interaktiv

Studentenleben live

Marketing und Supply Chain Management?

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

14.04.2014

Ja, das funktioniert. Auch wenn es für den einen oder anderen auf den ersten Blick wie Apfelkuchen mit Ketchup wirken mag. Im zweiten Semester meines Marketingstudiums mussten wir uns für einen Wahlpflichtkurs entscheiden. Zur Auswahl standen Kurse wie „Project Management“, „Economic Policy in Europe“, „Corporate Transactions“, „Business Ethics“ und eben „Supply Chain Management“. Ich kann die Frage „Warum hast du als Marketer nicht Project Management genommen?“ schon förmlich hören. Die Antwort ist simpel: Erstens habe ich bereits die praktische Erfahrung in diesem Bereich während meines Praktikums machen können, und wollte aus diesem Grund einmal etwas anderes ausprobieren. Zweitens wurde mir der Professor, der Supply Chain Management unterrichtet, sehr empfohlen.

Vergangene Woche konnte ich mich selbst davon überzeugen: Er ist überaus strukturiert und verwendet viele verschiedene Medien, um uns die Vorlesungsinhalte näher zu bringen. So etwas mag ich. Außerdem könnte es ziemlich interessant werden, einen detaillierteren Blick auf die Wertschöpfungskette zu erhalten. Einige von euch würden mich wahrscheinlich eher am Ende dieser Kette ansiedeln. Mein Ziel: Nachfrage schaffen, Kunden zufriedenstellen und ihnen einen Mehrwert bieten. Klingt jetzt natürlich recht einfach. Marketing kann allerdings ziemlich komplex sein, vor allem, wenn man es gut machen möchte. Dasselbe kann man auch über Supply Chain Management sagen. Neue Technologien führen zu neuen Trends und neue Trends führen zu neuen Prozessen und Denkweisen. Zwar steht im Marketing immer noch der Kunde im Fokus, aber es gibt ja zwei Arten von Kunden: B2B (business-to-business; Firmenkunden) und B2C (business-to-consumer; Endkunden). Beide findet man in der Wertschöpfungskette.

Die Endkunden befinden sich – wie der Name schon vermuten lässt – am Ende der Kette und sind zum Beispiel Menschen, die in eine Buchhandlung gehen und ein Buch kaufen. Ein B2B-Kunde wäre in diesem Fall etwa ein Unternehmen, das Papier herstellt und Holz von einem Zulieferer bezieht. Dieser Zulieferer braucht natürlich auch ein gutes Marketing, um sein Produkt an seine Kunden zu verkaufen. Ihr seht also: Marketing und Supply Chain Management ist doch mehr miteinander verflochten als man zunächst denkt!

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