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Studentenleben live

Aufgaben im Rhein-Museum

Autor:
Miriam

Rubrik:
studium

18.10.2013

Alle Praktikanten fangen im Rhein-Museum erst mal damit an, Vitrinen zu putzen. Der Sinn dahinter: Sie sollen sich dabei auch gleich die Ausstellungsobjekte genauer ansehen.

Ich hatte Glück und war zu einer Zeit dort, als eine neue Ausstellung geplant wurde und so durfte ich die Ausstellungstexte schreiben, die später gedruckt werden sollten. Zur Ausstellungsvorbereitung gehörte auch, dass ich eine Beschriftung für jedes Objekt anfertigte, die dann in der Vitrine neben dem Exponat liegt und dieses knapp beschreibt.

Ein großer Teil der Arbeit bestand darin, Objekte zu inventarisieren. Das System im Rhein-Museum sieht vor, dass jedes Objekt mit einer Inventarnummer versehen und eine Karteikarte angefertigt wird, auf der Name, Nummer und Beschreibung des Objektes verzeichnet sind. Außerdem habe ich zwei Tage lang ein altes Seitenschwert (ein Schiffsstück) abgeschliffen und lackiert, das dann anschließend in der Museumshalle aufgehängt wurde.

Am meisten profitierte ich aber von den Gesprächen mit dem Direktor, der von seinen Erfahrungen erzählte. Er berichtete, wie er an neue Objekte kommt, was mit den nicht ausgestellten passiert und wie sich ein Museum finanziert.

Er fand es sehr wichtig, dass man etwas findet, was einem wirklich Freude bereitet und das zum Beruf macht. Alles in allem habe ich zwar nicht unglaublich viel Neues gelernt, aber das praktische Arbeiten halte ich einfach für ungemein wichtig, denn sonst beschäftige ich mich im Studium ja größtenteils mit Theorie.

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