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Studentenleben live

Animateur in Frankreich (Teil 2)

Autor:
Inga

Rubrik:
studium

16.08.2013

Als wir unsere anfänglichen Schwierigkeiten überwunden hatten, stellte sich in der deutsch-französischen Gruppe ein lustiges Miteinander ein. So gut wie alle beherrschten beide Sprachen sehr gut bis perfekt. Mehr der „Political Correctness“ halber wurde trotzdem alles übersetzt und das führte zu vielen urkomischen Situationen.
Das Programm auf der Animateurschulung war voll. Morgens um acht ging es mit Frühstück los, es folgten „Energizer“ (lustige Aufwärmspielchen), Theorieblöcke (rechtliche Aspekte, interkulturelle Kompetenz, Organisation…), Gruppenarbeiten, während derer Spiele vorbereitet werden sollten, Mittagessen, Spiele, noch mehr Spiele und dazwischen ganz viel Feedback. Jeder sollte mehrmals Animateur sein, sich ein Spiel ausdenken und mit der Gruppe durchführen. Danach gab es ein ausführliches Feedback und das Tagespensum war oft erst gegen elf Uhr am Abend geschafft.
Neben den ganzen Inhalten, die es in irgendeiner Form zu bewältigen galt, durfte aber natürlich auch der Austausch nicht zu kurz kommen. Zeitgleich mit uns befand sich eine internationale Gruppe im Haus, die sich mit Kurzfilmen beschäftigte. In den wenigen Pausenzeiten, die wir hatten, schlichen wir uns also in die andere Gruppe und schauten deren selbstgedrehte Filme an. Ein Film über Drogen aus Nigeria, einer über Homosexuelle aus Brasilien. Sie waren kurz, aber heftig, und gaben häufig Anstoß zu stundenlangen Diskussionen, die aufgrund des Programms bis weit nach Mitternacht geführt werden mussten.

 

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