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Studentenleben live

Mastersuche

Zunächst war ich erleichtert, als ich endlich wusste, für welches Fach ich mich im Bachelor entschieden sollte. Der Gedanke an einen anschließenden Master kam zwar immer wieder auf, ich habe ihn aber konsequent beiseitegeschoben. Jetzt bin ich im fünften Semester und im sechsten muss ich mich um einen Masterplatz bewerben. Bei der Bewerbung mache ich mir weniger Sorgen um meine Noten als darum, dass ich mit meinem kulturwissenschaftlichen Bachelor die Voraussetzungen für einen Master zum Beispiel in Kommunikationswissenschaft nicht optimal erfülle. Uns wurde im Studium immer gesagt wie wichtig es ist, Generalisten wie uns zu haben und dass wir damit überall arbeiten könnten – niemand hat uns gesagt, dass wir dafür erst eine Hochschule finden müssen, die uns für ein Masterstudium akzeptiert. Oft lese ich Formulierungen wie „Zulassungsbedingung ist ein medienwissenschaftlicher oder vergleichbarer Bachelor“ –ein wenig habe ich mich schon mit Medien auseinandergesetzt, geht das also jetzt?

Ich habe vor allem mit speziellen Suchportalen für Masterstudiengänge gesucht. In denen kann man die Fachrichtung einstellen und sich dann durch die Ergebnisse graben. Zu beachtende Faktoren sind der Inhalt, die Zulassungsbedingungen, der Kostenfaktor und auch die Entfernung. Nachdem ich mir einige rausgesucht hatte, habe ich mir alle genauer angeschaut und sie bewertet.

Dass ich nicht wirklich auf einen Master außer Kulturwissenschaft passe, macht mir schon Bauchschmerzen, denn mich zieht es eher in die Kommunikationswissenschaft oder Öffentlichkeitsarbeit. Deshalb werde ich sehr viele Bewerbungen schreiben und das Beste hoffen.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Nov 19, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Nov 19, 2013

Studentenleben live

Ist denn schon wieder Weihnachten?

Ehrlich gesagt frage ich mich das schon seit Ende September, als ich das erste Mal Lebkuchen, Spekulatius & Co. in den Supermärkten bestaunen durfte. Vor anderthalb Wochen ist mir dann die Weihnachtsdekoration in verschiedenen Kaufhäusern aufgefallen: Tannenbäume, Weihnachtssterne und Geschenke. Alles wohl bedacht platziert, um den Kunden frühestmöglich in die kauffreudige Weihnachtsstimmung zu versetzen. Bei einigen Leuten funktioniert es tatsächlich. Das schlägt wohl nicht nur auf den Geldbeutel, sondern höchstwahrscheinlich auch auf den Magen: Wer kann bitte drei Monate in Folge tonnenweise Pfeffernüsse essen? Egal, ich freue mich jedenfalls schon riesig darauf, in wenigen Wochen die Beobachtung zum Kaufverhalten in einem sehr bekannten Kaufhaus Berlins zu starten.

Mein Professor für Konsumenten- und Kaufverhalten erlaubt sich und seinen Studenten jedes Jahr diesen kleinen Spaß. Er hat schon zugegeben, dass er diese „außerordentliche“ Veranstaltung auch gerne dafür nutzt, um selbst seine letzten Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Ich vermute stark, dass er sich dann gemeinsam mit vielen anderen in einer von Zeitdruck gejagten Menschenmasse wiederfindet, die sich mehr von emotionalen als von rationalen Kaufentscheidungen leiten lässt. Ja, auch Marketer können auf die altbewährten Maschen der Konsumindustrie hereinfallen. Gerade in der Weihnachtszeit ist dies öfter zu sehen, schließlich haben wir Marketer auch ein Herz und ein Nervensystem, das auf bestimmte Reize reagiert. Der Unterschied mag wahrscheinlich nur darin liegen, dass wir uns denken: Und wieder ein Beweis dafür, dass emotionales Marketing so erfolgreich ist!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Nov 15, 2013
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Nov 15, 2013

Studentenleben live

Eine Uni-Woche

Eine Woche hat sieben Tage. Diese können wiederum in Werktage und das Wochenende aufgeteilt werden. Unter der Woche geht man zu Vorlesungen und zum Unisport, trifft Freunde, isst in der Mensa, geht vielleicht zum Uni-Chor und macht seine Hausaufgaben, schreibt Tagebücher für die Uni und liest die zu lesenden Texte (mehr oder weniger genau). Donnerstagabends gehen wir Koblenzer Studenten immer feiern. Obwohl es der Tag der Studenten ist, gibt es keine speziellen Angebote. Die Koblenzer Studentenkultur ist nicht wirklich ausgeprägt.

Freitags und samstags gehen wir meistens etwas trinken, essen oder ins Kino. Samstag ist auch der Tag, an dem ich oft Essen für die Woche einkaufe, shoppen gehe und Erledigungen mache. Wenn ich dann sonntagmorgens aufwache, freue ich mich immer, dass an diesem Tag praktisch nichts ansteht. Aus dem Gefühl heraus, nichts tun zu müssen, schaffe ich meistens sogar besonders viel. An Sonntagen erlange ich die Kontrolle über den Berg an Arbeit für die Uni zurück und fühle mich dann fähig, in die neue Woche zu starten. An Sonntagen genieße ich aber auch das Gefühl, dass ich praktisch nicht existiere. Keine Termine, keine offiziellen Mails – nur Anrufe oder Chatnachrichten meiner Freunde, von denen ich mich nun wirklich nicht belästigt fühle. An Sonntagen liebe ich, dass ich mich nicht beweisen, gute Leistung bringen oder angebracht angezogen sein muss. So erholt, starte ich gerne in die neue Woche.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Nov 14, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Nov 14, 2013