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Studentenleben live

Alles dreht sich um ... Prag

Die vier fantastischen Wochen Sommerschule in der schönsten Hauptstadt Europas haben mir Flausen in den Kopf gesetzt. Ganz viele Flausen, die ich nun nicht mehr los werde. Tschechisch ist genau meins. Meine Sprache, mein Land, meine Kultur.
Vielleicht muss ich doch meinen Bachelor verlängern und einfach nochmal dahin. Die Sprache noch mal richtig lernen. Von A bis Z. Und dann Tschechisch weiter studieren. Auf der anderen Seite wäre es so einfach, den Bachelor jetzt fertig zu machen, um dem Master einen großen Schritt näher zu kommen! Außerdem ist ein ganzes Studium in Prag bestimmt in keinster Weise vergleichbar mit einem vierwöchigen Aufenthalt an einer kleinen aber feinen Sommerschule! Wir waren dort gern gesehene Gäste, jeder hat sich um uns gekümmert und jeder tschechische Satz wurde mit Freuden aufgenommen. Das würde im Alltag anders sein. Ganz anders.
Wieder mal bin ich hin- und hergerissen zwischen Ausland und daheim bleiben. Eigentlich wollte ich den Bachelor durchziehen. Aber man kann ja mal im BAföG-Amt nachfragen, was die so über meine Pläne denken, und ob ich mit finanzieller Unterstützung rechnen kann. Und dann wird nach der Inga-Strategie verfahren: Erst mal bewerben, hinterher weiß man mehr! Vielleicht werde ich ja gar nicht genommen. Glücklicherweise sind jetzt noch Semesterferien. So kann ich genüsslich der Aufschieberitis frönen – meine Sorgen werden mich erst im Oktober einholen.

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Sep 19, 2013
Autor: Inga
Rubrik: studium
Sep 19, 2013

Studentenleben live

Top oder Flop

Ein Studium muss man planen – so heißt es immer. Am besten sollte man schon beim Abitur wissen, wie es konkret weitergehen soll und wo man sein Auslandsjahr verbringt. Anhand dieser völlig ausgereiften Pläne wählt man dann eine Uni. Dass das nur selten der Realität entspricht, ist wahrscheinlich allen klar und auch ganz gut so. Man kann aber nicht leugnen, dass man mit den Planungen für einen Auslandsaufenthalt oder einen Studienortwechsel früh anfangen muss. Es klingt in den Broschüren zwar immer alles ganz einfach, aber nichts ist undurchsichtiger und verwirrender als die Univerwaltung. Ich habe oft den Eindruck, dass hier die eine Hand nicht weiß, was die andere tut und wenn man Pech hat, wird man von einer Stelle zur nächsten geschickt, ohne das Geringste erreicht zu haben. Wenn man es dann doch geschafft habe sollte, alle notwendigen Unterlagen beim richtigen Büro noch innerhalb der Frist abzugeben und vielleicht sogar ein Eignungsgespräch hinter sich hat, kommt der entscheidende Moment: Ob man angenommen wird, weiß nur die Univerwaltung. Und man muss hoffen, dass die zuständige Sachbearbeiterin (es sind doch meist Frauen) nicht mit dem falschen Fuß aufgestanden ist und gerade heute schlechte Laune hat. Ob man in ein paar Wochen oder Monaten an das andere Ende von Deutschland ziehen kann oder weit in die Welt hinausgehen darf, hängt von höheren Mächten / Verwaltungsbeamten ab. Unweigerlich kommt mir das Bild von Kaisern im alten Rom in dem Sinn, wie sie im Kolosseum sitzen und mit ihrem Daumen nach oben oder unten zeigen. Es ist eine nervige Zeit, in der man ständig gefragt wird : „Und, hast du schon Antwort? Weißt du jetzt schon, wo es hingeht nächstes Jahr?“ und man immer wieder allen interessierten Freunden und Familienmitgliedern klar machen muss, dass man es ja selbst langsam gern wüsste, aber immer noch auf die Antwort wartet. Man hat schon keine Lust mehr, sich den gewünschten Ausgang vorzustellen und legt sich stattdessen einen „Scheiß-egal-Pelz“ an. Damit man nicht am Boden zerstört ist, egal wie das Urteil der Verwaltungscaesaren ausfallen sollte: Top oder Flop.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Sep 18, 2013
Autor: Rose
Rubrik: studium
Sep 18, 2013

Studentenleben live

Hochzeit

Als ich gerade durch das Fernsehprogramm gezappt habe, bin ich auf diese unsägliche Show „Vier Hochzeiten und eine Traumreise“ gestoßen. Für mich ein brandaktuelles Thema, denn vor zwei Wochen habe auch ich standesamtlich geheiratet, vergangene Woche war die Hochzeit meiner besten Freundin und diese Woche sind wir schon wieder auf eine Hochzeit eingeladen. Ich weiß also so langsam, wovon ich spreche, wenn es um dieses Thema geht. Die Hochzeit meiner Freundin war ein wunderschönes Fest, das ich voll genießen konnte. Wie gut, das wir nicht wie diese Paare in der Fernsehshow total argwöhnisch sein müssen, sondern uns voll mit und für den andern freuen konnten. Was für eine schlimme Vorstellung, an der eigenen Hochzeit eine Art Jury dabei zu haben, die alles gnadenlos beurteilt. Allerdings war die Hochzeit meiner Freundin wirklich ein so außergewöhnliches und schönes Fest, dass sie ohnehin die Traumreise verdient hätte. Aber zum Glück geht es bei einer Hochzeit nicht darum, möglichst das größte und pompöseste Fest zu haben. Mein Mann und ich freuen uns sehr auf unseren kirchlichen Hochzeitstag, an dem wir vor vielen Anwesenden unser öffentliches „Ja“ für den anderen geben und um den Segen Gottes bitten wollen. Das ist doch Grund genug für ein rauschendes Fest!

Gestern sind wir an die Uni gefahren, weil wir in unserer gemeinsamen Wohnung noch kein Internet haben. Es hat mir richtig widerstrebt, dorthin zu gehen. Es gibt noch ein paar Aufgaben, die ich eigentlich fürs Studium erledigen sollte, aber durch den Hochzeitsmarathon gibt es dafür in meinem Kopf gerade keinen Platz. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass ich bei den ganzen offiziellen Gängen zur Studienkanzlei und anderen Ämtern wegen Namensänderung und Eheschließung nicht so ganz bei der Sache bin und permanent irgendwelche Formulare vergesse. Ich würde mich selbst gerade als ziemlich verwirrte Braut bezeichnen, die etwas überfordert ist. Hoffentlich verliere ich vor lauter Stress nicht aus den Augen, dass ja um einen großen Freudentag gehen soll!

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Sep 16, 2013
Autor: Mia
Rubrik: studium
Sep 16, 2013