interaktiv

Studentenleben live

Kleidertausch und Second Hand

Autor:
Anni

Rubrik:
studium

14.03.2014

Vor ein paar Wochen stand ich vor meinem Kleiderschrank, er schäumte geradezu über und so einige Stücke – vor allem die zu kleinen und zu großen – habe ich schon monatelang nicht mehr getragen. Es musste also etwas passieren.

Um es auf den Punkt zu bringen: Ein überfüllter Kleiderschrank ist für mich wie ein überfüllter Supermarkt. Umso mehr Stücke sich darin befinden und umso mehr Auswahl existiert, desto weniger kann ich mich für eines entscheiden. Ist heute ein Tag für den roten oder den blauen Pullover? Weißes T-Shirt oder grünes? Orange oder gelb?

Die Kleiderfrage ist eine grundlegende Entscheidung, die mir jeden Morgen ein Viertelstündchen meines Lebens klaut. So kam ich zu dem Schluss, dass es an der Zeit ist, auszusortieren. Es flog ein ganzer Sack aus dem Schrank. Die meisten Stücke nicht wegen Abnutzung, Größe oder modischem Schick, sondern da ich sie einfach nicht brauche.

Als ich meinen Freundinnen davon berichtete, erzählten sie mir von ihren kleineren Tauschringen in der Familie, unter Mitbewohnerinnen oder Freunden und wir vereinbarten einen größeren Kleidertauschnachmittag. Wir waren an die zehn Mädchen und so einige Stücke konnten eine neue Besitzerin finden. Ich freue mich, dass diese nun wieder getragen werden! All die übrigen Klamotten habe ich zum Second Hand um die Ecke gebracht.

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