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Studentenleben live

Viel zu tun

In dieser Woche beginnt schon mein viertes Semester an der Fachhochschule. Wie immer waren die Ferien zu kurz und ich habe nicht geschafft, was ich mir für die Freizeit vorgenommen hatte. Mein Bewerbungsgespräch für das Praxissemester lief an sich sehr gut, sie waren von mir sehr angetan und auch mir gefiel das Umfeld. Jedoch entschieden sie sich aus für mich unerfindlichen Gründen doch für einen anderen Kandidaten. Vielleicht hat es Ihnen nicht gefallen, dass ich mich auch bei weiteren Firmen beworben hatte. Aber ist das nicht normal?!

Naja die Noten des letzten Semesters sehen dafür gut aus, alles zwischen 2,3 und 3,3. Das ist ok, ich war schließlich noch nie eine Einserschülerin und bin mit Mittelmaß zufrieden. Jedoch habe ich in den Ferien noch einen einwöchigen Intensiv-Spanisch-Kurs an der FH belegt und die Prüfung mit einer 1,3 bestand! Das freut mich so sehr, dass ich mit der Sprache auch während des Semesters weitermachen möchte. Es gibt immerhin 4-ECTS Punkte!

Und auch sonst werde ich dieses Semester viel zu tun haben: Ich habe leider „Finanzierung“ nicht bestanden und muss auch „Steuern“ aus dem zweiten Semester nachholen. Dazu kommen noch Wahlpflichtfächer, reguläre Viertsemestervorlesungen und die Seminararbeit, die wir bis Mitte Juni schreiben müssen; eine Art Probe für die Bachelorarbeit.

Zudem stehen noch weitere Bewerbungen für das Praxissemester an. Hoffentlich klappt es mit einem Wunschpraktikum. Und einen neuen Job im Supermarkt habe ich jetzt auch. Das Kassieren macht mir großen Spaß, die Kollegen sind nett und ich finde es interessant, die Kunden mit ihren unterschiedlichsten Charakteren zu bedienen.

Autor: Fanny  |  Rubrik: studium  |  Apr 8, 2014
Autor: Fanny
Rubrik: studium
Apr 8, 2014

Studentenleben live

1.000 Leute und doch viel allein

Erasmus ist die Zeit, um ganz viele neue Leute aus ganz Europa kennenzulernen, heißt es immer.

Ganz viele tolle neue Freunde. Und vielleicht auch die Liebe des Lebens. Es kommen einem sofort Bilder in den Kopf, auf denen eine bunt gemischte Gruppe in der Sonne liegt oder in einem Club tanzt. Natürlich lernt man am Anfang sehr viele neue Leute kennen. Aber leider musste ich feststellen, dass die Tatsache, dass man in der gleichen Stadt ein Auslandssemester macht, nicht unbedingt etwas Verbindendes ist. Mit vielen hatte ich mir schlichtweg nichts zu sagen und auf Unterhaltungen wie „Jetzt sagt jeder mal einen Trinkspruch in seiner Sprache!“ habe ich inzwischen auch keine Lust mehr.

Komplett abkapseln wollte ich mich aber auch nicht, schließlich kannte ich hier niemanden und es sind natürlich auch ein paar Nette unter den Erasmusstudis. Trotzdem war ich in den ersten Wochen sehr viel allein. Ich fand das überhaupt nicht schlimm, es hat mich sehr an mein Soziales Jahr erinnert. Ich hatte einfach Zeit, alleine die Gegend zu erkunden und über mich und mein Leben nachzudenken. Und was ist schon dabei, allein in einem Café zu sitzen?

Fast jedes Wochenende fahre ich an irgendeinen Ort in Slowenien, um das Land besser kennenzulernen (und ganz so viel für die Uni wie zu Hause muss ich dann doch nicht vorbereiten). „Und mit wem?“, werde ich dann oft gefragt. Auf Englisch kann man da so wunderbar antworten: „Me, myself and I“. Ich habe es zu schätzen gelernt, spontan, wenn ich gerade Lust habe, durch das Land zu fahren. Meine Ausflüge sind meistens nicht akribisch geplant, aber ich mache das Beste daraus und nehme es eben, wie es kommt. Das kann man in einer Gruppe nicht machen, vor allem, wenn die anderen nichts organisieren, sondern sich nur anschließen wollen, weil sie selbst keine Idee oder Angst haben, auf Slowenisch ein Busticket zu kaufen. Viele haben notorische Angst zu vereinsamen und verbringen lieber ihre Zeit mit Leuten, die sie gar nicht mögen, als allein zu sein.

Letztes Wochenende habe ich (allein!) die slowenische Mitfahrgelegenheit ausprobiert, und ein bisschen mulmig war mir da schon. Schließlich hätte ich es wahrscheinlich nicht gemerkt, wenn der Fahrer komplett woanders hingefahren wäre. Aber es hat alles gut geklappt und ich habe mich gut unterhalten. Und sogar Erasmus-Rabatt bekommen.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Apr 7, 2014
Autor: Rose
Rubrik: studium
Apr 7, 2014

Studentenleben live

Option D: Die vermeintlich schnöde Alternative

Die letzte Option, die ich euch vorstellen möchte, erscheint auf den ersten Blick ein wenig schnöde: der Master „Politikwissenschaften“. Auf den zweiten Blick allerdings, hat er gar kein schlechtes Potenzial. Denn: Er bietet nicht nur eine Option der Vertiefung, sondern eine Vielzahl. Ist man bei einem Master über Energiepolitik logischerweise auf dieses Feld festgelegt, kann man im Master Politikwissenschaften verschiedene Schwerpunkte wählen.

Im Grunde kann man also sowohl Energieexperte werden, als sich auch international ausrichten. Vorausgesetzt, die Hochschule bietet die passenden Veranstaltungen an. Klar ist aber auch, dass eine jeweilige Vertiefung nicht so grundlegend und tiefgreifend erfolgen würde, wie ein Master, der ebenjene Fachrichtung als einzige fokussiert.

Ein Vorteil wiederum wäre, dass man sowohl im Winter- als auch im Sommersemester einsteigen kann. Das ist für mich deshalb interessant, weil ich mit dem Gedanken spiele, nach dem Bachelor nochmal Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Ein Start zum Sommer 2015 wäre in dem Fall also ideal. Des Weiteren würde ich – sollte ich den Master in Potsdam studieren – den Standort und die Methoden der Forschung in Potsdam bereits kennen. Ein durchaus nicht zu verachtender Punkt.

Ich hoffe, diese kleine Serie über meine Master-Möglichkeiten hat euch gezeigt, in welchem Dilemma ich stecke. Nur eines ist bislang klar: Ich möchte auf jeden Fall einen Master machen. Alleine die Entscheidung, welcher es denn nun sein soll, steht noch aus. Wahrscheinlich gehe ich einfach so vor: ich bewerbe mich auf alles und gucke dann, was überhaupt klappt. Ich habe allerding so meine Befürchtungen, dass dieses Vorgehen das Problem nicht lösen, sondern bestenfalls aufschieben wird …

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Apr 3, 2014
Autor: Leon
Rubrik: studium
Apr 3, 2014