interaktiv

Studentenleben live

Freunde

Autor:
Mia

Rubrik:
studium

22.01.2014

Es ist zwar so, dass ich wohl eher zu den extrovertierten Leuten gehöre, aber dennoch fällt es mir schwer, Mitglied einer der eingeschworenen Gruppen zu werden, die sich durch die harte Zeit der ersten Semester gebildet haben. Ich habe schon erwähnt, dass es ganz schön Arbeit macht, den Studienort zu wechseln, weil man unheimlich viel Papier von einer Person zu anderen bringen muss. Arbeit, um sein soziales Netzwerk auszubauen, macht es aber auch.
Man hat mir im ersten Semester prophezeit, dass der Personenkreis, mit dem ich zuerst zu tun habe, mir für den Rest des Studiums als Clique erhalten bleibt. Ganz so war es zwar nicht, aber dennoch ist an der Aussage viel Wahres dran. Nicht selten gründet so mancher mit den ersten Kontaktpersonen eine WG und hat damit seine Freunde für den Rest des Studiums gefunden.
Nun bin ich hier in Bayreuth aber als Einzige neu dazugekommen und alle haben ihre Leute schon längst gefunden. Ich finde es ist gar nicht so einfach, in meiner Situation Freunde an der Uni zu finden. Das gelang mir in dem halben Jahr, in dem ich hier bin, eigentlich nur durch Hochschulgruppen, die eigentlich nichts mit meinem Studiengang zu tun haben. Nun ja, ich habe ja jetzt einen Mann, mit dem ich gern viel Zeit verbringe. Ohne ihn wäre es nochmal eine Nummer härter. Auf der anderen Seite ist er möglicherweise auch ein Grund, warum ich nicht wirklich viel investiere, um neue Leute kennenzulernen. Wie dem auch sei, Freunde an der Uni sind eine wichtige Sache. Sie helfen, den Unialltagsstress nicht so schwer zu nehmen. Und irgendwann lerne ich schon Leute kennen.

 

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