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Studentenleben live

Neuer Stundenplan

Am Ende meines Urlaubes hatte ich mich wahnsinnig auf zu Hause gefreut, da ich mit meinen Eltern und ohne meinen Freund weggefahren war und ihn nach zwei Wochen wirklich vermisste. Der Regen störte mich nicht und auch nicht, dass die Bräune viel zu schnell wieder verflog.

Aber dann ging es ganz schnell wieder in den Alltag zurück. Mein Freund hatte eine Mandel-OP, ich musste die Fahrten und Besuche im Krankenhaus mit meinem Job koordinieren und schon eine Woche später sollte das neue Semester beginnen.

Zwar freue ich mich auf den neuen Lernstoff, der dieses Jahr aus Finanzierungstheorie, Marketing, Controlling, Wirtschaftsinformatik und einem Wahlfach besteht, und darauf, meine Freunde dort wiederzusehen. Jedoch gibt es da auch wieder die Herausforderung, den Stundenplan so zu gestalten, dass sich nichts überschneidet und ein freier Tag pro Woche herausspringt.

Der ganze Stress und die Tatsache, dass ich meinen Freund und meine Familie wieder nur am Wochenende sehen werde, sorgen dann doch dafür, dass ich mich ganz schnell in die Sonne und ans Meer zurückwünsche und mir der Urlaub im Nachhinein viel zu kurz erscheint.

Autor: Fanny  |  Rubrik: studium  |  Oct 16, 2013
Autor: Fanny
Rubrik: studium
Oct 16, 2013

Studentenleben live

Klatsch und Tratsch

Es gibt nichts Schöneres, als über andere Menschen zu reden. Was in deren Leben gerade passiert. Oder besser gesagt darüber, wovon man glaubt oder gehört hat, dass es gerade in deren Leben passiert. Die beste aller Gelegenheiten dafür ist ein Klassen-, Jahrgangs- oder ähnliches Alumnitreffen. Oder der Tag danach. Wenn man aber jederzeit neue Informationen bekommen möchte und nicht nur alle paar Jahre, gibt es natürlich noch die Selbstinszenierungsplattform Facebook. Wer wohnt jetzt wo, macht da was, hat schon eine Familie oder hat furchtbar zu- oder abgenommen?

Dass ich selbst so gerne über anderer Menschen Leben spreche (beziehungsweise tratsche) ist genau der Grund, aus dem ich weder zum alljährlichen Alumnitreffen meiner alten Schule gehe, noch ein Facebookprofil besitze. Schließlich werde ich nicht die einzige sein, die dieses „Hobby“ hat. Ja, es könnte mir egal sein, ob andere Leute aus meiner Schule über mich reden. Bis zu einem gewissen Punkt ist es das auch, aber eben nicht bis zuletzt. Ich möchte nicht, dass alle alles über mich wissen und fleißig weitererzählen. Es ist kein Geheimnis, wo ich wohne und was ich studiere (schließlich kann man das auch diesem Blog entnehmen) aber das sollte auch reichen als Basisinfo für meine neugierigen ehemaligen Schulkameraden, mit denen ich nie befreundet war und es wahrscheinlich auch nie sein werde. Ich habe mir schon häufig überlegt, wie es wäre, ein falsches Facebookprofil anzulegen. Ob man mir wohl glauben würde, dass ich in Harvard studiere, schon zwei Kinder habe und dazu noch knallgrüne Haare? Es wäre witzig zu sehen, wie viele Kommentare von Leuten ich bekäme, von denen ich seit dem Abitur nichts mehr gehört habe. Und wie schnell es wohl die Runde machen würde: „Hast du schon gehört, Rose studiert auf einer Eliteuni in den USA! Mit zwei Kindern!“ Aber vielleicht würde mir doch keiner glauben.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Oct 11, 2013
Autor: Rose
Rubrik: studium
Oct 11, 2013

Studentenleben live

Praktikum im Rhein-Museum

Im Rahmen meines Studiums musste ich ein sechswöchiges Praktikum in einem für Kulturwissenschaftler möglichen Berufsfeld absolvieren. Obwohl ich schon ein Jahr zuvor ein passendes Praktikum gemacht hatte, wollte ich noch ein weiteres machen. Schließlich habe ich im Studium gelernt, dass ich Leistungen nicht für einen Lehrer beziehungsweise Professor erbringe, sondern für mich selbst. Deshalb habe ich diesen Sommer ein vierwöchiges Praktikum im Rhein-Museum in Ehrenbreitstein bei Koblenz gemacht. Klar, vier Wochen sind kurz, aber als Kulturwissenschaftlerin habe ich so viele Berufsmöglichkeiten, dass ich lieber erst mal in vieles reinschnuppern möchte, bevor ich ein längeres Praktikum in einem Feld mache, das auch nach dem Studium für mich infrage kommt.

Das Rhein-Museum hat zwei festangestellte Mitarbeiter, der Rest arbeitet ehrenamtlich. Leider wird das Museum nicht von der Stadt unterstützt und finanziert sich daher zu einem großen Teil über Spenden. Es macht mich immer wieder traurig, wenn ich sehe, wie kulturelle Einrichtungen ums Überleben kämpfen. Deswegen versuche ich bei meiner Berufswahl den Spagat zwischen meinem Interesse an Kultur und meinem Bedürfnis nach einem sicheren Einkommen zu schaffen.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Oct 11, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Oct 11, 2013