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Studentenleben live

Leipziger Uniradio - teuflisch gut

Vor ein paar Tagen habe ich wieder beim Uni-Radio Mephisto 97.6 mitgemacht und habe ein Buch rezensiert. Für die sechs Minuten Sendezeit habe ich abgesehen von der Lektüre des Buches bestimmt acht Stunden gebraucht, um meinen Text zu schreiben, einzusprechen, zu schneiden und so weiter. Die Zitate hat ein Kollege für mich eingesprochen, er hat schon deutlich mehr Übung im Sprechen, sodass bei ihm das Schneiden deutlich schneller ging.

Vier Stunden pro Tag sendet das Uniradio auf der Frequenz 97,6, die wir uns mit einem anderen Leipziger Radiosender teilen. Unsere Räumlichkeiten und die Ausstattung sind sehr professionell. Alles ist da – Aufnahmestudio, Computer, Schneideprogramme, Server, Online-Redaktion. Ein paar Professoren aus dem Studiengang Journalismus und aus Kommunikations- und Medienwissenschaften betreuen das Ganze. Einen kompletten Überblick habe ich noch nicht, aber hier sind bestimmt regelmäßig 50 Studenten, die den Betrieb aufrechterhalten. Meine Buchrezension lief im Feuilleton „Kultstatus“. Daneben gibt es auch reine Nachrichtensendungen, Politik und Zeitgeschehen, Musiksendungen, Satire und was uns eben sonst noch einfällt.

Allerdings ist es ziemlich zeitintensiv. Wer hier in der Chefredaktion arbeitet oder auch nur jede Woche einen Beitrag bringen will, der muss eigentlich ein Urlaubssemester nehmen. Wer freiberuflich bei einem Radiosender wie dem MDR oder Deutschlandfunk arbeitet, bekommt laut meinen Recherchen für eine fünfminütige Sendung zwischen 100 und 200 Euro. Das ist gar nicht so viel, wenn man bedenkt, wie viel Arbeit hinter so ein paar Minuten steckt. Beim Uniradio bekommt man gar kein Geld, immerhin aber kostenlose Rezensionsexemplare oder freien Eintritt ins Kino, wenn man den Film bespricht.

Für mich, der ich Kulturwissenschaften studiere, und noch nicht weiß, was ich damit mal machen werde, ist es eine super Sache. Journalismus ist für mich schon eine Perspektive. Mal sehen, was daraus wird. In Zukunft werde ich jedenfalls häufiger mitmachen.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Jan 23, 2014
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Rubrik: studium
Jan 23, 2014

Studentenleben live

Freunde

Es ist zwar so, dass ich wohl eher zu den extrovertierten Leuten gehöre, aber dennoch fällt es mir schwer, Mitglied einer der eingeschworenen Gruppen zu werden, die sich durch die harte Zeit der ersten Semester gebildet haben. Ich habe schon erwähnt, dass es ganz schön Arbeit macht, den Studienort zu wechseln, weil man unheimlich viel Papier von einer Person zu anderen bringen muss. Arbeit, um sein soziales Netzwerk auszubauen, macht es aber auch.
Man hat mir im ersten Semester prophezeit, dass der Personenkreis, mit dem ich zuerst zu tun habe, mir für den Rest des Studiums als Clique erhalten bleibt. Ganz so war es zwar nicht, aber dennoch ist an der Aussage viel Wahres dran. Nicht selten gründet so mancher mit den ersten Kontaktpersonen eine WG und hat damit seine Freunde für den Rest des Studiums gefunden.
Nun bin ich hier in Bayreuth aber als Einzige neu dazugekommen und alle haben ihre Leute schon längst gefunden. Ich finde es ist gar nicht so einfach, in meiner Situation Freunde an der Uni zu finden. Das gelang mir in dem halben Jahr, in dem ich hier bin, eigentlich nur durch Hochschulgruppen, die eigentlich nichts mit meinem Studiengang zu tun haben. Nun ja, ich habe ja jetzt einen Mann, mit dem ich gern viel Zeit verbringe. Ohne ihn wäre es nochmal eine Nummer härter. Auf der anderen Seite ist er möglicherweise auch ein Grund, warum ich nicht wirklich viel investiere, um neue Leute kennenzulernen. Wie dem auch sei, Freunde an der Uni sind eine wichtige Sache. Sie helfen, den Unialltagsstress nicht so schwer zu nehmen. Und irgendwann lerne ich schon Leute kennen.

 

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Jan 22, 2014
Autor: Mia
Rubrik: studium
Jan 22, 2014

Studentenleben live

Nebenjob & Studium

Nebenjobs hatte ich während meines Studiums schon viele, wobei nicht immer der ökonomische Aspekt im Vordergrund stand. Oft habe ich mich auch für einen Job entschieden, weil er mir interessante Möglichkeiten bot, einen neuen Bereich kennenzulernen

Mein erster Nebenjob war in einer Stiftung, wo ich einer Bürotätigkeit nachging und Datensätze aktualisierte. Über zwei Jahre lang arbeitete ich dann in verschiedenen Projekten der Uni. Ich befüllte sogar mal einen Monat lang Maschinen bei der Post und arbeitete im Weihnachtsverkauf eines Modegeschäfts. Im vergangenen Jahr gab ich dann Deutschunterricht.

Nicht jeder Job hat gleichermaßen Spaß gemacht, doch rückblickend waren es bereichernde Erfahrungen. Jetzt bin ich als Seminarassistenz bei einer politischen Stiftung angestellt und bin mit dieser Tätigkeit überaus zufrieden.

Sehr hilfreich bei der Suche nach neuen Jobs war für mich, andere Studierende zu fragen, wo sie arbeiten oder welche Stellen sie empfehlen können. In den Arbeitsagenturen gibt es häufig auch schwarze Bretter für Studierende, wo Nebenjobs ausgeschrieben werden und über den Kontakt zur Fachschaft sowie zum Studienrat können Informationen zu Jobs an der Uni eingeholt werden. Es gibt jedenfalls eine ganze Reihe an Möglichkeiten, auch jenseits der Klassiker kellnern und kassieren.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Jan 22, 2014
Autor: Anni
Rubrik: studium
Jan 22, 2014