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Studentenleben live

Konvertiere ich zu Apple?

Ein Freund von mir will sich einen neuen Laptop zulegen. Er hat mir seine interessanten Gedanken dazu dargelegt: „Max, Du weißt ja, dass ich jetzt eine digitale Kamera habe, mit der ich fotografiere und filme, aber mein alter Laptop braucht ewig, um die Dateien zu verarbeiten. Ich habe mir überlegt, mir ein gebrauchtes Macbook im Internet zu ersteigern. Eigentlich war mir in den vergangenen Jahren der Hype um Apple so zuwider, dass es mir im Traum nicht eingefallen wäre, irgendwas von denen zu kaufen – viel zu sehr Lifestyle und Show, viel zu sehr Kult – Tanz ums goldene Kalb. Aber das hat sich ja in den letzten ein bis zwei Jahren ein wenig gelegt. Der neue Chef von Apple ist nicht so charismatisch und verführerisch wie Steve Jobs. Auf dem Handymarkt ist Apple nicht mehr unumstrittener Führer, es gibt mit Samsung, Sony und Co. endlich Konkurrenz. Man ist einfach nicht mehr nur Technik-Freak oder Jünger einer Glaubensgemeinschaft, wenn man sich was von Apple kauft. Die anderen machen inzwischen mit, sind da nicht viel besser, kaufen sich auch ‚Schlaufone‘ und ‚Wischbretter‘... Aber wenn man sich die ganzen Kreativen anschaut – Leute, die Filme schneiden, Zeitschriften layouten und so weiter, dann nutzen die allermeisten doch Macintosh. Und so dachte ich mir, ich muss ja nicht das Neueste vom Neuen haben, kann ich mir auch nicht leisten ... Und da gibt es so Macbooks, die sind zwei oder drei Jahre alt, haben nicht den neuesten Schnickschnack, aber sie laufen noch gut. Die haben noch ein CD-Laufwerk und man kann sie selber aufschrauben, Sachen rausnehmen, neue Teile einbauen. Die ganz neuen Geräte haben Spezialschrauben und dann ist darin auch noch alles geklebt oder gelötet, selbst den Akku kann man nicht mehr auswechseln! Das spricht eh gegen die neuen Geräte. Wenn was kaputt geht, muss man in 90 Prozent der Fälle zu einem Spezialhändler, der ziemlich teuer ist. Aber die alten Geräte von 2011, da kann ich noch selber schrauben und basteln, mehr RAM einbauen oder eine neue Festplatte... Was denkst Du, Max?“ Ich denke, viele sehen das ähnlich.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Jan 2, 2014
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Rubrik: studium
Jan 2, 2014

Studentenleben live

Freunde

Eine Sache, die ich mit am meisten am Studentenleben liebe, ist der Kontakt mit so vielen unterschiedlichen Menschen und vor allem mit so vielen Freunden. Von meinen Eltern habe ich mitbekommen, dass sie vielleicht noch zwei gute Freunde haben, diese aber sehr selten sehen. Schließlich sind sie ja eingespannt in Job, Familie und wohnen nicht mehr nah beieinander.

Ich hingegen sehen meine Freunde an der Uni, beim Sport, zum Kochen, in der Mensa, auf einen Kaffee oder Spaziergang und abends beim Feiern. Wir haben denselben Alltag, teilen schöne und schlechte Ereignisse und wachsen gemeinsam.

Zu den Freunden, die man an der Uni kennengelernt hat, kommen dann auch noch die Freunde aus der Schulzeit, die einen schon ewig kennen, mit denen man viel erlebt hat und mit denen man groß geworden ist. Schon zum dritten Mal besucht mich am Wochenende eine Freundin aus Heidelberg, die ich aus meiner Schulzeit in Stuttgart kenne.

Natürlich gehört es dazu, dass nicht alle Freunde für immer bleiben. Manche sind nur Wegbegleiter auf einem kurzen Stück, aber genauso gibt es die, die lange an deiner Seite gehen und ich kann mir wenig vorstellen, was mich reicher machen könnte.

Ich werde also sicher einmal weniger Freunde haben als jetzt. Aber mich stimmt optimistisch, dass wir heute so viele Kommunikationsmöglichkeiten haben, um Kontakt zu halten, und ich schon so viele tolle Menschen gefunden habe, dass es vielleicht doch immerhin mehr als zwei sein werden…

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Dec 31, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Dec 31, 2013

Studentenleben live

Journalistische Recherche vor Ort (Teil 8)

Nach dem Interview mit dem Sportjournalisten der „A Bola“ versuchte ich anhand der Kontakte, die er mir gegeben hatte, jemanden von Benfica oder Sporting zu erreichen. Leider vergeblich. Zwar sprach ich mit einer PR-Mitarbeiterin von Benfica, die die Anfrage an ihren Chef weiterleiten wollte, doch bis zum Ende der Reise hatte sie noch immer keine Antwort erhalten und musste mir deshalb absagen.

Bei den Fans hatte ich mehr Glück. Ein weiteres Treffen, diesmal mit Mitgliedern der Ultra-Gruppierung „Brigada Sporting“, brachte mir am vorletzten Tag der Reise nochmal die Meinung von den Rängen näher. Wir trafen uns in ihrer Zentrale in den Katakomben des Stadions, wo sie sich im Gespräch zunächst über die horrenden Gehälter der Stars beklagten, aber auch unterstrichen, dass ihr Verein, Sporting Lissabon, alles versuche, um Kosten einzusparen. Zum Beispiel durch den Verkauf von Spielern mit hohen Salären. Des Weiteren schilderten auch sie mir Fälle von Fans, die sich kein Ticket mehr leisten könnten, weil sie durch die Krise arbeitslos geworden seien.

Die beiden abschließenden Interviews in Lissabon hatten mir noch einmal sehr interessante Einblicke geliefert und so trat ich mit ordentlich Material für meinen Abschlussbericht die Rückreise nach Deutschland an. Im Gepäck: viele tolle Geschichten und eine klare Empfehlung an euch da draußen: Falls ihr Zeit und Lust habt, euch mal ausführlich und vor allem vor Ort mit einem Thema der Europäischen Union auseinanderzusetzen, bewerbt euch bei der „Schwarzkopf Stiftung Junges Europa“ für ein Reisestipendium. Es ist eine tolle Möglichkeit aus dem oftmals theoretischen Uni-Alltag auszubrechen und Zusammenhänge direkt in einem oder mehreren Ländern eurer Wahl zu recherchieren. Für mich war das eine interessante, abwechslungsreiche Erfahrung, die ich nur jedem ans Herz legen kann!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Dec 30, 2013
Autor: Leon
Rubrik: studium
Dec 30, 2013