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Studentenleben live

Erstes Semester

Autor:
Miriam

Rubrik:
studium

08.04.2013

Im ersten Semester sind die Fächer größtenteils Pflichtfächer und man hat kaum Wahlmöglichkeiten. Das ändert sich jedoch in den höheren Semestern. Ich belegte die Seminare und Vorlesungen „Einführung in die Kulturwissenschaft“, „Historische Texte zum Kulturbegriff“, „Moderne Texte zum Kulturbegriff“, „Medienlinguistische Text- und Gesprächsanalyse“, „Ethnographische Methode“, „Theorie der Religionen“, „Einführung in die empirische Sozialforschung“ und absolvierte Workshops zu den Themen wissenschaftliches Schreiben, Arbeiten und Lesen.

Am Anfang fragt man sich noch oft, wo das alles hinführen soll, es gibt so viele Grundlagentexte, die man lesen, und Theorien, die man sich aneignen soll, dabei weiß man ja noch nicht mal wirklich, wo die Reise hingeht. Unsere Professoren sagten uns dazu, dass man am Anfang des Studiums sichergehen müsse, dass wir alle dasselbe unter den selben Begriffen verstünden, dass wir uns eine gemeinsame Basis errichten müssten, bevor wir tiefer gehen könnten. Deswegen heißt das wichtigste Mantra im ersten Semester: Hinterfrage nicht zu viel und lass dich erst einmal darauf ein, es hat schon seine Gründe, dass man so viel lesen muss und es wird schon im zweiten Semester weniger. Und: Die Wahlmöglichkeiten werden kommen und somit auch mehr Selbstständigkeit.

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