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Studentenleben live

Last but not leas

Autor:
Leon

Rubrik:
studium

02.06.2013

Zugegeben, ich habe es ein wenig herausgezögert. Aber in diesem Semester, meinem sechsten, mache ich´s dann endlich doch: einen Englisch-Kurs. Ein Blick in die Studienordnung verrät, dass ebenjener für den Master verpflichtend ist, was meine gefühlte Entscheidungsfreiheit, ob ich noch einen mache oder nicht, relativ gegenstandslos werden ließ. Mittlerweile muss ich aber auch sagen: Es ist nicht nur eine lästige Pflichtaufgabe – die zwei Doppelstunden in der Woche machen sogar Spaß!

Es ist ja ohnehin so, dass Englischkenntnisse vor allem in der Politikwissenschaft (aber auch in anderen Disziplinen) unverzichtbar geworden sind. Alle wichtigen politikwissenschaftlichen Köpfe publizieren inzwischen auf Englisch und zwar schlicht und ergreifend deshalb, einen europäischen beziehungsweise globalen Diskurs ihrer Thesen zu erreichen. Manche Studierende scheinen das allerdings nicht soooo toll zu finden, weil sie die englischen Texte angeblich schwer verstehen. Das wiederum erschließt sich mir nicht so ganz. Englisch ist nun mal die Wissenschaftssprache Nr. 1, und ganz ehrlich: so ziemlich alle englischen Texte sind weitaus einfacher und strukturierter geschrieben als manch deutsches Pendant.

Insofern freue ich mich, dass ich den Kurs dieses Semester gewählt habe und ärgere mich gleichzeitig: Hätte ich eher gewusst, wie viel Spaß das macht, hätte ich schon in einem früheren Semester angefangen und könnte jetzt eine noch höhere Sprachfähigkeitsstufe erreichen.

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