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Studentenlebenlive

Fazit

Betreut wurde ich praktisch von allen Mitarbeitern der jeweiligen Abteilung gleichzeitig, jedoch wusste ich immer, zu wem ich am ehesten gehen kann beziehungsweise wer mir neue Aufgaben gibt. Hierfür wendete ich mich meistens entweder an den Bereich Presse und Marketing oder an den Bereich Veranstaltungen und Projekte. Man band mich ein und ich fühlte mich nützlich. Wir duzten uns alle und aßen gemeinsam zu Mittag. Die Atmosphäre war sehr gut. Unser Chef war äußerst umgänglich, freundlich und auch humorvoll.

Ich arbeitete weitgehend eigenverantwortlich, in dem Sinn, dass ich erst einmal alleine versuchen durfte, die Aufgabe umzusetzen, mir aber jederzeit Anregungen und Hilfe einholen durfte. Meine Ergebnisse wurden dann im Plenum besprochen.

Ich hatte zunächst keine großen Erwartungen an das Praktikum, weshalb auch keine enttäuscht werden konnten. Anfangs war es natürlich etwas langweilig, weil ich nur eher kleine Aufgaben übernehmen durfte, aber ich sah auch ein, dass ich vor dem größten Fest des Jahres nicht auf mein persönliches Vorankommen beharren konnte, und es wichtig war, dass alle das gemeinsame Ziel im Blick hatten. Später bekam ich dann ja auch mehr Verantwortung und fand es auch toll, dass man mich immer fragte, bei welchen Projekten ich mitmachen möchte. Meine Interessen wurden also durchaus berücksichtigt.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Jul 9, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Jul 9, 2013

Studentenleben live

Yes, I'm a Mailing Manager!

Mein Leben hat in den letzten Monaten schon jede Menge Überraschungen für mich bereitgehalten: Trotz eines Bachelorabschlusses von 1,4 habe ich keinen Masterplatz an meinen drei Wunsch-Unis bekommen. Ich musste also neu planen: Ein freiwilliges Praktikum im Marketingbereich, um nicht nur die Zeit bis zum nächsten Bewerbungszeitraum zu überbrücken, sondern auch um „einschlägige Berufserfahrungen“ zu sammeln, die in den Stellenanzeigen immer so explizit erwünscht sind.

Kaum war der Umzug nach Berlin überstanden, hatte ich auch schon mein erstes Bewerbungsgespräch, zwei Tage später die Zusage und wiederum einen Tag darauf meinen ersten Arbeitstag.

Achteinhalb Monate sind seitdem vergangen. Anfangs habe ich nur kleinere Aufgaben bekommen, um mich einzuarbeiten und unter Beweis zu stellen. Aber nach und nach wuchs ich mit meinen Aufgaben. Mittlerweile bin ich sogar Mailing Managerin! Und das ist nicht nur intern bekannt, sondern wird auch extern kommuniziert. Auf der Internetseite des Unternehmens bin ich in der Rubrik „Unter uns“ mit Bild und Jobbeschreibung versehen! Ich war so stolz, dass ich erst einmal all meinen Freunden und meiner Familie den dazugehörigen Link geschickt habe. Wenn das mal keine tolle Anerkennung meiner Fähigkeiten ist …

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jul 8, 2013
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jul 8, 2013

Studentenleben live

Die Welt vor zwanzig Jahren

Eigentlich wollte ich mir ja die aktuelle Tagesschau anschauen, doch da fiel mein Blick auf ein anderes Video, von dem mir ein altmodisch gekleideter Herr mit Einstecktuch (!) und Brille entgegenlächelte, die bald wieder modisch sein könnte. Es war ein Video der Tagesschau vom 29. Juni 1993. Damals war ich fast drei Jahre alt und habe bestimmt noch keine Abendnachrichten gesehen. Was damals wohl die Welt bewegte?

Die alte und die neue Titelmelodie sind überwiegend gleich (Gott sei Dank. Wenigstens eine Sache, die sich nicht ändert). Als erstes ging es um Steuerpolitik und die Senkung bestimmter staatlicher Hilfen. Für mich viel spannender war der nächste Bericht: Friedensverhandlungen in Bosnien. Während meines FSJ habe ich mich sehr viel mit den Kriegen auf dem Balkan beschäftigt, hatte aber nie die Originalsendungen aus den deutschen Nachrichten gesehen. Es war auch von Kämpfen in der bosnischen Stadt Maglaj die Rede. Dort hat ein Mitfreiwilliger von mir gearbeitet. Es ist erschreckend zu hören, dass vor zwanzig Jahren dort noch Krieg war, gleichzeitig aber beruhigend zu wissen, dass man heute gefahrlos dorthin reisen kann. Außerdem berichtete der ältere Mann (mit Einstecktuch!) von einer anderen Stadt, zu der die Moslems (heute würde man wahrscheinlich eher Bosniaken sagen) angeblich mit ihren Truppen vorgedrungen waren. Laut Nachrichtenagentur in Belgrad hätten die Kroaten allerdings die muslimischen Truppen zurückgeschlagen. Was nun eigentlich passiert war, schienen die deutschen Korrespondenten nicht zu wissen. Ein Phänomen, dass einem immer wieder begegnet, wenn man versucht, die historischen Vorgänge von damals zu verstehen.

Außerdem ging es um einen Prozess gegen einen Skinhead, der mit seinen Kumpanen das Asylbewerberheim in Bahlen (Mecklenburg-Vorpommern) angegriffen hatte. Fremdenfeindlichkeit gab es schon vor zwanzig Jahren genauso wie heute, wo die NSU-Anschläge verhandelt werden. Eine Studie dazu hatte die Bundesjugendministerin in Auftrag gegeben. Die Frau auf dem Foto kam mir bekannt vor. Natürlich, das war Angela Merkel in jungen Jahren! Auch den grünen Umweltminister von Hessen, der ein Tempolimit auf Landstraßen erreichen konnte, kannte ich: Joschka Fischer (mit etwas mehr Haaren als heute, aber stilecht auf dem Fahrrad). Dass es damals noch keine Geschwindigkeitsbegrenzungen gab, ist heute kaum vorzustellen.

Zum Abschluss ist noch zu sagen: Das Wetter war jedenfalls vor 20 Jahren besser (25 Grad).

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Jul 5, 2013
Autor: Rose
Rubrik: studium
Jul 5, 2013