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Studentenleben

Das Auswahlgespräch der Friedrich-Naumann Stiftung

In den nun folgenden Gesprächen, die zwischen 30 und 50 Minuten dauern würden, ging es im Wesentlichen um drei Dinge: die Begabung der Bewerber, ihre liberale Einstellung und ihr gesellschaftliches Engagement.

Da saßen nun vier Leute vor Martin, drei Männer und eine Frau. Sie begrüßten ihn nacheinander. Er durfte sich setzen, hatte einen Plastikbecher mit Wasser vor sich stehen. Dann stellten sie sich ihm vor – drei Leute aus der Wirtschaft, einer etwa bei dem Beratungsunternehmen McKinsey, und ein Physikprofessor.

Zunächst fragten sie ihn etwas skeptisch, was das denn überhaupt sei – Kulturwissenschaften? Martin erklärte: Das sei eine Mischung aus Geschichte, Philosophie und Soziologie. In der Geschichte gehe es weniger um die Geschichte von Kaisern und Königen, sondern darum, wie die Menschen so gelebten haben. Es geht also mehr um gesellschaftliche Phänomene als die Handlungen Einzelner. Die Gesprächspartner waren wenig beeindruckt. Anschließend fragten sie ihn, welche Zeitung er empfehlen könne? Er gab zurück: Eigentlich nicht eine allein, sondern lieber viele verschiedene. -Also auch die Bild? Ja, selbst in die sollte man ab und an reinschauen, meinte Martin, um zu wissen, was so viele andere lesen. Martin hatte das Gefühl, kaum verstanden zu werden und ging nicht besonders siegessicher nach Hause. Da hat er sich wohl bei der falschen Stiftung beworben.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Mar 11, 2014
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Rubrik: studium
Mar 11, 2014

Studentenleben live

Option B: Die Energie-Variante

Erneuerbare Energien sind in aller Munde. Deutschland vollzieht gerade mit der Energiewende eine neue industrielle Revolution. Läuft alles nach Plan, wird meine Generation eine Bundesrepublik erleben, die sich zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen versorgt. Wie schnell das gehen wird, hängt zum einen vom politischen Willen und sinnvollen Rahmengesetzen ab, und zum anderen, nicht unerheblichen Teil, vom Willen der großen Energiekonzerne, tatsächlich auf Erneuerbare zu setzen.

Dieser Trend zur Nachhaltigkeit und zur Energiegewinnung aus Sonne und Wind wird auch von den Universitäten aufgegriffen. Es gibt zahlreiche Bachelor- und Master-Studiengänge, die sich dieser Thematik widmen. Eine Vielzahl dieser sind ingenieurs- und naturwissenschaftlich konzipiert, was sie für mich als Geisteswissenschaftler ausscheiden lässt. Andere wiederum sind auch für Politikwissenschaftler geeignet.

Zum Beispiel der Masterstudiengang „Environmental Policy and Planning“ der Freie Universität Berlin. Der englischsprachige Studiengang hat zum Ziel, so die Beschreibung, „Studierende zu Umweltexperten auszubilden, (…) die in der Lage sind, politische Planungsprozesse zu analysieren und zu gestalten“. Das Ganze klingt überaus interessant und verspricht eines: dem Prozess der Energiewende nicht nur von außen zuzuschauen, sondern ihn eventuell auch aktiv mitzugestalten. In jedem Fall eine interessante Option mit Zukunftsperspektive.

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Mar 10, 2014
Autor: Leon
Rubrik: studium
Mar 10, 2014

Studentenleben live

Unicert II

Während meines Bachelors habe ich angefangen, spanisch zu lernen. Die Sprache hat mir viel Spaß gemacht, doch schon nach dem ersten Unicert (das ist ein Zertifikat zur international akkreditierten Sprachausbildung an europäischen Hochschulen) merkte ich, dass ich nicht groß weiterkommen würde, wenn ich nicht für einige Zeit ins spanischsprachige Ausland gehe. Dies war für mich auch meine anfängliche Motivation, mich mit Mexiko zu beschäftigen, wobei ich dann spätestens beim Aufenthalt im Land begann, es zu lieben.

Wieder zurück an der Uni bot sich mir die Möglichkeit, den letzten Unicertkurs als Teil meines Studiums anrechnen zu lassen. Also paukte ich während des gesamten Semesters nochmal die Sprache, die mir zwar flüssig über die Lippen kommt, doch deren grammatikalische Feinheiten ich nun viel besser verstehe.

Eine Sprache an der Uni zu erlernen, bedeutet viel Arbeit. Es sind die beschworenen zehn Prozent Inspiration und 90 Prozent Transpiration. Insbesondere als es an die Prüfungsvorbereitung ging, merkte ich, wie nicht mehr nur die Sprache, sondern auch das Format der Prüfung immer wichtiger wurden.

Nun ist es geschafft und Spanisch soll wieder ganz mir gehören, frei von Ankreuzübungen und Textlücken zu Hörübungen. Ich mag die Sprache, ich mag, was sich mit ihr in meiner Erinnerung verbindet. Wichtig wird es fortan, im Alltag wieder Räume für den Gebrauch des Spanischen zu schaffen, denn ohne die regelmäßige Anwendung der Sprache hat das Vergessen freie Hand.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Mar 10, 2014
Autor: Anni
Rubrik: studium
Mar 10, 2014