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Studentenleben live

Journalistische Recherche vor Ort (Teil 3)

Die Vorbereitungen gingen also in die nächste Runde. Jetzt musste ich die passenden Kontakte finden. Leider standen bei den Internetauftritten der portugiesischen Fußballclubs weder E-Mail-Adressen noch direkte Telefonnummern zu den Ansprechpartnern aus den PR-Abteilungen. Bei den Zeitungen fand ich immerhin die direkten E-Mail Adressen der Journalisten heraus, die ich auch ausgiebig anschrieb. Eines wurde mir aber sehr schnell klar, als ich auf die meisten verschickten E-Mail-Anfragen keine Antworten erhielt: Ich musste auch direkt in Portugal anrufen, um Termine zu vereinbaren. Glücklicherweise gab es hierfür günstige Vorwahlen, die das Ganze relativ erschwinglich machten.

Doch auch via Telefon konnte ich nur bedingt Erfolge erzielen. Der einzige, den ich direkt erreichen konnte, war der Pressesprecher des SC Braga. Wir vereinbarten, dass ich mich melden würde, wenn ich in Braga war. Doch bei den „großen“ Vereinen, wie Benfica oder Porto erreichte ich auch nach mehrmaligen Versuchen keinen passenden Ansprechpartner. Also musste ich darauf setzen, die nötigen Kontakte vor Ort herzustellen. Und so bereitete ich in den Wochen vor dem Abflug meine Interviewfragen vor und notierte mir alle wichtigen Adressen für einen persönlichen Besuch.

Vieles war also organisiert, einiges musste ich notgedrungen vor Ort realisieren. Mit einer großen Portion Vorfreude, aber auch ein paar Fragezeichen im Gepäck, flog ich dann Ende Juli los. Das Abenteuer hatte begonnen.

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Nov 7, 2013
Autor: Leon
Rubrik: studium
Nov 7, 2013

Studentenleben live

Viertes und fünftes Semester

Der Besuch von Vorlesungen und Seminaren findet bei uns nur bis zum fünften Semester statt, im sechsten schreibt man dann seine Bachelorarbeit. Hier nun einen Überblick über die Fächer, die ich im vierten und fünften Semester belegt habe: Im vierten Semester hatte ich die Fächer Kunstgeschichte, Ethnologie mit der Veranstaltung „Das Fremde im Eigenen“, einen Kurs zur interkulturellen Kompetenz, nämlich „America on Film“, Kontextuelle Kommunikation, Interkulturelle Kommunikation, Organisationen sowie Kultur und Organisationskulturen. Bei letzterem habe ich micht mit Non-Profit-Unternehmen beschäftigt.

Dieses Semester belege ich „Meisterwerke der Kunstgeschichte“, Kunstsoziologie, „teilnehmende Beobachtung“, „Grenzen der Erkenntnis“, „Anthropologie in philosophischer und anthropologischer Perspektive“, „Anthropologie der frühen Neuzeit“, „Die Bibel in der deutschen Literatur“ und „Medienkulturen im Beruf“. Wie immer in meinem Studium ist es praktisch ein Querschnitt durch die Geisteswissenschaften. Deshalb sitzen wir Kulturwissenschaftler oftmals mit Germanisten, Philosophen, Anglisten, Historikern, aber auch Pädagogen und Computervisualisten zusammen. Obwohl ich meinen Stundenplan selbst zusammenstellen konnte, musste ich aus Zeit- und Überschneidungsgründen doch einiges belegen, was ich nicht so spannend finde und konnte umgekehrt viel nicht machen, was mich interessiert hätte. Dies kommt auch daher, dass die Veranstaltungen Nummern haben, von denen gewisse am Ende des Studiums absolviert sein müssen. Da es mein fünftes Semester ist, habe ich dieses Mal leider fast nur nach noch ausstehenden Nummern gewählt.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Nov 6, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Nov 6, 2013

Studentenleben live

Bruchlandung zu Semesterbeginn

Wie zu erwarten war, holte mich der Semesteralltag an der Hochschule viel zu schnell wieder ein. Nachdem ich mich erst mal aus meiner Wohnung ausgesperrt hatte, musste ich mein Zimmer wieder einräumen, das ich für meinen Zwischenmieter nahezu steril hinterlassen hatte. Sicher ist sicher. Dann wartete ein riesiger Berg Post auf mich. Zwei Monate lang war ich in der Weltgeschichte unterwegs gewesen und hatte mir um nichts einen Kopf gemacht. Zunächst genoss ich die Sommerschule in Prag in vollen Zügen, dann reiste ich quer durch Deutschland und besuchte alle möglichen und unmöglichen Leute. Ich beendete meine Ferien mit einem rauschenden Familienfest und schwebte immer noch auf Wolke sieben, als ich mich daran machte, den Stapel Briefe zu erobern.
Und plötzlich war ich ganz unten: Das BAföG-Amt strich mir wegen Fristversäumung die Leistung, dafür wollte die GEZ über 50 Euro von mir haben und das Studentenwerk teilte mir mit, dass dies mein letztes Wohnsemester war. Meine rosa-goldene Wolke aus Ferien, Freizeit, Lust und Laune verpuffte im Nu. Meine Motivation für das neue Semester sank in unsägliche Tiefen. Plötzlich fiel mir ein, dass meine Hausarbeit auch noch nicht geschrieben war und es draußen regnete. Nullpunktstimmung.
Dann nahm ich mir vor, das Ganze von der positiven Seite zu betrachten: Immerhin war Wochenende und auf keinem Amt dieser Welt würde man jetzt jemanden erreichen. Ergo: Ich kochte mir einen Tee, buk einen Kuchen und wartete auf Montag.

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Nov 1, 2013
Autor: Inga
Rubrik: studium
Nov 1, 2013