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Studentenleben live

Unicert II

Während meines Bachelors habe ich angefangen, spanisch zu lernen. Die Sprache hat mir viel Spaß gemacht, doch schon nach dem ersten Unicert (das ist ein Zertifikat zur international akkreditierten Sprachausbildung an europäischen Hochschulen) merkte ich, dass ich nicht groß weiterkommen würde, wenn ich nicht für einige Zeit ins spanischsprachige Ausland gehe. Dies war für mich auch meine anfängliche Motivation, mich mit Mexiko zu beschäftigen, wobei ich dann spätestens beim Aufenthalt im Land begann, es zu lieben.

Wieder zurück an der Uni bot sich mir die Möglichkeit, den letzten Unicertkurs als Teil meines Studiums anrechnen zu lassen. Also paukte ich während des gesamten Semesters nochmal die Sprache, die mir zwar flüssig über die Lippen kommt, doch deren grammatikalische Feinheiten ich nun viel besser verstehe.

Eine Sprache an der Uni zu erlernen, bedeutet viel Arbeit. Es sind die beschworenen zehn Prozent Inspiration und 90 Prozent Transpiration. Insbesondere als es an die Prüfungsvorbereitung ging, merkte ich, wie nicht mehr nur die Sprache, sondern auch das Format der Prüfung immer wichtiger wurden.

Nun ist es geschafft und Spanisch soll wieder ganz mir gehören, frei von Ankreuzübungen und Textlücken zu Hörübungen. Ich mag die Sprache, ich mag, was sich mit ihr in meiner Erinnerung verbindet. Wichtig wird es fortan, im Alltag wieder Räume für den Gebrauch des Spanischen zu schaffen, denn ohne die regelmäßige Anwendung der Sprache hat das Vergessen freie Hand.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Mar 10, 2014
Autor: Anni
Rubrik: studium
Mar 10, 2014

Studentenleben live

Bilanz

Warnhinweis: Dieser Text kann Spuren von Hochmut enthalten. Der Konsum kann unter Umständen auch eine deprimierende Wirkung auf den Leser haben und ist daher mit Vorsicht zu genießen. Es war nicht die Zielsetzung dieses Beitrags, eine pessimistische Sicht auf das eigene Leben zu begünstigen. Vielmehr sollte lediglich gezeigt werden, dass die Welt sich mal schneller und mal langsamer zu drehen und es für alles die richtige Zeit zu geben scheint.

„Meine Zeit ist jetzt. Mein Jahr ist 2014.“ So ungefähr kündigt wohl jeder alkoholgeschwängert, sich selbst überzeugen wollend oder wenigstens irgendjemand anderen, die große Wende an, nachdem er die ersten Silvesterraketen über sich registriert und beschlossen hat, dass dies der richtige Moment für große Worte ist. Genau das habe ich auch gesagt und niemals damit gerechnet, dass es so ausgehen würde.

Ich weiß nicht, was mit mir passiert ist. Ich war schon immer relativ spontan, aber ich war mindestens genauso gut darin, einfach nur zu reden. Ideen zu haben und Pläne, aber gerade nur so konkret, dass man nicht wirklich handeln musste und es noch eine glaubwürdige Ausrede gab, noch keinen Schritt weiter mit seinen Vorhaben zu sein. Aber dieses Jahr scheint vieles ein bisschen anders zu sein. Meine To-do-Liste für 2014 füllt sich schon jetzt mit Häkchen: Ich habe schon fast das zweite der mir vorgenommenen Bücher ausgelesen, ich werde morgen das Studentendorf verlassen und mit einer Freundin zusammen in eine schönere Wohnung umziehen. Ich habe einen Platz für ein Auslandssemester in Israel bekommen (das heißt, die Ziele „neue Sprache lernen“ und „ins Ausland reisen“ werden voraussichtlich erreicht) und ich bin seit Anfang Februar Mitglied in einem Kampfsportverein und gehe regelmäßig zum Thaiboxen (obwohl ich niemanden gefunden habe, der mit mir zusammen dort hingeht). Mit so einer Bilanz habe ich wirklich niemals gerechnet und ich muss sagen: Ich bin mehr als stolz auf mich! Es tut unwahrscheinlich gut, sein eigenes Leben ein bisschen so zu gestalten, wie man es gern auf einer Leinwand sehen würde.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Mar 7, 2014
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Mar 7, 2014

Studentenleben live

Die Ruhe nach dem Sturm

Das erste Semester ging mit einem großen Sturm zu Ende. Alles prasselte auf einmal auf mich herab: Abgabetermine für Fallbeispiele und Berichte sowie die letzten schriftlichen Prüfungen. Wie es im Studium nun einmal so ist. „Rette sich wer kann“ lautet da die Devise. Sei es durch Lerneinheiten am Wochenende oder einen Spaziergang in den ersten wärmenden Sonnenstrahlen des Jahres, um die Batterien aufzuladen. Meine Rettung war meine Motivation. Nur zwei Tage nach der letzten Prüfung habe ich mich nämlich in den Zug gen Norden gesetzt, um meine Familie und Freunde zu besuchen. Und wisst ihr, wie ich mich gefühlt habe, als ich im Zug saß? Große Überraschung… Ich war total müde und habe fast die gesamte Fahrt über geschlafen! Egal. Auf dem Weg von Berlin nach Flensburg sieht man sowieso nichts allzu Spannendes

Kaum hatte ich heimischen Boden unter den Füßen, ergriff mich das Gefühl, seit langer, langer Zeit hier und nie weg gewesen zu sein. „Es lebe die Heimat“, und zwar mit einem sehr ausgiebig geplanten Programm. Familie, Freunde aus Schul- und Bachelor-Zeiten – ich wollte natürlich alle wiedersehen und mich endlich mal wieder persönlich mit ihnen austauschen. Obwohl ich ständig auf Achse war, gab es ein oder zwei seltene Momente, in denen ich eine langersehnte Langeweile verspürte! Das mag jetzt vielleicht komisch klingen, aber nach dem ganzen Stress der letzten Monate wollte ich mich endlich wieder langweilen und einfach mal nichts vorhaben. Mittlerweile bin ich wieder zurück in Berlin und genieße die letzten Wochen meiner Semesterferien. So ganz frei habe ich allerdings nicht: Ich gehe wieder meinem Werkstudentenjob nach. Ohne nebenbei Uni zu haben, ist es aber sehr viel entspannter und ich habe trotzdem den ganzen Nachmittag frei. Mein Fazit: In den Semesterferien unbedingt die Seele baumeln lassen – gerade weil es im Master sehr stressig und anstrengend werden kann!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Mar 7, 2014
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Mar 7, 2014