Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Veggie und Vegan in der Mensa

Seit diesem Semester hat die Mensa am Park nicht nur einige weitere Tische und Stühle auf die Terrasse gestellt, sondern auch jeden Tag ein veganes Gericht, was meist gar nicht mal so schlecht ist. Etwa Fenchel-Lauch-Tarte oder Polenta-Gemüse-Tofu-Pizza oder Chili con Tofu oder Buchweizennudeln mit Tofu-Gemüse-Spieß... Ja, immer wieder Tofu, fast immer. Lecker war aber auch das Kichererbsen-Kokus-Curry ohne Tofu. Das Essen ist mit 3,20 das teuerste Essen der Mensa, was wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass es nicht in großen Massen hergestellt wird und nicht wie andere Gerichte aus der Tiefkühltruhe stammt, wie der panierte Seelachs, das panierte Schnitzel oder die panierten Hühnchenchenkel. Ja, hier ist fast alles paniert. Die Panade sorgt dafür, dass es irgendwie noch schmeckt.

Durchgesetzt hat das unser Studentenrat. Er hatte sich auch für den einmal im Monat stattfindenden Veggi-Tag eingesetzt. Die ersten beiden Male haben noch ein paar Studenten aus Protest einen Würstchengrill aufgebaut, sind aber auf so vielen Würstchen sitzen geblieben, dass sie es bald bleiben ließen. Der Veggi-Tag ist ganz gut angekommen. Und auch die veganen Shakes und Smoothies, wie etwa Ingwer-Mangold mit Orangensaft, Kokosmilch-Heidelbeere und Mango-Banane-Basilikum... Inzwischen ist die Mensa schon ganz passabel!

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Aug 20, 2013
Autor:
Rubrik: studium
Aug 20, 2013

Studentenleben live

Was ist ein "Gecko"?

Eine Besonderheit an der Hochschullandschaft ist die Vorliebe für Akronyme. Man begegnet ihnen vielleicht als erstes beim „BAföG“, dann beim „Tut“ und schließlich beim „StuPa“. Am eindrucksvollsten finde ich aber die Abkürzungen für einzelne Studiengänge. Da gibt es die E-Tecs und Masch-Bauer, die WiWis und SpÖkos und ich als Geoökologie-Studentin war lange eine „Göks“. Lustigerweise gibt es in der Namensgebung regionale Unterschiede und jetzt, da ich in Bayreuth studiere, bin ich ein „Gecko“. Ich denke, man kann‘s schlechter treffen.

Aber auch schöne Umschreibungen finden sich: Da wird dann aus der „Zoologischen Bestimmungsübung“ die „Tierchenstunde“ und hinter dem „Schotterkurs“ verbirgt sich die Übung „Erkennen und Bestimmen und Mineralen und Gesteinen“.

Nun aber zu der Frage was man als „Gecko“ denn so macht. Der Untertitel des Studiengangs lautet:
„Interdisziplinäre Umweltnaturwissenschaft“ und das trifft es eigentlich ganz gut. Praktisch hieß das für mich, dass ich in den ersten Semestern ständig von einer naturwissenschaftlichen Fakultät zur anderen gerannt bin, um das breite Spektrum an Pflichtveranstaltungen in den ersten Semestern abzudecken. Dazu gehören Mathematik und Physik, viel Chemie, aber auch viel Geologie, was man vielleicht als Außenstehender noch am ehesten mit Geoökologie verbindet.

Mittlerweile habe ich schon vier Semester hinter mir und darf euch berichten, dass es neben den naturwissenschaftlichen Theoriegrundlagen wirklich vor allem der Praxisbezug ist, der bei uns Geckos das Studium bestimmt.

Unvergesslich ist mir in diesem Zusammenhang mein Auswahlgespräch, das ich zusammen mit einer anderen Bewerberin bestritt. Ihre Antwort auf die Frage der Prüfer, wie wir denn zu dem vielen Mathe und der breiten naturwissenschaftlichen Theorie stehen, war in etwa folgende: „Na ja, das wird vielleicht hart werden, aber ich möchte Geoökologie studieren, weil ich auch im Matsch buddeln möchte, und darauf freue ich mich schon“. Damals habe ich sie ein bisschen belächelt. Heute darf ich berichten, dass sie nicht vergebens gehofft hat! In diesem Semester hatten wir zweimal wöchentlich Geländepraktikum. Bei einem Bodenkundetag, bei dem man allgemein viel im „Dreck“ herumpult, gab es den Moment, in dem wir eine kleine Vesperpause am Waldrand machten. Meine Hose war voller Erde und ich musste feststellen, dass das Stück Boden, auf dem ich saß, etwas feucht war. In dem Moment kam ein nüchterner Kommentar von meiner Kommilitonin: „Jetzt ist es auch schon egal. Matsch hin oder her, da kann man jetzt auch nichts mehr machen“. So sind wir Geckos: Oft etwas matschig, aber das mit viel Praxisnähe!

 

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Aug 19, 2013
Autor: Mia
Rubrik: studium
Aug 19, 2013

Studentenleben live

Animateur in Frankreich (Teil 2)

Als wir unsere anfänglichen Schwierigkeiten überwunden hatten, stellte sich in der deutsch-französischen Gruppe ein lustiges Miteinander ein. So gut wie alle beherrschten beide Sprachen sehr gut bis perfekt. Mehr der „Political Correctness“ halber wurde trotzdem alles übersetzt und das führte zu vielen urkomischen Situationen.
Das Programm auf der Animateurschulung war voll. Morgens um acht ging es mit Frühstück los, es folgten „Energizer“ (lustige Aufwärmspielchen), Theorieblöcke (rechtliche Aspekte, interkulturelle Kompetenz, Organisation…), Gruppenarbeiten, während derer Spiele vorbereitet werden sollten, Mittagessen, Spiele, noch mehr Spiele und dazwischen ganz viel Feedback. Jeder sollte mehrmals Animateur sein, sich ein Spiel ausdenken und mit der Gruppe durchführen. Danach gab es ein ausführliches Feedback und das Tagespensum war oft erst gegen elf Uhr am Abend geschafft.
Neben den ganzen Inhalten, die es in irgendeiner Form zu bewältigen galt, durfte aber natürlich auch der Austausch nicht zu kurz kommen. Zeitgleich mit uns befand sich eine internationale Gruppe im Haus, die sich mit Kurzfilmen beschäftigte. In den wenigen Pausenzeiten, die wir hatten, schlichen wir uns also in die andere Gruppe und schauten deren selbstgedrehte Filme an. Ein Film über Drogen aus Nigeria, einer über Homosexuelle aus Brasilien. Sie waren kurz, aber heftig, und gaben häufig Anstoß zu stundenlangen Diskussionen, die aufgrund des Programms bis weit nach Mitternacht geführt werden mussten.

 

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Aug 16, 2013
Autor: Inga
Rubrik: studium
Aug 16, 2013