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Studentenleben live

Hochzeit

Autor:
Mia

Rubrik:
studium

16.09.2013

Als ich gerade durch das Fernsehprogramm gezappt habe, bin ich auf diese unsägliche Show „Vier Hochzeiten und eine Traumreise“ gestoßen. Für mich ein brandaktuelles Thema, denn vor zwei Wochen habe auch ich standesamtlich geheiratet, vergangene Woche war die Hochzeit meiner besten Freundin und diese Woche sind wir schon wieder auf eine Hochzeit eingeladen. Ich weiß also so langsam, wovon ich spreche, wenn es um dieses Thema geht. Die Hochzeit meiner Freundin war ein wunderschönes Fest, das ich voll genießen konnte. Wie gut, das wir nicht wie diese Paare in der Fernsehshow total argwöhnisch sein müssen, sondern uns voll mit und für den andern freuen konnten. Was für eine schlimme Vorstellung, an der eigenen Hochzeit eine Art Jury dabei zu haben, die alles gnadenlos beurteilt. Allerdings war die Hochzeit meiner Freundin wirklich ein so außergewöhnliches und schönes Fest, dass sie ohnehin die Traumreise verdient hätte. Aber zum Glück geht es bei einer Hochzeit nicht darum, möglichst das größte und pompöseste Fest zu haben. Mein Mann und ich freuen uns sehr auf unseren kirchlichen Hochzeitstag, an dem wir vor vielen Anwesenden unser öffentliches „Ja“ für den anderen geben und um den Segen Gottes bitten wollen. Das ist doch Grund genug für ein rauschendes Fest!

Gestern sind wir an die Uni gefahren, weil wir in unserer gemeinsamen Wohnung noch kein Internet haben. Es hat mir richtig widerstrebt, dorthin zu gehen. Es gibt noch ein paar Aufgaben, die ich eigentlich fürs Studium erledigen sollte, aber durch den Hochzeitsmarathon gibt es dafür in meinem Kopf gerade keinen Platz. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass ich bei den ganzen offiziellen Gängen zur Studienkanzlei und anderen Ämtern wegen Namensänderung und Eheschließung nicht so ganz bei der Sache bin und permanent irgendwelche Formulare vergesse. Ich würde mich selbst gerade als ziemlich verwirrte Braut bezeichnen, die etwas überfordert ist. Hoffentlich verliere ich vor lauter Stress nicht aus den Augen, dass ja um einen großen Freudentag gehen soll!

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