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Studentenleben live

Hausarbeiten schreiben mit Yoga

Autor:

Rubrik:
studium

13.08.2013

Hausarbeiten schreiben ist für mich zugleich sehr schön und sehr stressig. Ich bin einerseits ziemlich frei, mich mit Themen zu beschäftigen, die mich wirklich interessieren. Andererseits führt das dazu, dass ich viele Stunden in den Bibliotheken herumstöbere, in vielen Büchern blättere, Querverweisen folge und viel, viel lese und schreibe. Um dem ganzen etwas Ausgleich zu geben, treffe ich mich jeden Morgen mit ein paar anderen Studenten für zwei Stunden zum Yoga. Zwei von ihnen lernen gerade fürs Physikum und meinten, ihre Kommilitonen sähen inzwischen viel gestresster aus als sie. Die zwei Stunden Yoga am Morgen lassen sie viel konzentrierter lernen. Ursprünglich sollte Yoga die Menschen dazu anregen, lange ruhig dazusitzen und zu meditieren. Mir erlaubt es, lange dazusitzen und über meinen Büchern zu brüten.

Ohne Yoga wäre ich total verspannt, unausgeglichen und könnte gar nicht so lange in der Bibliothek sein und am Computer schreiben. Im Gegensatz zu den ursprünglichen Yogis, die meditieren, um den Kopf frei zu kriegen, machen wir aber das Gegenteil und versuchen, so viel wie möglich in den Kopf rein zu kriegen. Wenn andere Joggen oder ins Fitnessstudio gehen, um ihre kulinarischen „Sünden“ auszubügeln und überschüssige Pfunde zu verbrennen, machen wir Yoga, um die unangenehmen Folgen von geistigem Vielfrass zu lindern. Klingt irgendwie unausgeglichen – ist es irgendwie auch. Aber wer ist das schon?

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