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Studentenleben live

Businessplan Basketball

Ich belege dieses Semester einen praxis- orientierten Kurs aus der Wirtschaft. In diesem werden uns die Werkzeuge zur Gründung eines sozialen Start-up-Unternehmens vermittelt. Dies könnte sehr praktisch werden für den Fall, dass ich mich irgendwann einmal selbstständig machen möchte oder ein komplexes Projekt zu planen habe. In dem Seminar lernen wir praxistaugliche Businesspläne anhand realer Projekte zu erstellen.

Am Anfang des Semesters wurden wir in Gruppen verschiedenen Projekten zugeteilt. Mit meinem Team geht es um den lokalen Basketballverein, der durch eine Wildcard-Vergabe von der Regionalliga in die zweite Bundesliga aufgestiegen ist. Mein Team und ich sind dazu angehalten, die Gründung einer Betreibergesellschaft zu planen, damit der Basketball-Verein entlastet wird.

So versuchen wir nun schon seit einigen Wochen die Kundengruppe möglichst genau zu beschreiben und uns in die Bedürfnisse von Spielbesuchern hineinzuversetzen. Wir informieren uns zum Sport, über den Standort und erforschen die Konkurrenz. Wir sind quasi Detektive, brainstormen und sammeln Ideen rund um unser Projekt – und was nicht fehlen darf, wir gehen natürlich auch zu den Spielen.

Nun war ich schon zweimal bei einem Basketball-Spiel und ich bin wirklich positiv überrascht von dem Sport. Basketball geht ab! Die Dynamik und schnellen Angriffswechsel, die Trommeln und Chearleader bringen Stimmung in die Halle, deren Luft geradezu vibriert. Es ist wirklich toll und neben Fußball und Handball eine erfrischende Abwechslung, geradezu ein Geheimtipp.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Jan 31, 2014
Autor: Anni
Rubrik: studium
Jan 31, 2014

Studentenleben live

Abschied

Das wars. Unsere gute alte Ersti-WG hat sich nun im fünften Semester komplett aufgelöst. Nur ich bin noch übrig geblieben. Bis vor Kurzem war Julia noch da, jetzt geht auch sie mit dem Erasmus-Programm ins Ausland und lässt mich mit den Nachmietern allein … Bei wem hocke ich mich nun bloß ins Zimmer und quatsche über Gott und die Welt? Bei Lisa in der Wohnung gegenüber? Fehlanzeige, auch sie geht im Januar für ein Semester nach Spanien. Bei ihrer Mitbewohnerin Marie? Nein, die ist auch nicht mehr lange da, weil sie – richtig – mit Erasmus nach Spanien geht! Wenn die alle wiederkommen, bin ich fertig mit meinem Bachelor und aller Wahrscheinlichkeit nach irgendwo auf der Welt, aber nicht mehr in Heidelberg.
Irgendwie konnten wir das den ganzen Sommer über richtig gut verdrängen, dass die „Clique“ sich langsam auflöst. Im Winter drückte uns das allen aufs Gemüt, aber jedem auf seine Art und Weise. Ich zog es vor in meinem Zimmer zu sitzen und Tee zu trinken, wenn die düsteren Wolken aufkamen, Julia hingegen verbrachte jede freie Minute mit der Clique und stresste mich ziemlich mit ihrem Gejammer darüber, wie stressig ihr Sozialleben sei, weil sie sich mit allen gleichzeitig verabredete. Ich taufte das Phänomen „Sozialstress“ und trank weiter meinen Tee.
Kurz vor Weihnachten war es dann soweit: Ich fuhr nach Hause in die Ferien, sie wollte am Tag nach Neujahr in ihre neue Heimat aufbrechen. Aber es gab ein Abschluss, einen fulminanten Abschluss: Wir luden alle zu uns in die WG ein und veranstalteten ein grandioses Weihnachtsessen. Aus der WG gegenüber schleppten wir Tische und Stühle herein, in der Wohnung über uns ließen wir unseren zweiten Braten im Ofen schmoren. Mit den spontan eingeladenen Helferlein waren wir 15 und feierten einen runden Abschied. Ich verkniff es mir zwar sehr lange, aber als ich dann den meisten unter ihnen Lebwohl sagen musste, kullerten dann doch die Tränen

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Jan 30, 2014
Autor: Inga
Rubrik: studium
Jan 30, 2014

Studentenleben live

Praktikum oder Masterarbeit

Neues Jahr, neue anstehende Entscheidungen – jedes Jahr dasselbe Spielchen. In diesem Jahr lautet es in meinem Fall: „Was willst du im Wintersemester 2014/15 tun: ein Praktikum absolvieren oder die Masterarbeit schreiben?“ Und natürlich hat beides seine Vor- und Nachteile. Wenn ich erst ein Praktikum mache, sammle ich wichtige Praxiserfahrung und kann das Berufsleben genießen, sprich: freie Wochenenden. Und nach dem Feierabend kann ich ohne schlechtes Gewissen meinen Hobbys nachgehen. Auf der anderen Seite würde sich mein Studium natürlich weiter in die Länge ziehen. Und es ist ja allseits bekannt, dass man mit einer Praktikumsvergütung nicht auf der Sonnenseite des Lebens steht. Wenn ich also gleich mit der Masterarbeit anfangen würde, könnte ich schneller ins echte Berufsleben einsteigen und entsprechend verdienen. In diesem Fall würde ich mir aber zusätzliche Praxiserfahrung entgehen lassen, die für meine Bewerbung Gold wert wäre. Aber diesen Aspekt könnte ich eigentlich auch mit meinem freiwilligen elfmonatigen Praktikum vor dem Master abdecken. So gesehen bräuchte ich die zusätzliche Praktikumserfahrung nicht unbedingt. Aus diesem Grund liebäugele ich eher mit der Variante Studienabschluss

Da ich in meinem Bachelorstudium eine theoretische Arbeit geschrieben habe, würde ich dieses Mal gern eine praxisorientierte Arbeit in einem Unternehmen schreiben. Der Vorteil: Ich kann Theorie und Praxis verbinden und bekomme dafür eine Vergütung, die mir hilft, über die Runden zu kommen. Also werde ich in den kommenden Wochen ein paar Bewerbungen verschicken. Drückt mir die Daumen!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jan 29, 2014
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jan 29, 2014