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Studentenleben live

Kurzurlaub am Strand

Die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel. Keine Wolke ist weit und breit zu sehen. Mit meinem Laptop und einem großen Krug Wasser habe ich mich auf die Terrasse zurückgezogen, um weiter an meinen Hausarbeiten zu arbeiten. Eigentlich bin ich recht motiviert und komme gut voran, aber die vielen Fragen von Freunden, ob ich nicht mit an den Strand kommen möchte, wollen mir nicht aus dem Kopf gehen. Was ist, wenn dies – typisch für den Norden Deutschlands – mal wieder die einzig schönen warmen Tage des Jahres sind? Ärgere ich mich dann wieder am Ende des Sommers, dass ich es kein einziges Mal geschafft habe, ans Meer zu fahren? Irgendwann komme ich zu dem Schluss, dass eine kleine Pause in meinem Zeitplan durchaus zu vertreten ist. Und daher packe ich dann auch meine Sachen, um zumindest eine Stunde mit Faulenzen am Strand zu verbringen.

Und siehe da, so ein Kurzurlaub wirkt manchmal Wunder. Zumindest habe ich mich seit langem nicht mehr so entspannt gefühlt. Meiner Motivation hat diese kleine Pause auch sehr gut getan. Und so arbeite ich abends noch ein bisschen weiter an meinen Studienarbeiten: Mit Sand in den Haaren, einem leichtem Sonnenbrand und wirklich guter Laune.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Jun 17, 2013
Autor: Janine
Rubrik: studium
Jun 17, 2013

Studentenleben live

Leipziger Unisport

Die Uni Leipzig hat eine große sportwissenschaftliche Fakultät, aber nicht nur die Sportstudenten profitieren davon. Der Hochschulsport bietet für uns Studenten jedes Semester fast 200 verschiedene Sportkurse an, von Fußball über „Rücken, Bauch, Po“ bis hin zu Yoga, Pilates und Segeln. Außerdem gibt es Judo, Capoeira, Fechten, Tauchen und Rudern. Ein paar Tage vor Beginn des Semesters wird das Buchungsprogram im Internet freigeschaltet und wenige Minuten später sind fast alle Kurse ausgebucht. Die meisten Kurse kosten zehn, zwanzig oder dreißig Euro für das ganze Semester. So günstig bekommt man nirgendwo sonst einen viermonatigen Yoga- oder Fecht-Kurs.

Ich habe mich dieses Semester auch wieder für zwei Sportkurse eingetragen, andere sogar für drei. So lernen wir nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Körper, können uns also nicht nur geistig, sondern auch körperlich bilden. Wenn jetzt noch das Essen in der Mensa gesund wäre und der neue Campus nicht so nach Plastik und Lösungsmittel riechen würde, könnte man unsere Uni fast als ganzheitlich auffassen – oder so.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Jun 17, 2013
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Rubrik: studium
Jun 17, 2013

Studentenleben live

Von Königen, Frühaufstehern und Gurken

„be Berlin“, heißt das Motto der Hauptstadt. Man kann dieses Motto finden wie man will und auch lange diskutieren, warum es nicht einfach auf Deutsch sein könnte, so wie es die Internetadresse (sei.berlin.de) nahelegt. Aber ehrlich gesagt haben mich all diese Diskussionen nicht weiter interessiert. Bis ich mal die Augen aufgemacht habe und mir die Mottos von anderen Bundesländern, Städten und Bezirken angeguckt habe.

Anscheinend braucht jede Einheit ihr eigenes Motto. Zum Beispiel Zellerau (ein Teil von Würzburg): „Ich hab Bock drauf“. Aha, soll das jetzt flippig und jugendlich wirken? Ich find‘s eher amüsant. Lust auf Wortspiele hatte anscheinend die Stadt Karlsruhe, die mit dem Slogan „Viel vor. viel dahinter“ wirbt. Und dazwischen ist nichts? Also kann man ja ruhig nur durchfahren. Selbstbewusster gibt sich da Paderborn, denn „Paderborn überzeugt“. Wovon, oder wovon gerade nicht, soll den Einwohnern selbst überlassen sein. Und Königstein, das zumindest früher mit dem Versprechen warb: „König sein in Königstein“.

Sehr stolz präsentiert sich auch Sachsen-Anhalt als „Land der Frühaufsteher“. Schade eigentlich, dass dieses Land (scheinbar) nichts anderes zu bieten hat, als Menschen, die an Schlafstörungen leiden. Da lob ich mir doch den etwas gezwungenen Anglizismus der Hauptstadt!

Man könnte diese Liste endlos weiterführen. Sehr schön ist nämlich auch Konstanz „Die Stadt am H2O“ und so weiter und so fort.  Achtet einfach mal auf die Schilder, wenn ihr durch Deutschland fahrt. Mein Favorit ist und bleibt der Spreewald. Der schöne Spreewald! „Wo die Gondeln Gurken tragen“. Kein Kommentar.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Jun 14, 2013
Autor: Rose
Rubrik: studium
Jun 14, 2013