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Studentenleben live

Klatsch und Tratsch

Es gibt nichts Schöneres, als über andere Menschen zu reden. Was in deren Leben gerade passiert. Oder besser gesagt darüber, wovon man glaubt oder gehört hat, dass es gerade in deren Leben passiert. Die beste aller Gelegenheiten dafür ist ein Klassen-, Jahrgangs- oder ähnliches Alumnitreffen. Oder der Tag danach. Wenn man aber jederzeit neue Informationen bekommen möchte und nicht nur alle paar Jahre, gibt es natürlich noch die Selbstinszenierungsplattform Facebook. Wer wohnt jetzt wo, macht da was, hat schon eine Familie oder hat furchtbar zu- oder abgenommen?

Dass ich selbst so gerne über anderer Menschen Leben spreche (beziehungsweise tratsche) ist genau der Grund, aus dem ich weder zum alljährlichen Alumnitreffen meiner alten Schule gehe, noch ein Facebookprofil besitze. Schließlich werde ich nicht die einzige sein, die dieses „Hobby“ hat. Ja, es könnte mir egal sein, ob andere Leute aus meiner Schule über mich reden. Bis zu einem gewissen Punkt ist es das auch, aber eben nicht bis zuletzt. Ich möchte nicht, dass alle alles über mich wissen und fleißig weitererzählen. Es ist kein Geheimnis, wo ich wohne und was ich studiere (schließlich kann man das auch diesem Blog entnehmen) aber das sollte auch reichen als Basisinfo für meine neugierigen ehemaligen Schulkameraden, mit denen ich nie befreundet war und es wahrscheinlich auch nie sein werde. Ich habe mir schon häufig überlegt, wie es wäre, ein falsches Facebookprofil anzulegen. Ob man mir wohl glauben würde, dass ich in Harvard studiere, schon zwei Kinder habe und dazu noch knallgrüne Haare? Es wäre witzig zu sehen, wie viele Kommentare von Leuten ich bekäme, von denen ich seit dem Abitur nichts mehr gehört habe. Und wie schnell es wohl die Runde machen würde: „Hast du schon gehört, Rose studiert auf einer Eliteuni in den USA! Mit zwei Kindern!“ Aber vielleicht würde mir doch keiner glauben.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Oct 11, 2013
Autor: Rose
Rubrik: studium
Oct 11, 2013

Studentenleben live

Praktikum im Rhein-Museum

Im Rahmen meines Studiums musste ich ein sechswöchiges Praktikum in einem für Kulturwissenschaftler möglichen Berufsfeld absolvieren. Obwohl ich schon ein Jahr zuvor ein passendes Praktikum gemacht hatte, wollte ich noch ein weiteres machen. Schließlich habe ich im Studium gelernt, dass ich Leistungen nicht für einen Lehrer beziehungsweise Professor erbringe, sondern für mich selbst. Deshalb habe ich diesen Sommer ein vierwöchiges Praktikum im Rhein-Museum in Ehrenbreitstein bei Koblenz gemacht. Klar, vier Wochen sind kurz, aber als Kulturwissenschaftlerin habe ich so viele Berufsmöglichkeiten, dass ich lieber erst mal in vieles reinschnuppern möchte, bevor ich ein längeres Praktikum in einem Feld mache, das auch nach dem Studium für mich infrage kommt.

Das Rhein-Museum hat zwei festangestellte Mitarbeiter, der Rest arbeitet ehrenamtlich. Leider wird das Museum nicht von der Stadt unterstützt und finanziert sich daher zu einem großen Teil über Spenden. Es macht mich immer wieder traurig, wenn ich sehe, wie kulturelle Einrichtungen ums Überleben kämpfen. Deswegen versuche ich bei meiner Berufswahl den Spagat zwischen meinem Interesse an Kultur und meinem Bedürfnis nach einem sicheren Einkommen zu schaffen.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Oct 11, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Oct 11, 2013

Studentenleben live

Campusneuland Berlin

So begann der Einführungstag in meinem neuen Leben als Masterstudentin: Aufstehen um 8:18 Uhr. Damit hatte ich genau eine Stunde und zwölf Minuten Zeit, um zu duschen, mich fertig zu machen und zu frühstücken. Eigentlich genug, aber es kam natürlich wieder einmal alles anders. Statt um 9.30 Uhr das Haus zu verlassen, war es nämlich bereits 9:45 Uhr, als ich die Tür hinter mir zuzog. So ein Mist. Ich hatte extra einen Zeitpuffer für die Raumsuche eingeplant, aber daraus wurde jetzt wohl leider nichts mehr. Als ich schließlich mit raschen Schritten das Uni-Gebäude erreichte, stellte ich erleichtert fest, dass ich wider Erwarten gut in der Zeit lag.

Den Raum fand ich auch sehr schnell. Er war im vierten Stock. Dank meiner Yoga-Übungen brachte mich der Treppenmarsch auch nicht so sehr aus der Puste. Bevor ich mir einen Sitzplatz aussuchen konnte, überreichte mir meine zukünftige Studienkoordinatorin ein kleines „Welcome Package“ – einen Stoffbeutel mit dem Uni-Logo, eine Infomappe, Gummibärchen, die Mensa-Card, eine Postkarte mit dem Uni-Maskottchen und einen Kugelschreiber (ebenfalls mit dem Uni-Maskottchen).

Kurze Zeit später begann die Einführungsveranstaltung. Noch waren wir alle bunt durcheinander gewürfelte Masterstudenten, die brav den Vorträgen verschiedener Professoren horchten. Ich freundete mich gleich mit meiner Sitznachbarin an. Wie sich herausstellte, besuchte sie allerdings einen anderen Studiengang. Egal, in Flensburg hatte ich ja auch studiengangsübergreifende Freundschaften. Nach der Mittagspause war es dann jedoch soweit: Wir wurden unseren Studiengängen entsprechend aufgeteilt und kreuz und quer über den gesamten Campus geführt. Der Abschluss der Besichtigung fand schließlich in der Uni-Cafeteria statt. Hier lernten wir uns bei Kaffee und Kakao näher kennen. Und ich muss ehrlich sagen: Unser Studiengang „International Marketing Management“ macht seinem Namen wirklich alle Ehre. Wir sind sehr international! Ägypten, Russland, Rumänien, Italien, Estland, Südkorea, England und Deutschland. Eine geballte multikulturelle Studentenkraft, die sicherlich für viele interessante Vorlesungen und Seminare sorgen wird.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Oct 9, 2013
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Oct 9, 2013