Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Option D: Die vermeintlich schnöde Alternative

Die letzte Option, die ich euch vorstellen möchte, erscheint auf den ersten Blick ein wenig schnöde: der Master „Politikwissenschaften“. Auf den zweiten Blick allerdings, hat er gar kein schlechtes Potenzial. Denn: Er bietet nicht nur eine Option der Vertiefung, sondern eine Vielzahl. Ist man bei einem Master über Energiepolitik logischerweise auf dieses Feld festgelegt, kann man im Master Politikwissenschaften verschiedene Schwerpunkte wählen.

Im Grunde kann man also sowohl Energieexperte werden, als sich auch international ausrichten. Vorausgesetzt, die Hochschule bietet die passenden Veranstaltungen an. Klar ist aber auch, dass eine jeweilige Vertiefung nicht so grundlegend und tiefgreifend erfolgen würde, wie ein Master, der ebenjene Fachrichtung als einzige fokussiert.

Ein Vorteil wiederum wäre, dass man sowohl im Winter- als auch im Sommersemester einsteigen kann. Das ist für mich deshalb interessant, weil ich mit dem Gedanken spiele, nach dem Bachelor nochmal Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Ein Start zum Sommer 2015 wäre in dem Fall also ideal. Des Weiteren würde ich – sollte ich den Master in Potsdam studieren – den Standort und die Methoden der Forschung in Potsdam bereits kennen. Ein durchaus nicht zu verachtender Punkt.

Ich hoffe, diese kleine Serie über meine Master-Möglichkeiten hat euch gezeigt, in welchem Dilemma ich stecke. Nur eines ist bislang klar: Ich möchte auf jeden Fall einen Master machen. Alleine die Entscheidung, welcher es denn nun sein soll, steht noch aus. Wahrscheinlich gehe ich einfach so vor: ich bewerbe mich auf alles und gucke dann, was überhaupt klappt. Ich habe allerding so meine Befürchtungen, dass dieses Vorgehen das Problem nicht lösen, sondern bestenfalls aufschieben wird …

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Apr 3, 2014
Autor: Leon
Rubrik: studium
Apr 3, 2014

Studentenleben live

Sorry, Stress

Ich habe nicht viele Konstanten im Leben, aber Stress ist mit Sicherheit eine davon. Diese Beziehung verläuft irgendwie etwas einseitig – vielleicht fühle ich mich deshalb gerade schuldig und unterbewusst dazu verpflichtet, zwei Dinge klarzustellen.

Erstens: Eigentlich ist Stress gar nicht der Niederschlag auf deine Kartenhausordnung, nicht der schummelnde Gegner, der deine Sanduhr manipuliert. Eigentlich ist Stress nur ein Gefühl, ist nur in deinem Kopf.

Ja, eigentlich habe ich einfach nur ein bisschen mehr zu tun als sonst, aber plötzlich ist gleich alles ganz furchtbar, weil Multitasking eben nicht so meins ist und früh aufstehen auch nicht. Wenn mich jemand fragt, wie es mir geht, beklage ich mich über meine lästige Affäre mit diesem Stress und entschuldige damit jede meiner Launen, obwohl ich meinen Lover schon länger nicht mehr wirklich gesehen habe. Ich schimpfe dass er so eine große Rolle in meinem Leben beansprucht, ohne zu bemerken, dass ich es bin, die ihm eine so große Rolle in meinem Kopf gibt. Eigentlich ist das unfair. Sorry, Stress.

Zweitens: Eigentlich ist Stress total in Ordnung, er hat nur ein hässliches Image. Und er kann eben nicht mehr sein als das, was wir aus ihm machen.

Ich meine, was macht Stress mit uns? Er erinnert uns daran, bewusster zu leben. Er fördert unsere Ziele und unsere Motivation. Er lässt uns Pläne machen. Er pusht uns also, bringt uns an unsere Grenzen und lässt uns dabei trotzdem menschlich wirken. Würden wir uns nicht stressen, würden wir auch nie etwas erreichen, wir hätten nie dieses erleichternde Gefühl nach dem klärenden Gespräch, in dem der Stress bestätigt, doch nur an einer offenen Beziehung interessiert zu sein. Alles ist plötzlich wieder so einfach und unbeschwert. Und dafür lieben wir ihn doch, wenn wir ehrlich sind. Oder?

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Apr 2, 2014
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Apr 2, 2014

Studentenleben live

Zwischenstopp in Belgrad

Bevor mich der Bus wieder nach Deutschland brachte, blieb mir ein Tag in der serbischen Hauptstadt Belgrad, der weißen Stadt. Zusammen mit drei Seminarteilnehmerinnen konnte ich sie erkunden. Es war für mich tatsächlich einer der schönsten Nachmittage meiner Reise. Ein angenehmer Wechsel nach acht Tagen Kleinstadtidylle.

Belgrad ist eine faszinierende Stadt. Erhaben ragen ihre hohen Gebäude in den Himmel, Sowjetcharme wechselt sich mit klassischen Bauten ab und von den Mauern der alten Festung aus lässt sich beobachten, wie sich die Flüsse Donau und Save vereinigen.

An wenigen Stellen in der Stadt lässt sich heute noch die Bombardierung von 1999 erkennen. Erst spät nachts, als wir zum Hostel zurückkehrten, machte uns Nina, die bereits mit uns auf dem Seminar gewesen war und uns die Stadt gezeigt hatte, auf einen verwahrlosten Koloss aufmerksam, dem eine Seitenwand fehlt. Dieser ist fast das letzte Kriegszeugnis, dass noch auf seinen Abriss wartet.

Währenddessen erstrahlt die Metropole nachts im Diskolicht. Sie hat sich einen Namen gemacht als Partymetropole des Südens und schon während der kurzen Nacht, die wir in Belgrad hatten, konnten wir einen lebhaften Eindruck ihres pulsierenden Lebens gewinnen. Eine zur Disko umfunktionierte Straßenbahn nahm Passagiere mit auf die Reise. Disko, Disko überall. Eine Bar, tapeziert mit alten Postern und skurrilen Subjekten, hat es uns schließlich angetan und schon bald tanzten wir zur rockigen Livemusik.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Apr 1, 2014
Autor: Anni
Rubrik: studium
Apr 1, 2014