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Studentenleben live

Hausarbeiten & Prokrastination

Autor:
Anni

Rubrik:
studium

20.02.2014

Bald schon werden das rhythmische Klackern und taktische Zehn-Finger-tippen wieder mein Leben bestimmen – es geht an das Hausarbeitenschreiben. Viele meiner Freunde haben größere Probleme damit und schieben es auf, soweit es nur geht. Jede Zeile kostet sie eine Mordsüberwindung. Dieses Phänomen, die Prokrastination, war auch meine furchtbarere Begleiterin bei den ersten beiden Arbeiten.

Seitdem habe ich zum Glück verschiedene Tricks entwickelt, wie ich meinem eigenen Unmut beikommen kann und es frühzeitig schaffe, mich an den Schreibtisch zu setzen: Zunächst geht es ganz klassisch mit Aufräumen los – der Schreibtisch muss entrümpelt werden. Wenn sich zu viel drauf stapelt, ist es zu leicht, sich abzulenken. Nur der PC, ein oder zwei Bücher sowie Notizmaterial dürfen bleiben.

Danach, und dies ist ein sehr persönliches Ritual, zünde ich mir eine dicke Stumpenkerze an. Sie ist mein Zeitmesser. Ich hoffe ich schaffe alle drei Hausarbeiten mit dieser einen Kerze ...

An Tagen, an denen ich so richtig unmotiviert bin, setze ich mir Zeitlimits. Dann arbeite ich beispielsweise eineinhalb Stunden konzentriert durch und gehe danach eine Runde raus oder gönne mir etwas anderes. Es ist für mich auch sehr wichtig, mindestens eine schöne Aktivität am Tag zu planen. Das kann ein Kochabend mit Freunden oder ein Besuch in der Schwimmhalle sein. Da ich nicht in der Bibliothek schreibe, ist es sehr wichtig, diese Aktivitäten zu planen, um ab und an zu entkommen.

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