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Studentenleben live

Lille métropole

Lille ist die Hauptstadt des Départements Nord ganz im Norden Frankreichs an der Grenze zu Belgien. Nähert man sich der Stadt über die Autobahn, so gerät man leicht in Weltuntergangsstimmung ob der hässlichen Stadtrandbauten. Umso erstaunlich viel schöner ist die Altstadt. Alte Häuser reihen sich malerisch aneinander, von französischen „Pâtisseries“, die wundervolle Tartes, Croissants, Éclairs, Meringues und andere Leckereien anbieten, ganz zu schweigen.
Am beeindruckendsten ist die Métro. Als eine von ganz wenigen weltweit wird sie vollautomatisch betrieben, das heißt komplett ohne Führerstand und Personal. Man sitzt also direkt hinter einer Glasscheibe und schaut vorne auf die Gleise. Nicht selten kommt dabei Achterbahngefühl auf, denn es geht ganz schön schnell auf und ab.
Erster Anlauf und Umsteigepunkt ist der Gare Lille Flandres, keine hundert Meter vom zweiten großen Bahnhof Lille Europe entfernt. Von hier aus geht es zunächst in den Süden der Stadt, den Stadtteil Wazemmes. Der fantastische, lebhafte und bunte Markt, der hier jeden Donnerstag und Sonntag stattfindet, gleicht ein bisschen der Atmosphäre in Berlin-Neukölln und man bekommt hier alles. Aber wirklich alles. Der Markt wird von unzähligen Ständen eingesäumt, an denen man überall gebratenes Hühnchen kaufen kann.
Lille hat jedoch noch mehr zu bieten: den für Flandern so typischen Beffroi (ein schlanker, sehr hoher Glockenturm), die ehemalige Zitadelle, die heute NATO-Stützpunkt ist, unzählige Museen (Beaux Arts, Charles de Gaulle…) und natürlich die obligatorische Kathedrale Notre-Dame. Und wenn man Glück hat, lässt sich der Abend mit einem spannenden Vortrag im Goethe-Institut und einem anschließenden Leffe (belgisches Bier) abrunden!

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Apr 19, 2013
Autor: Inga
Rubrik: studium
Apr 19, 2013

Studentenleben live

Zurück im Studium

Vergangenen Montag ging es voller Elan in die erste studienrelevante Veranstaltung: den Biologiekurs. Der Prof wirkte echt engagiert und nett, was auch in sämtlichen Folge-Vorlesungen in der ersten Woche so blieb. Die Bio-Vorlesung insgesamt wird aber wohl von drei verschieden Professoren gehalten. Dies liegt daran, dass wir Mediziner nicht allzu tief in die Biologie einsteigen, dafür allerdings einen recht umfassenden Überblick vermittelt bekommen sollen. Entsprechend werden unterschiedliche Themengebiete von verschiedenen Professoren vorgestellt.

Die Anatomie-Vorlesung, die lustigerweise momentan die einzige ist, die etwas mit Medizin zu tun hat, wirkte an den ersten drei Terminen ebenfalls sehr interessant. Zwar gilt es tatsächlich, sehr viel (auswendig) zu lernen, gleichzeitig fasziniert mit aber der Aufbau des menschlichen Körpers. Die Dozentin, scheint eine echte Latein-Fetischistin zu sein: Zu jedem Fachbegriff gibt sie den lateinischen Ursprung an und dekliniert das Ganze einmal rauf und runter. Offensichtlich macht ihr das Spaß...

Bleiben an Vorlesungen nur noch Physik und Chemie. Physik ist für mich momentan noch eher eine Witzveranstaltung, aber das wird sich wohl mit der Zeit noch etwas verschärfen. Ganz im Gegensatz dazu Chemie: Glücklicherweise hatte ich in der Oberstufe Chemie, denn anderenfalls säße ich komplett verloren im Hörsaal und würde an meiner Intelligenz zweifeln. Mir tun all diejenigen leid, die kein Chemie in der Schule hatten (und da gibt‘s offensichtlich echt ein paar!), denn es wird schon einiges an Vorwissen vorausgesetzt.

Das alles klingt nach nicht allzu viel, dem ist aber nicht so: Die vier Vorlesungen finden jeden Tag statt und hinzu kommen verschiedene Laborpraktika, Terminologie-Kurse, Biopraktika und Seminare, die wenigstens ein kleines bisschen Praxisbezug in das erste Semester bringen sollen. So hat man eigentlich den ganzen Tag über etwas zu tun bzw. zu lernen, denn das Wiederholen der Vorlesungen sollte man wirklich nicht auf die lange Bank schieben, sonst wird man am nächsten Tag schon abgehängt. Aber gut, auch da wird sich ein Weg finden, das alles einigermaßen angenehm zu meistern!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Apr 18, 2013
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Apr 18, 2013

Studentenleben live

Drittes Semester

Da man an den meisten Hochschulen die Möglichkeit hat, auch in andere Studienrichtungen zu schnuppern, belegte ich im dritten Semester das Seminar „Einführung in die gründungsorientierte Betriebswirtschaftslehre“. Das Seminar hat mir aber leider nicht wirklich weitergeholfen, weil ich ja überhaupt kein Unternehmen gründen will. Deshalb lese ich jetzt privat ein Anfänger-Buch zu BWL („BWL für Dummies“). Es kann schließlich nie schaden, vor allem als reiner Geisteswissenschaftler, seine „Skills“ ein wenig aufzubessern. Neben dem Reinschauen in andere Fächer könnte man auch an Volkshochschul-Kursen teilnehmen oder Workshops und Tutorials besuchen. Ich selbst habe mal einen Zehn-Finger-Tipp-Kurs an der VHS absolviert und einen Kurs zum Umgang mit Word – ja, es war so lächerlich, wie es sich anhört. Wir haben leider nur die Grundkenntnisse vermittelt bekommen. Einen Kurs zum professionellen Umgang mit Powerpoint würde ich aber durchaus nicht ausschließen.

Besonders toll an meiner Uni sind die Workshops zum wissenschaftlichen Arbeiten, Lesen und Schreiben oder mündlichem Präsentieren, aber das bietet leider nicht jede Uni oder jeder Studiengang an.

Ich denke, dass auch soziales Engagement von Arbeitgebern gern gesehen wird, also erwähnt auf jeden Fall eure sozialen Tätigkeiten in eurem Lebenslauf und lasst euch am besten rechtzeitig eine Bescheinigung dafür ausstellen, sonst kann ja jeder alles behaupten.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Apr 18, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Apr 18, 2013