Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Urban Gardening und Nachbarschaftsgärten

Genau wie ich sind viele Studenten zwar Habenichtse, aber sie haben Zeit und Ideen. So gibt es hier in Leipzig inzwischen einige quirlige Gärten auf den verschiedensten Freiflächen – häufig dort, wo im Zweiten Weltkrieg ein Haus zerstört und nicht wieder aufgebaut wurde. Im Garten „Anna Linde“, nicht weit von mir, neben der Stadtteilbibliothek, werden in Hochbeeten in selbst gezimmerten Kisten Tomaten, Zucchinis und alles mögliche an Gemüse und Kräutern angebaut. In einem alten kleinen Bauwagen steht eine Kaffeemaschine, und immer wieder bringen ein paar Leute Kuchen mit, der dann dort günstig verkauft wird. Noch ist hier nicht jedes kleine Grundstück bebaut oder zugeparkt. Das gefällt mir so gut, dass ich dort ab und zu mithelfe.

In einem anderen Garten, nicht viel weiter, haben drei junge Studienabbrecher eine kleine Holzhütte gebaut, halten sich dort eine Ziege und ein paar Hühner. Auch hier kommen viele Leute auf einen Kaffee oder ein Stück Kuchen vorbei – es ist wie eine Mischung aus Biergarten und Bauernhof.

Im Laufe des Sommers wird das Gemüse dann geerntet, eingemacht oder zu feinem Essen verkocht. Gerade sind wir dabei, einen mobilen Pizza-Steinofen auf einem Anhänger zu bauen. Dann können wir die frischen Tomaten, Auberginen und den Basilikum verarbeiten.

Natürlich hat das Ganze nichts von Autarkie und funktioniert nur, weil wir das Mehl und den Mozzarella noch im Supermarkt bekommen; aber es geht ja eher darum, auch ein bisschen zu gärtnern, draußen zusammen zu sein und die Stadt ein bisschen freundlicher zu machen.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Apr 10, 2014
Autor:
Rubrik: studium
Apr 10, 2014

Studentenleben live

Mühsame Sommerzeit

Komplett fertig und eigentlich schon wieder absolut bereit für eine Urlaubsverlängerung, habe ich meinen ersten Tag zurück im Uni-Alltag hinter mich gebracht. Erschwert wurde das Ganze durch eine Stunde Schlafminimierung; schließlich wurde die Uhr auf Sommerzeit umgestellt. Meine Müdigkeit kann man aber auch darauf schieben, dass ich heute schon einige Stahlrohre in den Boden hauen musste. Das Bodenchemie-Praktikum, das ich diese Woche besuche, ist so zu umschreiben: Verwirrte Studenten stolpern durch den Wald und über Wiese, klopfen mit Hämmern Stahlrohre in den Boden, um sie dann (das soll einer verstehen) wieder rauszuziehen und den Dreck in Tüten zu füllen. Nachdem wir den Dreck ins Labor gebracht haben, durften wir alle sieben. Ich liebe es ja: buddeln im Dreck, Steinchen aus Stahlzylindern popeln und dann statt „Regenwurm“ ganz intellektuell „Lumbricus terrestris“ durch die Gegend zu brüllen, wenn man denn einen erwischt hat. Dass man bei so viel Aufregung und Aktion nach so einem Praktikumstag erschöpft ist, müsste jetzt eigentlich jeder verstehen.

Mal schauen wie die nächste Woche wird, aber ich hoffe mal, dass ich es schaffe, vom Urlaubsmodus in den Lern- und Arbeitsmodus zu schalten. In diesem Sinne an alle Saubermänner und Sauberfrauen da draußen: Falls ihr die Zeitumstellung noch vollkommen unbeeindruckt hingenommen habt und immer noch erst dann aufsteht, wenn die Sonne schon hoch am Himmel steht, dann sollte ihr euch doch schleunigst wieder auf ein anderes Tempo einstellen. Da kann ich euch nur nahelegen, dem Beispiel aller Geoökologen zu folgen und mal raus in die schöne Frühlingslandschaft zu gehen. Dann ist man abends ordnungsgemäß müde und hat durch Dreckklumpen basteln oder wahlweise auch an Blumen schnuppern gleich noch was für die Abwehrkräfte getan.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Apr 8, 2014
Autor: Mia
Rubrik: studium
Apr 8, 2014

Studentenleben live

Viel zu tun

In dieser Woche beginnt schon mein viertes Semester an der Fachhochschule. Wie immer waren die Ferien zu kurz und ich habe nicht geschafft, was ich mir für die Freizeit vorgenommen hatte. Mein Bewerbungsgespräch für das Praxissemester lief an sich sehr gut, sie waren von mir sehr angetan und auch mir gefiel das Umfeld. Jedoch entschieden sie sich aus für mich unerfindlichen Gründen doch für einen anderen Kandidaten. Vielleicht hat es Ihnen nicht gefallen, dass ich mich auch bei weiteren Firmen beworben hatte. Aber ist das nicht normal?!

Naja die Noten des letzten Semesters sehen dafür gut aus, alles zwischen 2,3 und 3,3. Das ist ok, ich war schließlich noch nie eine Einserschülerin und bin mit Mittelmaß zufrieden. Jedoch habe ich in den Ferien noch einen einwöchigen Intensiv-Spanisch-Kurs an der FH belegt und die Prüfung mit einer 1,3 bestand! Das freut mich so sehr, dass ich mit der Sprache auch während des Semesters weitermachen möchte. Es gibt immerhin 4-ECTS Punkte!

Und auch sonst werde ich dieses Semester viel zu tun haben: Ich habe leider „Finanzierung“ nicht bestanden und muss auch „Steuern“ aus dem zweiten Semester nachholen. Dazu kommen noch Wahlpflichtfächer, reguläre Viertsemestervorlesungen und die Seminararbeit, die wir bis Mitte Juni schreiben müssen; eine Art Probe für die Bachelorarbeit.

Zudem stehen noch weitere Bewerbungen für das Praxissemester an. Hoffentlich klappt es mit einem Wunschpraktikum. Und einen neuen Job im Supermarkt habe ich jetzt auch. Das Kassieren macht mir großen Spaß, die Kollegen sind nett und ich finde es interessant, die Kunden mit ihren unterschiedlichsten Charakteren zu bedienen.

Autor: Fanny  |  Rubrik: studium  |  Apr 8, 2014
Autor: Fanny
Rubrik: studium
Apr 8, 2014