Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Option B: Die Energie-Variante

Erneuerbare Energien sind in aller Munde. Deutschland vollzieht gerade mit der Energiewende eine neue industrielle Revolution. Läuft alles nach Plan, wird meine Generation eine Bundesrepublik erleben, die sich zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen versorgt. Wie schnell das gehen wird, hängt zum einen vom politischen Willen und sinnvollen Rahmengesetzen ab, und zum anderen, nicht unerheblichen Teil, vom Willen der großen Energiekonzerne, tatsächlich auf Erneuerbare zu setzen.

Dieser Trend zur Nachhaltigkeit und zur Energiegewinnung aus Sonne und Wind wird auch von den Universitäten aufgegriffen. Es gibt zahlreiche Bachelor- und Master-Studiengänge, die sich dieser Thematik widmen. Eine Vielzahl dieser sind ingenieurs- und naturwissenschaftlich konzipiert, was sie für mich als Geisteswissenschaftler ausscheiden lässt. Andere wiederum sind auch für Politikwissenschaftler geeignet.

Zum Beispiel der Masterstudiengang „Environmental Policy and Planning“ der Freie Universität Berlin. Der englischsprachige Studiengang hat zum Ziel, so die Beschreibung, „Studierende zu Umweltexperten auszubilden, (…) die in der Lage sind, politische Planungsprozesse zu analysieren und zu gestalten“. Das Ganze klingt überaus interessant und verspricht eines: dem Prozess der Energiewende nicht nur von außen zuzuschauen, sondern ihn eventuell auch aktiv mitzugestalten. In jedem Fall eine interessante Option mit Zukunftsperspektive.

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Mar 10, 2014
Autor: Leon
Rubrik: studium
Mar 10, 2014

Studentenleben live

Unicert II

Während meines Bachelors habe ich angefangen, spanisch zu lernen. Die Sprache hat mir viel Spaß gemacht, doch schon nach dem ersten Unicert (das ist ein Zertifikat zur international akkreditierten Sprachausbildung an europäischen Hochschulen) merkte ich, dass ich nicht groß weiterkommen würde, wenn ich nicht für einige Zeit ins spanischsprachige Ausland gehe. Dies war für mich auch meine anfängliche Motivation, mich mit Mexiko zu beschäftigen, wobei ich dann spätestens beim Aufenthalt im Land begann, es zu lieben.

Wieder zurück an der Uni bot sich mir die Möglichkeit, den letzten Unicertkurs als Teil meines Studiums anrechnen zu lassen. Also paukte ich während des gesamten Semesters nochmal die Sprache, die mir zwar flüssig über die Lippen kommt, doch deren grammatikalische Feinheiten ich nun viel besser verstehe.

Eine Sprache an der Uni zu erlernen, bedeutet viel Arbeit. Es sind die beschworenen zehn Prozent Inspiration und 90 Prozent Transpiration. Insbesondere als es an die Prüfungsvorbereitung ging, merkte ich, wie nicht mehr nur die Sprache, sondern auch das Format der Prüfung immer wichtiger wurden.

Nun ist es geschafft und Spanisch soll wieder ganz mir gehören, frei von Ankreuzübungen und Textlücken zu Hörübungen. Ich mag die Sprache, ich mag, was sich mit ihr in meiner Erinnerung verbindet. Wichtig wird es fortan, im Alltag wieder Räume für den Gebrauch des Spanischen zu schaffen, denn ohne die regelmäßige Anwendung der Sprache hat das Vergessen freie Hand.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Mar 10, 2014
Autor: Anni
Rubrik: studium
Mar 10, 2014

Studentenleben live

Bilanz

Warnhinweis: Dieser Text kann Spuren von Hochmut enthalten. Der Konsum kann unter Umständen auch eine deprimierende Wirkung auf den Leser haben und ist daher mit Vorsicht zu genießen. Es war nicht die Zielsetzung dieses Beitrags, eine pessimistische Sicht auf das eigene Leben zu begünstigen. Vielmehr sollte lediglich gezeigt werden, dass die Welt sich mal schneller und mal langsamer zu drehen und es für alles die richtige Zeit zu geben scheint.

„Meine Zeit ist jetzt. Mein Jahr ist 2014.“ So ungefähr kündigt wohl jeder alkoholgeschwängert, sich selbst überzeugen wollend oder wenigstens irgendjemand anderen, die große Wende an, nachdem er die ersten Silvesterraketen über sich registriert und beschlossen hat, dass dies der richtige Moment für große Worte ist. Genau das habe ich auch gesagt und niemals damit gerechnet, dass es so ausgehen würde.

Ich weiß nicht, was mit mir passiert ist. Ich war schon immer relativ spontan, aber ich war mindestens genauso gut darin, einfach nur zu reden. Ideen zu haben und Pläne, aber gerade nur so konkret, dass man nicht wirklich handeln musste und es noch eine glaubwürdige Ausrede gab, noch keinen Schritt weiter mit seinen Vorhaben zu sein. Aber dieses Jahr scheint vieles ein bisschen anders zu sein. Meine To-do-Liste für 2014 füllt sich schon jetzt mit Häkchen: Ich habe schon fast das zweite der mir vorgenommenen Bücher ausgelesen, ich werde morgen das Studentendorf verlassen und mit einer Freundin zusammen in eine schönere Wohnung umziehen. Ich habe einen Platz für ein Auslandssemester in Israel bekommen (das heißt, die Ziele „neue Sprache lernen“ und „ins Ausland reisen“ werden voraussichtlich erreicht) und ich bin seit Anfang Februar Mitglied in einem Kampfsportverein und gehe regelmäßig zum Thaiboxen (obwohl ich niemanden gefunden habe, der mit mir zusammen dort hingeht). Mit so einer Bilanz habe ich wirklich niemals gerechnet und ich muss sagen: Ich bin mehr als stolz auf mich! Es tut unwahrscheinlich gut, sein eigenes Leben ein bisschen so zu gestalten, wie man es gern auf einer Leinwand sehen würde.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Mar 7, 2014
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Mar 7, 2014