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Studentenleben live

Das Drachenfest

Autor:
Miriam

Rubrik:
studium

04.07.2013

Die größte Aufgabe, mit der ich betraut wurde, war die eigenständige Erarbeitung eines Konzeptes für das sogenannte Drachenfest, das es bisher in Koblenz noch nicht gegeben hat. Auftraggeber war nicht die Koblenz-Touristik selbst, sondern das Grünflächenamt der Stadt. Deshalb sollte ich mehrere Vorschläge machen, unter denen das Grünflächenamt dann hätte wählen können.

Ich hatte keinerlei Vorgaben, also überlegte ich mir zunächst, wo das Fest überhaupt stattfinden könnte. Ich entschied mich für den Festungspark der Festung Ehrenbreitstein und wollte konkret die Stadt- und die Landesfläche nutzen. Dort sollten an einem Sonntag im Herbst die Besucher ihre Drachen steigen lassen. Um das Fest zu gestalten, musste ich mich beispielsweise um die Akquise von Künstlern kümmern. Ich holte diverse Angebote für Drachenbauworkshops ein und erhielt von diesen Kontakten Hinweise, wo ich weiter recherchieren könnte. Ich lernte, dass es wünschenswert ist, wenn der Künstler viele Sachen selbst mitbringt, so muss ich weniger organisieren. Außerdem suchte ich verschiedene Drachen-Walk-Acts heraus und bekam ein Gespür dafür, wie viel Gage in der Branche normal ist und was man den Künstlern zur Verfügung stellen sollte, etwa eine Garderobe, Verpflegung, Spritgeld und ab und zu auch eine Unterkunft. Um noch mehr Informationen zu bekommen, kontaktierte ich verschiedene Drachenclubs, die mir Tipps gaben oder das Fest gar besuchen wollten.

Natürlich sollte es auch ein Angebot für Kinder geben, wofür ich mich mit dem Jugendamt und der Jugendkunstwerkstatt in Koblenz in Verbindung setzte, die bereit waren Bastelstände und Spiele anzubieten.

Sehr schwer tat ich mich beim Thema Deko, weil ich einfach nicht wusste, woher man diese bekommen konnte. Ein weiteres Problem war das Verpflichten eines Flugshowkünstlers oder Flugshow-Teams, da das Fest bereits vier Wochen später stattfinden sollte und die Künstler schon anderweitig verpflichtet waren.

Aus diversen Gründen, konnte das Fest letztlich leider nicht stattfinden.

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