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Studentenleben live

"Harvard-eske" Seminarverhältnisse

Die deutschen Universitäten, so auch die Uni Potsdam, sehen sich ja – im Vergleich zu ausländischen Hochschulen – häufig großer Kritik ausgesetzt: schlechte technische Ausstattung, altes Mobilar und überfüllte Seminare. In Bezug auf den letzten Vorwurf erlebe ich dieses Semester allerdings eine wahrlich luxuriöse Situation.

Zwei Vertiefungsseminare, Nummer eins zur „US-Außenpolitik“, Nummer zwei zur „EU in Internationalen Beziehungen“ wartet mit „Harvard-esken“ Verhältnissen auf. In beiden Kursen sind wir nämlich nicht mehr als zehn Studierende, in dem EU-Seminar sitzen wir sogar nur zu fünft! Ein Traum im Vergleich zu Grundkursen in Geschichte mit 50 Studierenden, die dann bestenfalls noch zu einer Vorlesung mutieren, jedoch keine angenehme Seminar-Diskussions-Atmosphäre bieten. In den beiden geschilderten Kursen hingegen ist eine ausführliche Auseinandersetzung mit der Thematik zu 100 Prozent gegeben.

Das wirkt sich natürlich auch auf den Wissenszuwachs aus. Je intensiver man mitdiskutieren kann und vom Dozenten informiert wird, desto mehr bleibt letztendlich hängen. Einen (vermeintlichen) Nachteil hat das Ganze natürlich: unvorbereitet in die Sitzung zu gehen, ist nicht mehr so einfach möglich, das merkt man dann relativ schnell. Aber: Wenn das Seminar so gut ist, bereitet man sich gerne jede Woche auf die Sitzungen vor. Schade nur, dass die Wahrscheinlichkeit, solche Kursgrößen (wie sie an Elite-Unis wie Harvard ja gang und gäbe sind) in Potsdam häufiger anzutreffen, verschwindend gering ist.

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Jul 19, 2013
Autor: Leon
Rubrik: studium
Jul 19, 2013

Studentenleben live

Freiheit durch Smartphones?

Das Smartphone ist unser erweiterter Arm und unser erweitertes Gedächtnis. Solange der Akku hält, können wir damit ständig und überall E-Mails und SMS schreiben, chatten, skypen oder sonstwie kommunizieren. Wir können alles, was uns einfällt, augenblicklich jemandem mitteilen. Umgekehrt können andere uns auch ständig erreichen und fragen, wo wir sind, was mir machen, warum wir jetzt gerade dort sind und warum wir das gerade jetzt machen müssen oder wollen.

All das, was wir gerne machen, ohne dass es sofort alle wissen, müssen wir verheimlichen. Wenn wir auf eine Nachricht oder einen Anruf nicht gleich reagieren wollen, müssen wir uns Ausreden einfallen lassen, wie: „Der Akku war leer“, „Ich hatte keinen Empfang mehr“, „Mein Guthaben war aufgebraucht“ usw. So werden wir zu Lügnern.

Und: Das Wissen, dass der andere rein theoretisch gleich antworten könnte, erzeugt doch eine gewisse Ungeduld. Wenn er nicht sofort antwortet, vermuten wir vielleicht, dass er uns nicht mehr mag, uns geringschätzt, uns etwas verheimlichen will oder sonst irgendeine Unstimmigkeit. Was uns eigentlich frei machen soll, nimmt uns auf einmal gefangen.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Jul 17, 2013
Autor:
Rubrik: studium
Jul 17, 2013

Studentenleben live

Wissen anwenden

In meinem Studium habe ich einige Veranstaltungen zum Thema „journalistisches schreiben“ besucht. Das, was ich dabei gelernt habe, kam mir während meines Praktikums enorm zugute.

Einen noch klareren Bezug sehe ich zu Modul 18, Kulturmanagement, was ich aber zu der Zeit noch nicht absolviert hatte – ich war ja erst im zweiten Semester. In meinem Studium bin ich auch dafür sensibilisiert worden, bei der Veranstaltungsplanung zu beachten, dass es in einer Stadt viele verschiedene Interessen und Subkulturen gibt und dass man versuchen sollte, diese möglichst gut abzudecken.

Mir hat das Praktikum für das weitere Studium ziemlich viel gebracht. Ich fand es hilfreich, auch einmal praktisch zu arbeiten und Kultur im großen Stil mitzugestalten, um mich dann wieder auf die Theorie freuen zu können. Es war gut zu sehen, wie man auf die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen Rücksicht nehmen kann und dafür zu sorgen, dass für jeden etwas im angebotenen Programm dabei ist.

Ich kann mir sogar durchaus vorstellen, später im Bereich der Veranstaltungsplanung zu arbeiten, vor allem in der Projektplanung. Ich finde es daher gut, dass die Studierenden in Modul 18 bereits an die Organisation solcher Veranstaltungen herangeführt werden. Ich würde mir allerdings insgesamt in meinem Studium mehr Praxis wünschen.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Jul 17, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Jul 17, 2013