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Studentenleben live

Höher, schneller, weiter - unsere Uni-Bibliothek

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Rubrik:
studium

05.06.2013

Bis Mitternacht hat sie jetzt auf und Bücher kann ich mir an den Ausleihautomaten auch danach noch ausleihen. Ein riesiges Magazin ist nun öffentlich. Ich muss das Buch nicht mehr am Vortag bestellen, um es dann zwischen 10 und 17 Uhr an der Ausleihtheke abholen zu können, nein, jetzt kann ich mir das Buch einfach aus dem Magazin holen und sofort mitnehmen. Auch die Rückgabe läuft nun über Automaten. Ich lege das Buch auf das Förderband und er schluckt es einfach. Ein Bildschirm zeigt mir dann an: „XY – verbucht“. Das alles ist nun möglich, weil in den letzten beiden Jahren in alle Bücher der Albertina, so heißt das Hauptgebäude unserer Universitätsbibliothek, RFID-Chips eingeklebt wurden. RFID steht für „radio frequency identification“ – Identifikation mittels Magnetwellen. Früher wurden die Bücher hinten aufgeklappt und dann wurde der dort eingeklebt Barcode eingelesen. Heute kann ich meine zwei, drei oder zehn Bücher im Stapel auf den Tisch legen, meinen Ausweis scannen und dann werden die Bücher mittels dieser RFID alle als ausgeliehen registriert. Ich nehme mal an, mit diesen tollen Scannern und Maschinen wurden zwei bis drei Angestellte wegrationalisiert.

Wir dürfen jetzt sogar unsere Rucksäcke mit in die Bibliothek nehmen. Früher war es gerade zu den Lern- und Prüfungszeiten gar nicht leicht, einen freien Spint zu finden. Das ist heute gar nicht mehr nötig. Ich kann meine Sachen einschließen, wenn ich mag, oder auch nicht. Alles sehr praktisch und effizient.

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