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Studentenleben live

Praktikum oder Masterarbeit

Neues Jahr, neue anstehende Entscheidungen – jedes Jahr dasselbe Spielchen. In diesem Jahr lautet es in meinem Fall: „Was willst du im Wintersemester 2014/15 tun: ein Praktikum absolvieren oder die Masterarbeit schreiben?“ Und natürlich hat beides seine Vor- und Nachteile. Wenn ich erst ein Praktikum mache, sammle ich wichtige Praxiserfahrung und kann das Berufsleben genießen, sprich: freie Wochenenden. Und nach dem Feierabend kann ich ohne schlechtes Gewissen meinen Hobbys nachgehen. Auf der anderen Seite würde sich mein Studium natürlich weiter in die Länge ziehen. Und es ist ja allseits bekannt, dass man mit einer Praktikumsvergütung nicht auf der Sonnenseite des Lebens steht. Wenn ich also gleich mit der Masterarbeit anfangen würde, könnte ich schneller ins echte Berufsleben einsteigen und entsprechend verdienen. In diesem Fall würde ich mir aber zusätzliche Praxiserfahrung entgehen lassen, die für meine Bewerbung Gold wert wäre. Aber diesen Aspekt könnte ich eigentlich auch mit meinem freiwilligen elfmonatigen Praktikum vor dem Master abdecken. So gesehen bräuchte ich die zusätzliche Praktikumserfahrung nicht unbedingt. Aus diesem Grund liebäugele ich eher mit der Variante Studienabschluss

Da ich in meinem Bachelorstudium eine theoretische Arbeit geschrieben habe, würde ich dieses Mal gern eine praxisorientierte Arbeit in einem Unternehmen schreiben. Der Vorteil: Ich kann Theorie und Praxis verbinden und bekomme dafür eine Vergütung, die mir hilft, über die Runden zu kommen. Also werde ich in den kommenden Wochen ein paar Bewerbungen verschicken. Drückt mir die Daumen!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jan 29, 2014
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jan 29, 2014

Studentenleben live

Leipziger Uniradio - teuflisch gut

Vor ein paar Tagen habe ich wieder beim Uni-Radio Mephisto 97.6 mitgemacht und habe ein Buch rezensiert. Für die sechs Minuten Sendezeit habe ich abgesehen von der Lektüre des Buches bestimmt acht Stunden gebraucht, um meinen Text zu schreiben, einzusprechen, zu schneiden und so weiter. Die Zitate hat ein Kollege für mich eingesprochen, er hat schon deutlich mehr Übung im Sprechen, sodass bei ihm das Schneiden deutlich schneller ging.

Vier Stunden pro Tag sendet das Uniradio auf der Frequenz 97,6, die wir uns mit einem anderen Leipziger Radiosender teilen. Unsere Räumlichkeiten und die Ausstattung sind sehr professionell. Alles ist da – Aufnahmestudio, Computer, Schneideprogramme, Server, Online-Redaktion. Ein paar Professoren aus dem Studiengang Journalismus und aus Kommunikations- und Medienwissenschaften betreuen das Ganze. Einen kompletten Überblick habe ich noch nicht, aber hier sind bestimmt regelmäßig 50 Studenten, die den Betrieb aufrechterhalten. Meine Buchrezension lief im Feuilleton „Kultstatus“. Daneben gibt es auch reine Nachrichtensendungen, Politik und Zeitgeschehen, Musiksendungen, Satire und was uns eben sonst noch einfällt.

Allerdings ist es ziemlich zeitintensiv. Wer hier in der Chefredaktion arbeitet oder auch nur jede Woche einen Beitrag bringen will, der muss eigentlich ein Urlaubssemester nehmen. Wer freiberuflich bei einem Radiosender wie dem MDR oder Deutschlandfunk arbeitet, bekommt laut meinen Recherchen für eine fünfminütige Sendung zwischen 100 und 200 Euro. Das ist gar nicht so viel, wenn man bedenkt, wie viel Arbeit hinter so ein paar Minuten steckt. Beim Uniradio bekommt man gar kein Geld, immerhin aber kostenlose Rezensionsexemplare oder freien Eintritt ins Kino, wenn man den Film bespricht.

Für mich, der ich Kulturwissenschaften studiere, und noch nicht weiß, was ich damit mal machen werde, ist es eine super Sache. Journalismus ist für mich schon eine Perspektive. Mal sehen, was daraus wird. In Zukunft werde ich jedenfalls häufiger mitmachen.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Jan 23, 2014
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Rubrik: studium
Jan 23, 2014

Studentenleben live

Freunde

Es ist zwar so, dass ich wohl eher zu den extrovertierten Leuten gehöre, aber dennoch fällt es mir schwer, Mitglied einer der eingeschworenen Gruppen zu werden, die sich durch die harte Zeit der ersten Semester gebildet haben. Ich habe schon erwähnt, dass es ganz schön Arbeit macht, den Studienort zu wechseln, weil man unheimlich viel Papier von einer Person zu anderen bringen muss. Arbeit, um sein soziales Netzwerk auszubauen, macht es aber auch.
Man hat mir im ersten Semester prophezeit, dass der Personenkreis, mit dem ich zuerst zu tun habe, mir für den Rest des Studiums als Clique erhalten bleibt. Ganz so war es zwar nicht, aber dennoch ist an der Aussage viel Wahres dran. Nicht selten gründet so mancher mit den ersten Kontaktpersonen eine WG und hat damit seine Freunde für den Rest des Studiums gefunden.
Nun bin ich hier in Bayreuth aber als Einzige neu dazugekommen und alle haben ihre Leute schon längst gefunden. Ich finde es ist gar nicht so einfach, in meiner Situation Freunde an der Uni zu finden. Das gelang mir in dem halben Jahr, in dem ich hier bin, eigentlich nur durch Hochschulgruppen, die eigentlich nichts mit meinem Studiengang zu tun haben. Nun ja, ich habe ja jetzt einen Mann, mit dem ich gern viel Zeit verbringe. Ohne ihn wäre es nochmal eine Nummer härter. Auf der anderen Seite ist er möglicherweise auch ein Grund, warum ich nicht wirklich viel investiere, um neue Leute kennenzulernen. Wie dem auch sei, Freunde an der Uni sind eine wichtige Sache. Sie helfen, den Unialltagsstress nicht so schwer zu nehmen. Und irgendwann lerne ich schon Leute kennen.

 

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Jan 22, 2014
Autor: Mia
Rubrik: studium
Jan 22, 2014