Ich war wirklich neidisch. Südafrika steht auf der Liste meiner favorisierten Reiseziele nämlich auch ganz weit oben. Kurz vor ihrer Abreise trafen wir uns gemeinsam mit einer Mitpraktikantin zu einem ausführlichen Meeting, um die Organisation und Koordination während ihrer Abwesenheit zu klären. Neben den routinierten Aufgaben standen nämlich auch einige Spezialaufgaben auf dem Programm. Dann war es soweit: Wir trafen uns eines Abends mit ein paar Kollegen zu einem Feierabenddrink in einer Bar und sinnierten über die bevorstehende Zeit. „Ihr bekommt das sicherlich ganz super hin“, hieß es. „Ich bin mir ganz sicher, dass ihr mich gut vertreten werdet.“ Am darauffolgenden Montag begann schließlich das Kapitel „Urlaubsvertretung“. Ich möchte euch jetzt aber nicht im Detail aufzählen, was ich alles an Aufgaben während dieser Zeit erledigt habe. Nein, vielmehr möchte ich euch mein Fazit mitteilen:

1. Ich bin über mich hinausgewachsen: Ich habe eine große Verantwortung getragen und es nicht vermasselt, sondern mit Bravour gemeistert (das habe ich von mehreren Seiten als Feedback erhalten).

2. Ich habe sowohl mein Zeitmanagement als auch meine Selbstorganisation zusätzlich optimiert. Die Urlaubsvertretung hatte natürlich auch ihre Tücken: Plötzlich wollten sehr viele Leute sehr viele Sachen von mir. Das muss man erst einmal vernünftig managen können, und zwar so, dass auch wirklich alle zufrieden sind. Mein Tipp: Prioritäten setzen und kommunizieren!

3. Ich habe meinen Einblick in die Aufgaben verschiedener Personen erweitern können: Zwar bin ich schon seit mehreren Monaten in diesem Unternehmen, aber dadurch, dass ich meine Team-Leiterin vertreten habe, habe ich an mehr Meetings teilgenommen und im Gegensatz zu vorher viel intensiver mit anderen Abteilungen zusammengearbeitet.

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