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Studentenleben live

Selbst ist die Frau

Ich zumindest. Denn ich habe mich gestern für einen BULATS-Englisch-Test (Business Language Testing Service) angemeldet. Für eine meiner Masterbewerbungen benötige ich nämlich einen zertifizierten Nachweis über meine Englischkenntnisse. Ich kannte bisher nur TOEFL (Test of English as a Foreign Language) und IELTS (International English Language Testing System).

Nachdem man mir diesen Test empfohlen hatte, begann ich erst einmal zu recherchieren. Ein bedeutender Vorteil bei dieser Prüfung ist, dass man sein Ergebnis direkt im Anschluss erhält. In meinem Fall perfekt: Ich habe mich nämlich erst vor einer Woche dazu entschieden, mich bei einer weiteren Uni zu bewerben, die einen solchen Nachweis verlangt. Und da die Bewerbungsfrist am 15. Juni ausläuft, bin ich für TOEFL und IELTS eindeutig zu spät. Ich würde aber sehr gern diesen englischsprachigen Master antreten! Einen Werkstudentenjob habe ich auch bereits in Aussicht, und zwar in dem Unternehmen, in dem ich noch bis Mitte September mein Praktikum absolviere. Besser könnte es also gar nicht laufen! Jetzt muss ich mich nur noch fleißig auf diesen Test vorbereiten, und zwar allein. Denn ich habe mich mutigerweise gegen einen Vorbereitungskurs entschieden, da ich der Meinung bin, dass mein Englisch soweit ganz gut ist und ich nur ein paar Vokabeln (vor allem Fachbegriffe im Bereich Wirtschaftsenglisch) pauken sollte. Diese Bestätigung habe ich auch aus meinem Freundes- und Familienkreis erhalten, um an dieser Stelle den Verdacht einer Selbstüberschätzung zu verwerfen.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  May 21, 2013
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
May 21, 2013

Studentenleben live

Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht?

Ich frage mich, gibt es diese idealtyptischen Studierenden, die sich eine Woche vor dem Start des Semesters hinsetzen, sich ihren Stundenplan zurechtlegen und dann a) ohne Probleme alle Veranstaltungen bekommen, die sie wollen b) alle Veranstaltungen auch gut finden, die sie ausgewählt haben und c) keine anderen unvorhergesehen Ereignisse die Planung torpedieren? Es mag diese Studierenden geben, aber ich gehöre definitiv nicht dazu...

Zwar hatte auch ich mir einen Stundenplan gebastelt, der 1a gepasst hätte, wenn, ja wenn da nicht immer diese „unvorhergesehenen Ereignisse“ wären. Denn: Als erstes musste ich feststellen, dass das Politik-Vertiefungsseminar zum Thema Klimapolitik nicht die erhoffte Qualität hatte (sowohl von Seiten der Dozentin als auch von Seiten des Teilnehmerkreises); sprich: Es musste ein anderes Seminar her. Da aber alle Alternativen fast ausnahmslos mit anderen Veranstaltungen kollidierten oder schlichtweg nicht interessant waren, gestaltete sich dies mehr als schwierig. Außerdem, hier tauchte das zweite Problem auf, musste ich auch in Geschichte umdisponieren, da es mir als Zweitfach-Student nicht erlaubt war, das von mir auserkorene Seminar zu belegen. Und weil das alles noch nicht genug war, kam zu diesem Wirrwarr auch noch eine lustige kleine Mandelentzündung hinzu, die mich für den Rest der ersten Uni-Woche außer Gefecht setzte. Klasse!

Mittlerweile hat sich mein Stundenplan aber eingespielt und aus den „Alternativen“ sind sogar spannende Seminare geworden. Solch ein stressiges Chaos brauche ich trotzdem nicht so schnell wieder!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  May 16, 2013
Autor: Leon
Rubrik: studium
May 16, 2013

Studentenleben live

Strauße in der Strauße?

Es ist, auch wenn es vom Wetter her nicht so aussieht, Spargelzeit. Und das ist nicht nur eine Freude für alle, die gerne Spargel essen, sondern auch für all diejenigen, die gerne Wein trinken. Warum? Die Straußenwirtschaften haben geöffnet. Leider gibt es dort keine großen Vögel, die ihren Kopf in den Sand stecken. Der Begriff Straußenwirtschaft leitet sich von einem Strauß Pflanzen ab. Der wird nämlich in allen Weinregionen Deutschlands – und zum Teil auch in Österreich und der Schweiz – vor die Tür von kleinen, urigen Lokalen gehängt, in denen die Winzer ihren eigenen Wein und ein paar einfache Gerichte und Brotzeiten verkaufen. In manchen Gegenden ist es auch ein (Hexen-)Besen, der das Lokal anzeigt, das dann natürlich Besenwirtschaft heißt. Leider haben diese traditionellen Schenken nur bis zu vier Monate im Jahr geöffnet, aber man kann sich umso mehr freuen, wenn sie dann endlich aufmachen. Damit eine Strauße nicht als Gastronomiebetrieb zählt, gibt es zahlreiche Auflagen. Wo kämen wir denn da sonst auch hin im gut geregelten Deutschland! Es dürfen von den Winzern zum Beispiel keine Räume angemietet werden. Das heißt also, die Straußen sind in Privaträumen (manchmal auch in einer ausgebauten Scheune) und es dürfen nur maximal 40 Gäste Platz haben.

Mit und traditionell auch ohne diese Regeln ist eine Strauße unbedingt einen Besuch wert, wenn man ein bisschen Weinbauertradition testen will. Auch für den kleinen Geldbeutel. Und für Nordlichter, bei denen es einfach keinen Weinanbau gibt, sogar ein richtiges Erlebnis!

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  May 15, 2013
Autor: Rose
Rubrik: studium
May 15, 2013