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Studentenleben live

Mein Wochenende mit Wörterbuch

Na super! Genau am Wochenende vor meiner BULATS-Prüfung liege ich mit Erkältung im Bett! Die immensen Temperaturschwankungen der letzten Tage haben mich im wahrsten Sinne des Wortes krank gemacht. Ein nahezu perfektes Timing. Nichtsdestotrotz habe ich mich dazu aufgerafft, wenigstens ein paar Vokabelaufgaben zu erledigen. Ich brauche mir nichts vorzumachen: In dieser kurzen Vorbereitungszeit kann man sein Englisch sowieso nicht mehr bedeutend verbessern. Entweder habe ich also das Sprachniveau – oder nicht. Dennoch wollte ich etwas für mein Gewissen tun und habe mich, sobald es die Kopfschmerzen zuließen, mit englischen Geschäftsbriefen & Co. sowie einem Wörterbuch auseinandergesetzt. Ich habe mir, wie damals in der Schule, eine Vokabelliste angelegt: Auf der linken Seite habe ich die englischen Begriffe eingetragen und rechts daneben die deutsche Übersetzung. Es ist eine große Ansammlung an Wörtern zusammengekommen, die ich mir in den nächsten Tagen immer mal wieder ansehen werde. Einige dieser Vokabeln hatten sich in den hintersten Ecken meines Gedächtnisses versteckt, andere wiederum sind ganz neu hinzugekommen. Die vier englischen Veranstaltungen während des Bachelorstudiums hatten verständlicherweise nicht alles vermitteln können. Aber ich muss ja auch nicht alles wissen. Die Kunst liegt unter anderem im Paraphrasieren: Weißt du ein Wort nicht, so versuche, dich anders auszudrücken! Auch die englische Sprache hält viele Synonyme bereit, sodass es kein Problem sein sollte, sein Anliegen zu formulieren. Ein kleiner Tipp: Serien und Filme auf Englisch anschauen – so lernt man ganz unkompliziert und mit einer großen Portion Spaß!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jun 7, 2013
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jun 7, 2013

Studentenleben live

Organisation einer Veransaltung

Besonders interessant fand ich die abteilungsinternen Meetings, die mehrere Stunden gingen und bei denen ich am meisten lernen konnte. Hier stellte nämlich jeder Mitarbeiter seinen Bereich der Veranstaltungsplanung vor. Es gibt so vieles, um das man sich kümmern muss: Es gilt, einen Lageplan zu erstellen, auf dem alle Stände, Künstler, Toiletten, Fluchtwege etc. eingezeichnet sind. Jemand muss sich um das Catering für die Künstler sowie um den Gastronomie-Betrieb auf der ganzen Anlage, die sich vom Moselufer bis hinter das Schloss auf der Rheinseite erstreckte, kümmern. Es gab Leute, die das Ticketing übernahmen, die Beschilderung anbrachten, die Kommunikation mit der Öffentlichkeit aufrecht erhielten sowie sich um das Marketing kümmerten. Zudem mussten die Sanitäranlagen organisiert, das DRK (Deutsches Rotes Kreuz) bestellt und die Security verpflichtet werden. Und da war natürlich noch unser Chef, der stets überall gleichzeitig im Einsatz war und die Abteilung repräsentierte, indem er z. B. für Interviews (für die Zeitung, das Radio und das Fernsehen) zur Verfügung stand. Durch diesen Einblick wurde mir erst klar, wie viel Arbeit in so einem Fest steckt und dass man bereits ein Jahr im Voraus mit der Planung beginnen sollte.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Jun 7, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Jun 7, 2013

Studentenleben live

Gutes Gefühl

Die ersten Wochen des neuen Studiums verliefen erstaunlich gut. Die Kurse gefallen mir sehr! Man bekommt hier an der Fachhochschule jeden Tag gesagt, wieso man das im späteren Berufsleben braucht und wofür man den jeweiligen Stoff einsetzen kann. Es wird alles viel praxisnäher erklärt und auch die kleinen Gruppen machen das Lernen und Kommunizieren mit den Professoren wesentlich einfacher. Auch Probeklausuren gab es in dem einen oder anderen Fach schon, wobei ich gemerkt habe, dass die Fragen nicht zu schwer sind.

Gestern, bei der Anmeldung zu den Prüfungen, die ja bereits in eineinhalb Monaten stattfinden, war mir dann aber doch wieder etwas mulmig zumute, schließlich habe ich schon einmal ein Studium nicht geschafft und das hängt mir noch ziemlich nach. Allerdings fühle ich mich wirklich wohl mit meiner Fächerwahl. Dieses Gefühl hatte ich an der Uni nicht. Vielleicht bin ich mir deshalb auch so sicher, dass ich es dieses Mal schaffen werde.

Auch einen Freundeskreis habe ich mittlerweile an der FH gefunden. Das freu mich besonders, weil ich mit ihnen über den Stoff reden kann und eine gemeinsame Vorbereitung auf die Prüfungen viel leichter fällt. Ich bin wirklich angekommen im zweiten Versuch und freue mich irgendwie auch schon ein bisschen auf die Prüfungen, um mir selbst zu beweisen, dass ich meinen Traum von einem Job im Management doch noch erreichen kann.

Das beste ist aber der Urlaub, den ich für die Zeit nach den Prüfungen gebucht habe: Zusammen mit meinem Freund und einem befreundeten Pärchen fahre ich für fünf Tage nach Hamburg. So kommt die Entspannung nach dem Stress auch nicht zu kurz!

Autor: Fanny  |  Rubrik: studium  |  Jun 6, 2013
Autor: Fanny
Rubrik: studium
Jun 6, 2013