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Studentenleben live

Fernsehen als Boulevard-Medium

Erst hieß es Hochwasser. Dann hieß es Jahrhunderthochwasser. Und plötzlich war es das Jahrtausendhochwasser. Ich verfolgte die Sache nur am Rande, der Neckar hatte die Neckarwiesen überspült, die Promenade war übergelaufen, ansonsten sah ich in Heidelberg nicht viel von eben jenem Jahrtausendhochwasser. Ich dümpelte also in der vagen Ahnung herum, dass ein Wässerchen nach Norden zog, und beschloss, mich mal wieder auf den aktuellen Stand zu bringen. Schon bald bereute ich das, und vor allem bereute ich die Anschaffung der Tagesschau-App. Den Tagesthemen zufolge war das Hochwasser bis Sachsen-Anhalt gelangt, in die Landeshauptstadt Magdeburg. So viel erfuhr ich, der Rest war „dramatisch“, die Stadt „hielt den Atem an“, man könne nur noch „hoffen und beten“. Weinende Menschen wurden eingeblendet, der arme zurückgebliebene Wellensittich bejammert. Der Brennpunkt titelte: „Flut, Zerstörung und kein Ende“, der Informationsgehalt der Sendung war gering, die Perspektive einseitig.

Fazit: Ich lag auf meinem Bett und machte mir wahnsinnige Sorgen um meine Schwester – völlig überflüssigerweise! Der Werder, die Insel in der Elbe, war überflutet. Sie besteht aber größtenteils aus Wald. Im Stadtteil Rothensee in Magdeburgs Norden stand das Wasser kniehoch, sicherheitshalber hatte man dort Wohnräume evakuiert. Ich will nichts verharmlosen, aber die Panikmache renommierter Medien, nur weil eine relative politische Nachrichtenflaute herrscht, hat mit nüchterner Berichterstattung nur noch wenig zu tun. Ich rief also mein Schwesterherz an – und was die mir schilderte erzähle ich euch im nächsten Blog!

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Jul 1, 2013
Autor: Inga
Rubrik: studium
Jul 1, 2013

Studentenleben live

Erhellende Verbindungen

Es sind diese Momente in meiner bescheidenen Uni-Karriere, die mir zeigen, dass ich bereits einiges in diesen sechs Semestern gelernt habe. An anderer Stelle habe ich bereits darauf hingewiesen, dass dies ja nicht selbstverständlich ist, angesichts der geballten Wissensaufnahme, der wir Studierenden dank des Bologna-Prozesses ausgesetzt sind.

Diese angesprochen Momente treten dann zu Tage, wenn in einer Lehrveranstaltung – sagen wir zum Thema „Die Französische Revolution“ – auf ein Ereignis Bezug genommen wird, das in einer anderen Veranstaltung – sagen wir über die „Geschichte der USA“ – bereits thematisiert worden ist. Zusammenhänge tun sich auf und beweisen, wie die historischen Verläufe zweier Nationen miteinander verknüpft sind. Das mag für Unbeteiligte belanglos klingen, mir zeigt das aber, dass man eben nicht nur stupide ein Thema nach dem anderen auswendig lernt und nach zwei Wochen sowieso wieder vergisst, sondern, dass Veranstaltungen auch aufeinander aufbauen können.

So selbstverständlich das eben sein sollte, so selten passiert dies leider. Umso größer ist die Genugtuung, wenn so eine erhellende Verbindung eintritt. Das liegt natürlich auch am fortgeschrittenen Stand meines Studiums, wo wir beim Kasus Knaxus wären. Wenn das Studium nämlich statt der anberaumten sechs zum Beispiel acht Semester dauerte, würde es mit Sicherheit häufiger zu diesen erkenntnisreichen Momenten kommen. Also heißt es, diese rar gesäten Augenblicke zu genießen und zu hoffen, dass spätestens im Master noch einige dazu kommen werden.

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Jun 28, 2013
Autor: Leon
Rubrik: studium
Jun 28, 2013

Studentenlebenl live

Nachbereitung einer Veranstaltung

Nach dem Sommerfest arbeitete ich bei der Nachbereitung des Koblenzer Sommerfestes im Kulturmanagement und -marketing mit. So mussten zum Beispiel ansprechende Sponsorenmappen für die Hauptsponsoren erstellt werden, in denen Impressionen des Festes festgehalten wurden. Zudem sollte aus ihnen hervorgehen, wofür die Gelder der Sponsoren verwendet wurden. Ich bewies damit also, dass der Vertrag erfüllt wurde. Außerdem erstellte ich noch eine weitere Mappe die zum Werben von neuen Sponsoren und zur Repräsentation verwendet werden sollte. Darin sollte das Koblenzer Sommerfest erklärt und so attraktiv wie möglich dargestellt werden. Hierfür durfte ich mir allerlei ältere Mappen durchsehen, um zu erfahren, was enthalten sein muss. Zudem durfte ich noch im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit eine Pressemitteilung verfassen, in der über eine Tombola informiert wurde, bei der man am Fest hatte teilnehmen können. Nun konnten die Preise die bei der Koblenz-Touristik abgeholt werden. Der Text ging an die Presse und wurde auf der Homepage veröffentlicht.

Viel Zeit zur Nachbereitung bleibt allerdings nicht, da ja immer bereits die nächste Veranstaltung vor der Tür steht. In diesem Fall war es die „Lange Nacht der Museen“.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Jun 28, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Jun 28, 2013