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Studentenleben live

Fahrradstadt Leipzig

Ich kenne keine andere Großstadt in Deutschland, in der so viele Leute mit dem Fahrrad unterwegs sind. Gut, die Stadt ist flach und es pendeln hier bei weitem nicht so viele Leute zur Arbeit her wie etwa nach Frankfurt am Main. Auch ist die Liebe zu Fahrrädern hier auch bei älteren Semestern ziemlich ausgeprägt. Sowieso macht die Stadt viele Dinge richtig. Gerade in den letzten paar Jahren habe ich mitbekommen, wie vielerorts, aber gerade auch in der Innenstadt, einige Autoparkplätze in Fahrradstellplätze umgewandelt wurden. Statt nur einem Auto können dort nun etwa zehn Räder angeschlossen werden. Und auch dort, wo vorher keine Autos parken durften, wurden Bügel in den Boden eingelassen, an denen man ein Rad anschließen kann.

Die Uni Leipzig hat auf ihrem Campus inzwischen zwei große Fahrradgaragen, in denen zusammen fast 2.000 Räder doppelstöckig im Trockenen stehen können. Ich kenne keinen Prof, keinen Dozenten oder Doktoranden, der nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Uni käme. Im Winter steigen natürlich viele auf die Straßenbahn um, aber gut die Hälfte des Jahres wimmelt es in der Stadt nur so von Fahrradfahrern. Regelmäßig finden kleinere und größere Fahrraddemonstrationen statt, bei denen wir im großen Pulk die ein oder andere Hauptstraße entlang fahren und zeigen, wie viele wir sind. Viele dieser Hauptstraßen haben nun dicke, weiße durchgehende Streifen auf der Fahrbahn, die den Autos nur noch eine Spur lassen – und den Radfahrern die andere.

Natürlich kommen bei so vielen Rädern in der Stadt auch einige in Versuchung, und nur wenige, die hier schon etwas länger wohnen, haben immer noch ihr erstes Rad. Auch mir wurden schon zwei Räder gestohlen. Leipzig gilt als Hauptstadt der Fahrraddiebe. Bei den meisten Fahrradversicherungen muss man seine Postleitzahl angeben. Aufgrund der Diebstahlstatistiken errechnen diese dann den monatlichen Versicherungsbeitrag. Der ist hier besonders hoch. Ich würde mir gerne wieder ein gutes Rad zulegen, aber es lohnt sich einfach nicht. Jedes Schloss ist zu knacken. Und ich will mir nicht ständig Sorgen machen müssen. Trotzdem ist Fahrradfahren hier Kult und das finde ich prima!

Autor:   |  Rubrik: studium  |  May 21, 2013
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Rubrik: studium
May 21, 2013

Studentenleben live

Selbst ist die Frau

Ich zumindest. Denn ich habe mich gestern für einen BULATS-Englisch-Test (Business Language Testing Service) angemeldet. Für eine meiner Masterbewerbungen benötige ich nämlich einen zertifizierten Nachweis über meine Englischkenntnisse. Ich kannte bisher nur TOEFL (Test of English as a Foreign Language) und IELTS (International English Language Testing System).

Nachdem man mir diesen Test empfohlen hatte, begann ich erst einmal zu recherchieren. Ein bedeutender Vorteil bei dieser Prüfung ist, dass man sein Ergebnis direkt im Anschluss erhält. In meinem Fall perfekt: Ich habe mich nämlich erst vor einer Woche dazu entschieden, mich bei einer weiteren Uni zu bewerben, die einen solchen Nachweis verlangt. Und da die Bewerbungsfrist am 15. Juni ausläuft, bin ich für TOEFL und IELTS eindeutig zu spät. Ich würde aber sehr gern diesen englischsprachigen Master antreten! Einen Werkstudentenjob habe ich auch bereits in Aussicht, und zwar in dem Unternehmen, in dem ich noch bis Mitte September mein Praktikum absolviere. Besser könnte es also gar nicht laufen! Jetzt muss ich mich nur noch fleißig auf diesen Test vorbereiten, und zwar allein. Denn ich habe mich mutigerweise gegen einen Vorbereitungskurs entschieden, da ich der Meinung bin, dass mein Englisch soweit ganz gut ist und ich nur ein paar Vokabeln (vor allem Fachbegriffe im Bereich Wirtschaftsenglisch) pauken sollte. Diese Bestätigung habe ich auch aus meinem Freundes- und Familienkreis erhalten, um an dieser Stelle den Verdacht einer Selbstüberschätzung zu verwerfen.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  May 21, 2013
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
May 21, 2013

Studentenleben live

Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht?

Ich frage mich, gibt es diese idealtyptischen Studierenden, die sich eine Woche vor dem Start des Semesters hinsetzen, sich ihren Stundenplan zurechtlegen und dann a) ohne Probleme alle Veranstaltungen bekommen, die sie wollen b) alle Veranstaltungen auch gut finden, die sie ausgewählt haben und c) keine anderen unvorhergesehen Ereignisse die Planung torpedieren? Es mag diese Studierenden geben, aber ich gehöre definitiv nicht dazu...

Zwar hatte auch ich mir einen Stundenplan gebastelt, der 1a gepasst hätte, wenn, ja wenn da nicht immer diese „unvorhergesehenen Ereignisse“ wären. Denn: Als erstes musste ich feststellen, dass das Politik-Vertiefungsseminar zum Thema Klimapolitik nicht die erhoffte Qualität hatte (sowohl von Seiten der Dozentin als auch von Seiten des Teilnehmerkreises); sprich: Es musste ein anderes Seminar her. Da aber alle Alternativen fast ausnahmslos mit anderen Veranstaltungen kollidierten oder schlichtweg nicht interessant waren, gestaltete sich dies mehr als schwierig. Außerdem, hier tauchte das zweite Problem auf, musste ich auch in Geschichte umdisponieren, da es mir als Zweitfach-Student nicht erlaubt war, das von mir auserkorene Seminar zu belegen. Und weil das alles noch nicht genug war, kam zu diesem Wirrwarr auch noch eine lustige kleine Mandelentzündung hinzu, die mich für den Rest der ersten Uni-Woche außer Gefecht setzte. Klasse!

Mittlerweile hat sich mein Stundenplan aber eingespielt und aus den „Alternativen“ sind sogar spannende Seminare geworden. Solch ein stressiges Chaos brauche ich trotzdem nicht so schnell wieder!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  May 16, 2013
Autor: Leon
Rubrik: studium
May 16, 2013